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Netzwoche 14/2019

38 Management & Career

38 Management & Career Aktuell it-sa.de/it-sicherheit4U WWW.NETZWOCHE.CH Die Nachfrage nach IT- Fachkräften bleibt hoch rja. Gemäss dem Fachkräfte- Index von Hays ist die Nachfrage nach IT-Fachkräften in der Schweiz weiterhin hoch. In keinem Bereich würden so viele Fachkräfte gesucht. Mit 20 000 offenen Stellen seien Softwareentwickler am gefragtesten, schreibt Hays. Swisscom-CEO Urs Schaeppi (l.) mit den Gewinnern der Swisscom Start-up Challenge 2019. Swisscom schickt 5 Firmen ins Silicon Valley FHNW bringt Start-ups und Studierende zusammen mil. Über 30 Studierende aus sieben Hochschulen erhielten in der «FHNW Summer School Entrepreneurship» während der ersten September-Woche einen praxisorientierten Einblick ins Unternehmertum, wie «Startupticker» schreibt. Dabei waren Alumni, die den Schritt in die Selbstständigkeit bereits gewagt haben. rja. Zum sechsten Mal hat Swisscom seine jährliche Startup Challenge durchgeführt. Dieses Jahr bewarben sich 289 Unternehmen – ein neuer Rekord, wie Swisscom schreibt. 10 Unternehmen traten am 22. August zum Live-Pitch an. Die 5 Gewinner fliegen am 26. Oktober für eine Woche ins Silicon Valley und nehmen dort am Business Acceleration Program teil. Dabei sollen sie ihr Geschäftsmodell auf Den vollständigen Artikel finden Sie online und internationale Kontak- Herz und Nieren prüfen www.netzwoche.ch te knüpfen können. Die 5 Gewinner Creal3D entwickelt Smartglasses für VR-/MR-Anwendungen. PXL Vision stellt eine Software zur Überprüfung und Verifizierung digitaler Identitäten vor. People-Analytix zeigte eine Lösung zur virtuellen Karriereberatung und Qualifikationsanalyse für Einzelpersonen und Unternehmen. Deepcode programmierte eine KI-basierte Plattform zur Überprüfung von Programmcode auf Fehler und Sicherheitslücken. Und Gmelius ist eine Erweiterung der Gmail- Plattform. Kommunikation, Zusammenarbeit und Workflow-Automation werden in einem zentralen Hub vereint. Anzeige Lösungen haben eine Plattform Auf der international führenden Fachmesse für IT-Security gelangen Sie zu innovativen Lösungen für einen umfassenden Schutz von sensiblen Daten. Sichern Sie sich Ihr Gratis-Ticket zur it-sa 2019! 14 / 2019 Nürnberg, Germany 8.-10. Oktober 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Nachgefragt 39 « Die zentrale Herausforderung lautet: ‹Profit versus Potenzial› » Unternehmen müssen wissen, was Kunden und Mitarbeitende denken. Das Zürcher Start-up Echonovum entwickelt eine Plattform dafür und will so bessere Entscheidungen ermöglichen. CEO und Mitbegründer Robert Massarelli verrät, wie das geht. Interview: Oliver Schneider « Beinahe allen Organisationen fehlt die Fähigkeit, Kunden und Mitarbeitende zu verstehen. » Robert Massarelli, CEO & Co-Founder, Echonovum Wie verlief der Aufbau von Echonovum bislang? Echonovum zu gründen und auf den heutigen Reifegrad zu entwickeln, ist sicher eine meiner beruflich komplexeren Aufgaben. Nebst einer starken Vision, die andere Menschen inspiriert, ihre Potenziale freizusetzen, ist die deutliche Trennung von Hypothesen und Fakten für ein junges Unternehmen von hoher Relevanz. Auf welche Herausforderungen sind Sie dabei gestossen? Natürlich verfügen wir nicht über dieselben finanziellen und personellen Ressourcen wie ein seit Jahrzehnten etabliertes Unternehmen. Das ist ein neuralgischer Punkt, wenn es um den Aufbau eines Unternehmens mit internationalen Ambitionen geht. Die zentrale Herausforderung lautet: «Profit versus Potenzial». Oder anders formuliert: Wie können wir die Märkte bedienen und dabei unsere Wettbewerbsstärke weiter ausbauen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Was für ein Produkt entwickeln Sie? Robert Massarelli: Unsere «Echonovum Insights Platform» unterstützt Führungskräfte dabei, Entscheidungen zu fällen. Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse werden im Moment, in dem sie entstehen – oder sogar früher – erfasst. Systematisch erhebt unsere Lösung auf der gesamten Kunden- und Mitarbeiter-Reise kontextbezogenes Feedback. Diese smarten Daten stehen den Führungskräften jederzeit in persönlichen Dashboards zur Verfügung. Was hat Sie dazu bewogen, ein IT-Start-up in diesem Bereich zu gründen? Wie sich Organisationen entwickeln müssen, um auch in Zukunft aus einer Wettbewerbsstärke heraus zu agieren, ist seit rund 20 Jahren meine primäre Fragestellung. In diesem Kontext habe ich eine zentrale Lücke entdeckt: Beinahe allen heutigen Organisationen fehlt die Fähigkeit, Kunden und Mitarbeitende konsequent in Echtzeit zu verstehen. Das aber ist die Voraussetzung, um ihre Erwartungen und Bedürfnisse zu erfüllen. Sie entwickeln ein Tool zur Erfassung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Weshalb haben Sie sich gerade für diese beiden Stakeholder-Gruppen entschieden? Wir entwickelten eine Plattform für Führungskräfte und folgten dabei dem Prinzip «Insights-driven Leadership». Wir befähigen Entscheider, in ihrem Alltag besser schnellere Entscheidungen zu treffen. Das erfasste Feedback von Kunden und Mitarbeitenden bildet die Daten basis dafür. Warum ist das Feedback dieser Anspruchsgruppen wichtig? Weil es für jedes Unternehmen die wichtigsten sind. Wenn es einer Organisation nicht gelingt, positive Rahmenbedingungen zu schaffen, bringen Mitarbeitende nicht ihr volles Leistungspotenzial ein oder sie können die erforderlichen Talente nicht gewinnen. Das schmälert die Innovationskraft oder führt zu negativen Kundenergebnissen. Versteht die Organisation den Kunden unzureichend, bietet sie Dienstleistungen oder Produkte mit einem ungenügenden Nutzen an, was vielleicht zu einem negativen Kundenerlebnis führt. Die finanziellen und personellen Ressourcen werden somit nicht nachhaltig gemanagt und münden letztlich in ein schlechtes Betriebsergebnis. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2019

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