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Netzwoche 14/2017

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30 Technology Aktuell

30 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Samsungs Bixby startet in der Schweiz osc. Samsung hat den Start seines virtuellen Sprachassistenten Bixby in 200 Ländern bekannt gegeben. Damit ist der Dienst nun auch in der Schweiz verfügbar. Wie Samsung auf Anfrage mitteilt, unterstützt Bixby vorerst nur Englisch. ▸ Webcode DPF8_53561 IBM will Lebensmittel sicherer machen osc. IBM hat eine Kooperation unter anderem mit Nestlé angekündigt. Durch Blockchain-Technologie in der Nahrungsmittel-Supply-Chain soll die Lebensmittelsicherheit erhöht werden, um Verunreinigungen, Verschwendung und Verluste zu vermeiden. ▸ Webcode DPF8_53607 Die Robo-Pöstler erobern Zürich sma. Die Schweizerische Post testet seit Anfang September zwei Lieferroboter auf den Strassen Zürichs. Sie sollen fünf bis sechs Wochen lang für das Warenhaus Jelmoli Pakete in der Innenstadt ausliefern. Die automatisierten Fahrzeuge wiegen 23 Kilogramm und können eine Last von 10 Kilo tragen. Auf sechs Rädern kurven sie durch die Fussgängerzone von Zürich, wie es in der Mitteilung der Post heisst. Passanten müssen sich indes nicht sorgen: Die Robo-Pöstler sind äusserst zahm. Fussgängern überlassen sie höflich den Vortritt. Das Gefährt des englisch-estnischen Herstellers Starship Technologies verfügt über neun Kameras, die etwa das Rotlicht an Fussgängerampeln erkennen. Acht Ultraschall-Detektoren warnen den Roboter vor Hindernissen. Eingebaut ist auch ein GPS. So weiss das Gerät immer, wo es sich befindet und kann unwegsames Terrain wie Treppen umfahren. Der Roboter findet sich bei Regen und Schnee zurecht, in der Dunkelheit aber noch nicht. Wer in den nächsten Wochen auf jelmoli.ch ein Produkt bestellt, kann bei der Lieferoption den Roboter auswählen Der Robo-Pöstler fährt sechs Wochen testweise durch Zürich. und auf Google Maps den gewünschten Zielpunkt setzen. Dann wird sich der Robo-Pöstler auf den Weg machen. Der Lieferradius ist beschränkt auf die Stadtkreise 1, 2, 3 und 9. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_54539 Anzeige Leise. Kabellos. Produktiv. SUCHEN Auf leisem Sensor Logitech Wireless Maus M590 Multi-Device-Silent, zwei kabel - lose Verbindungsoptionen: Unifying-Empfänger (USB) und Bluetooth LE, besonders leise Gleitfüsse, kaum hörbares Scrollrad und 90% reduzierte Klickgeräusche CHF 32.– Art. 584513 (schwarz), 584514 (grau), 584515 (rot) 14 / 2017 BRACK.CH AG · Hintermättlistrasse 3 · 5506 Mägenwil · brack.ch · info@brack.ch · 062 889 80 80 · /brack.ch · @brack · brackch Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten. Die Preise sind BRACK.CH Business-Preise inkl. 8 % MwSt. vom 1. September 2017. www.netzwoche.ch © netzmedien ag Lieferung gegen Rechnung Bis 17 Uhr bestellt, morgen geliefert – portofrei! Bis 10 Uhr bestellt, heute noch abholen Bester Kundenservice, kompetente Beratung

Technology Research 31 Herbst-Update zur ICT-Marktentwicklung Die Wachstumsaussichten auf dem Schweizer ICT-Markt haben sich nach dem eher bescheidenen Plus von 0,6 Prozent im vergangenen Jahr weiter aufgehellt. Wir korrigierten unseren Forecast leicht nach oben und rechnen auf der Basis unseres Herbst-Updates neu mit einer Zunahme der Ausgaben (B2B) von 1,9 Prozent (1,7 Prozent) oder rund 330 Millionen Franken im Vergleich zu 2016. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG Die Wachstumsraten sind allerdings nicht in Stein gemeisselt. Wirtschaftliche und politische Faktoren beeinflussen weiterhin die Planungssicherheit der Unternehmen mit Blick auf die ICT-Investitionen und Ausgaben. Pläne für die kommenden zwölf Monate sind zwar mit unterschiedlicher vertikaler Ausprägung (Branchen) eher optimistisch zu sehen, bewegen sich aber nach wie vor auf einer volatilen Basis. Auch die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) rechnet mit einer optimistischen Entwicklung. In ihrer Sommerprognose geht sie davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft vom globalen Aufschwung profitieren wird. Auch wenn PROGNOSE 2017 – HERBST-UPDATE Prognose 2017: Total der ICT-Ausgaben in der Schweiz (B2B) 17 371 Millionen Franken, plus 1,9 Prozent gegenüber 2016 Total Hardware Total Software (on Premise) Total Kommunikation Total Services (inkl. Managed & Cloud-Services) 10224,9 Quelle: MSM Research AG 2615,9 2407,8 2122,5 Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_56210 Für die nähere Zukunft dürften für die Schweizer Wirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten sein. das Konjunkturbarometer der KOF im August 2017 leicht nachgab, steht es immer noch auf einem Niveau klar über seinem langfristigen Mittelwert. Für die nähere Zukunft dürften demzufolge für die Schweizer Wirtschaft weiterhin überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erwarten sein. Konjunkturelle Erholung setzt sich fort Auf der Basis dieser gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass sich die konjunkturelle Erholung im kommenden Jahr fortsetzen und damit auch die Entwicklung der Ausgaben und Investitionen in die ICT positiv beeinflussen wird. Für 2018 rechnen wir daher mit einem weiteren Anstieg der Spendings um 2,6 Prozent. Für das Wachstum des Marktes zeichnen nicht nur wirtschaftliche Faktoren verantwortlich. Auch die Investitionen und Ausgaben in Digitalisierungsprojekte generieren höhere Budgets. Zudem weist die zunehmende Verlagerung der ICT-Operations hin zu externen Dienstleistern überdurchschnittliche Zuwachsraten auf. So gehen wir davon aus, dass im kommenden Jahr die Ausgaben für den Eigenbetrieb der ICT um 5 Prozent sinken, während sie für externe Managed und Cloud- Services um 13 Prozent zulegen werden. Angetrieben wird das laufende Wachstum auch durch ICT-Security-Projekte. Für die Verantwortlichen aus der Informatik stellen sie die derzeitige Toppriorität dar, wie unsere kürzlichen Umfragen ergaben. Und für die Bereichsleiter aus den Businessabteilungen sind es Vorhaben im Bereich der Mobilität (Devices, Apps, Services, Security, Support und Schulung), die ganz oben auf der Agenda stehen. Die Ausgaben hier legen im laufenden Jahr um insgesamt 9 Prozent zu. Fundamentaler Wandel des ICT-Marktes Der ICT-Markt ist mit Blick auf die Struktur seiner Segmente, die entsprechenden Prioritäten und Ausgaben in einem fundamentalen Wandel begriffen. Und die steigende Digitalisierung mit all ihren Facetten wird diesen weiter antreiben, althergebrachte Märkte und Sichtweisen verblassen lassen und neue Chancen und Gegebenheiten schaffen. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2017

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