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Netzwoche 14/2019

32 Technology Aktuell

32 Technology Aktuell Spitäler WWW.NETZWOCHE.CH Migros startet Krypo- Projekt ych/osc. Migros setzt auf die Blockchain. Der Schweizer Detailhändler entschied sich für eine Lösung des deutschen Herstellers TE-Food, um sein Logistikmanagement für Frischwaren zu verbessern. Im Zentrum stehe dabei die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln. Was Metadaten über Produktivität verraten rja. Wir hinterlassen Spuren, auch an unserem digitalen Arbeitsplatz. Wie «Der Standard» berichtet, haben Unternehmen nun angefangen, die digitalen Metadaten ihrer Angestellten auszuwerten und dabei Zusammenhänge zwischen Kontakten und Produktivität entdeckt. 5G: « Kaum ein Grund zur Sorge » lha. Stiftung Warentest ist der Frage nachgegangen, ob Handystrahlung gesundheitsschädigend ist. Dazu begutachtete die Verbraucherorganisation mehrere Studien zum Thema Mobilfunk und Gesundheit und fragte bei Ärzten, Wissenschaftlern und Behörden nach. Die untersuchten Studien deckten folgende Themengebiete ab: ·· Allgemeine Informationen zu Handystrahlung ·· Mobilfunk und Krebs ·· Mobilfunk und Spermienqualität ·· Mobilfunk und Elektrosensibilität ·· Schutzmassnahmen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Die Tester kamen zum Ergebnis, dass «kaum ein Grund zur Sorge» bestehe. Langzeitstudien aus verschiedenen Ländern zeigen laut Test, dass die Gesamtzahl an Hirntumoren in den letzten Jahrzehnten trotz der enormen Verbreitung von Handys nicht nennenswert gestiegen ist. Auch den Effekt von Handystrahlung auf die Spermienqualität stuft Stiftung Warentest als gering ein. «Der Qualität der Spermien scheinen viele weitere Einflüsse der modernen Welt zu schaden, wie hormonaktive Chemikalien, Pestizide oder Rauchen», teilen die Tester mit. Ausserdem seien der Verbraucherorganisation bei einigen Studien zum Thema Mobilfunk und Spermienqualität methodische Fehler aufgefallen. Konsumenten, die trotzdem weniger Handystrahlung abbekommen möchten, rät Stiftung Warentest, mit einem Headset mit Kabel oder Bluetooth-Verbindung zu telefonieren. Denn etwa 95 Prozent der Strahlung, die auf das Gehirn einwirke, stamme vom Handy am Ohr. Weiter solle man sich bei schlechtem Empfang mit dem Telefonieren zurückhalten. Mobiltelefone passten sich mit ihrer Sendeleistung nämlich an die Stärke des Mobilfunknetzes vor Ort an. Nächstes Jahr soll der Umsatz mit 5G-Mobilfunknetzinfrastruktur 4,2 Milliarden US-Dollar erreichen. Das entspricht einem Anstieg von 89 Prozent gegenüber 2019. Anzeige einfacher. besser. zusammen. Das MediData-Netz: das umfassendste Netzwerk für Healthcare Professionals. Leistungserbringer, Kostenträger, Kantone und Patienten – das MediData­Netz verbindet alle. Für einen effizienten, kostengünstigen und sicheren Austausch medizinischer und administrativer Daten – und für eine verbesserte Zusammenarbeit im Schweizer Gesundheitswesen. Therapeuten Spitex Kantone Labors Apotheken Versicherer Ärzte Patienten 14 / 2019 Für eine gesunde Entwicklung. www.medidata.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag JETZT ANMELDEN

Technology Research 33 Herbstzeit – die Planspiele 2020 beginnen Für die meisten Unternehmen beginnen im Herbst die Budget- und Planspiele für das jeweils kommende Jahr. Die Aussichten am Schweizer ICT-Markt bleiben dabei positiv. 40 Prozent der befragten Unternehmen planen für 2020 mit höheren ICT-Ausgaben. Für die meisten Unternehmen beginnen im Herbst die Budget- und Planspiele für das kommende Jahr. Auch wenn Fünfjahrespläne in vielen Unternehmen längst der Vergangenheit angehören (es ist heute schon komplex genug, auf fünf Monate verlässlich zu planen), so gehören die Forecast-Arbeiten für ein neues Jahr zum festen Fundus an Planspielen der unterschiedlichsten Fachbereiche im Unternehmen. Meist werden die Ziele, die nach langen und zähen internen Korrekturläufen zwischen Management und Fachbereichen vereinbart wurden, schon nach kurzer Zeit von der Realität überholt. Märkte verändern sich heute nicht mehr in Jahren, sondern oft in Monaten. Kundenverhalten und Absatzmärkte befinden sich in einem raschen und komplexen Wandel. Etwas mehr Start-up-Denken, etwas mehr Zeit an der Kundenfront und weniger Aufwand am Budget-Reissbrett wäre für so manches Unternehmen empfehlenswert. Reaktionszeit und Agilität sind die Erfolgsfaktoren der digitalen Ära, ein mehr iterativer Ansatz mit Blick auf die Planspiele wäre angesagt. Das ist aber nicht der Kern und das eigentliche Thema unseres Herbst-Updates. Auf der Basis unserer aktuellen Felderhebungen zu unterschiedlichsten Technologiethemen haben wir auch nach der derzeitigen Situation mit Blick auf die ICT-Ausgabenpläne gefragt. So rechnen rund 40 Prozent der Unternehmen für 2020 mit höheren Ausgaben im Vergleich zum laufenden Jahr, während 44 Prozent aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und Aussichten kaum mit Veränderungen der Budgets rechnen. Es sind derzeit lediglich 16 Prozent der Unternehmen, die mit einer Senkung der Ausgaben rechnen. Prozent. Die externen Sourcingservices alleine generieren 15 Prozent Wachstum. Und diese Schere wird sich in den kommenden Jahren weiter öffnen. Für 2020 gehen wir von einer weiteren Steigerung des Wachstums aus, aktuell rechnen wir mit einem Plus von 3,9 Prozent. Obwohl sich der Konjunkturverlauf im Euroraum sowie in wichtigen asiatischen Volkswirtschaften derzeit eher abkühlt und die Schweizer Konjunktur wieder etwas an Rückenwind verliert, wird weiter kräftig in neue Technologien investiert. Angetrieben wird das Wachstum im laufenden und kommenden Jahr nicht nur durch den Big Shift im ICT-Betrieb, sondern auch durch die stark steigende Zahl der Projekte und Investitionen im Bereich der digitalen Transformation. Dazu zählen wachsende Ausgaben in den Bereichen Analytics, künstliche Intelligenz, Augmented Reality, Mobility, IoT und das alles umfassende Thema der Sicherheit. Die Aussichten am Schweizer ICT-Markt bleiben positiv. Mit einem Seitenblick auf die globalen politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten und die vielen Baustellen auf dieser Welt, jedoch ein Ausblick auf volatiler Basis. ICT-MARKT SCHWEIZ 2019 Total der ICT-Ausgaben 2019 in der Schweiz: 18 739 Millionen Franken (B2B), + 3.5 % Wachstum Hardware Kommunikation Software (on Premise) Services DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research AG Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Es geht aufwärts Die Zeichen stehen generell auf Wachstum. So haben wir aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte auch unsere Prognose für das laufende Jahr von 3,1 Prozent auf 3,5 Prozent angehoben. Damit erreicht der Markt (B2B) ein Volumen von 18,74 Milliarden Franken, 633 Millionen Franken mehr als noch 2018. Ein Hauptpfeiler und zentraler Antriebsfaktor dieser weiterhin positiven Entwicklung der Ausgaben im Schweizer ICT- Markt ist der Paradigmenwechsel im Betrieb. Ohne die externen Services zu berücksichtigen, schrumpft der ICT-Markt um rund 12 65,3 % 13,3 % 10,3 % 11,0 % Quelle: MSM Research AG www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2019

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