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Netzwoche 14/2020

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Die Helvetia gibt IT- Projekt auf rko/kfi. Die Helvetia gibt ein 40 Millionen teures Grossprojekt zur Erneuerung ihrer Back-End-Systeme im Nichtlebensbereich auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Versicherer beabsichtige, sich stärker auf die Digitalisierung der Kundenbeziehungen zu konzentrieren. Weko nimmt Swisscom unter die Lupe mka. Die Wettbewerbskommission hat eine Untersuchung gegen Swisscom eröffnet. Der Verdacht: Die Swisscom habe im Bereich der Breitbandanbindung ihre Marktposition missbraucht. Bei verschiedenen Ausschreibungen von Projekten zur Vernetzung von Unternehmensstandorten habe Swisscom mutmasslich zu hohe Preise verlangt. Die Konkurrenten des Telkos sind für solche Projekte auf die Netzwerk infrastruktur der Swisscom angewiesen. Crealogix lanciert Conversational Banking App rja. Crealogix bietet Bankkunden eine Lösung für das sogenannte Conversational Banking an. Sie erlaube es Banken, sich sicher und einfach mit den Kunden auszutauschen – unabhängig von bestehenden Systemen. Die Nutzererfahrung ist von Messengern wie Whatsapp inspiriert – soll aber zugleich mit den Aspekten der Vertraulichkeit sowie der Nachvollziehbarkeit ergänzt werden, wie es in der Mitteilung heisst. Microsoft Schweiz gründet neuen Geschäftsbereich mka. Microsoft Schweiz hat einen neuen Geschäftsbereich gegründet und die Geschäftsleitung erweitert. Zwei neue Mitglieder sind an Bord: Martin Haas als Leiter des neuen KMU-Bereichs Small Medium Corporate sowie Anita Ratkovic Andric als neue Finanzchefin. Credit Suisse gründet «Digital Banking» SBB lancieren Mobilitäts-App rko/fki. Die SBB haben eine neue App in die App-Stores gebracht. Sie heisst Yumuv und soll Nutzern ermöglichen, den öffentlichen Verkehr mit anderen Mobilitätsdiensten über eine einzige App zu kombinieren. Zurzeit können Yumuv-Nutzer Elektroroller von Voi und Tier sowie E- Bikes von Bond auf Verfügbarkeit prüfen, reservieren und freischalten. Bald sollen auch Taxi-, Carsharing- und Bikesharing-Dienste hinzukommen. Die Bezahlung erfolgt entweder pro Nutzung oder im Paket (60 oder 400 Minuten pro Monat). Das Angebot gilt jedoch nur für Inhaber eines Abonnements für den öffentlichen Nahverkehr oder eines allgemeinen SBB-Abonnements. Das neue Mobilitätsangebot richtet sich an Stadtbewohner und an Pendler, wie die Macher der App auf Anfrage mitteilen. Der Dienst ist in Zürich bereits erhältlich und soll demnächst auch nach Basel und Bern kommen. Yumuv ist auch Teil eines Forschungsprojekts. Mit Unterstützung durch Forschende der ETH Zürich soll das swa/jor. Die Credit Suisse stellt ihr Geschäft in der Schweiz um. Die Grossbank bündelt die beiden Geschäftsbereiche Direct Banking und Digitalization & Products zu einer neuen Einheit namens Digital Banking. Deren Leitung übernimmt Anke Bridge Haux, die derzeit den Bereich Digitalization & Products verantwortet. Den Bereich Direct Banking gründete die Credit Suisse im August 2019. Ziel war es, der wachsenden Konkurrenz durch rein digitale Smartphone-Banken zu begegnen. Mario Crameri, der die Abteilung leitete, muss sich gemäss «Finews» nach dem Umbau Bridge Haux unterordnen, die ihren Einfluss im Schweiz-Geschäft mit der Ernennung weiter ausbaut. Ende Oktober lanciert die neue Geschäftseinheit Digital Banking ein neues digitales Angebot. Es soll laut Mitteilung die Kostenvorteile einer digitalen Bank mit der Angebotspalette einer Universalbank kombinieren. «Durch das Bündeln unserer Kräfte im Bereich Digitalisierung verfügen wir für die nächste Phase unserer Digitalstrategie über eine einfachere Organisation und stellen so die schnellere Bereitstellung innovativer, digitaler Lösungen für unsere Kunden sicher», lässt sich CS-Schweiz-Chef André Helfenstein etwas kryptisch in der Mitteilung zitieren. Haux arbeitet seit 2011 für die Credit Suisse. Vor ihrer derzeitigen Funktion hatte sie verschiedene Positionen im Vertrieb inne, bevor sie die Leitung von Core Banking Solutions übernahm. Davor war sie im Vermögensverwaltungs- und Investment-Banking-Geschäft auf dem Finanzplatz Schweiz tätig. Bridge Haux hat einen Masterabschluss in Finance and Economics der Universität St. Gallen (HSG) sowie einen Executive MBA der Harvard Business School in Boston. Sie leitet zudem die Fachkommission Digitalisierung der Schweizerischen Bankiervereinigung. Projekt dazu dienen, mehr über die Mobilitätspräferenzen der Nutzer und über die Attraktivität bestimmter Angebote zu erfahren. Die App wurde in Zusammenarbeit mit dem litauischen Start-up Trafi entwickelt. Das Unternehmen hat sich auf Technologieplattformen für Mobility-as-a-Service spezialisiert. Die Software von Trafi kommt beispielsweise in der Berliner App Jelbi zum Einsatz. Das Unternehmen hat gerade eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. «Es ist wichtig für uns, einen Partner mit der nötigen Flexibilität und Anpassungsbereitschaft zu haben, um das Projekt schnell umsetzen zu können. Darüber hinaus war der Austausch von Fachwissen durch ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jelbi für unser Projekt von Vorteil», erklären die Yumuv- Macher. Anke Bridge Haux leitet den neuen Bereich «Digtial Banking». Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 14 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Swiss Re spannt mit Google-Schwester zusammen ych/jor. Die Google-Holding Alphabet drängt ins Geschäft mit Krankenversicherungen – in Zusammenarbeit mit Swiss Re. Der Schweizer Rückversicherer hat mit der Alphabet-Tochter Verily ein Unternehmen namens Coefficient Insurance gegründet. Die Firma will US-amerikanischen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter gegen Krankheit versichern, einen Versicherungsschutz gegen unerwartet hohe Krankheitskosten anbieten. Coefficient setzt auf Data Analytics, um Risiken vorherzusagen und den Unternehmenskunden so eine Prognose ihrer Gesundheitskosten pro Mitarbeiter zu unterbreiten. Das datenwissenschaftliche Know-how sowie die Soft- und Hardware kommen von Verily. Swiss Re soll im Gegenzug sein Vertriebsnetzwerk und seine Expertise aus dem Rückversicherungsgeschäft mit einbringen. Das Unternehmen erwarb einen Minderheitsanteil an der neuen Firma. Ivan Gonzalez, CEO von Swiss Re Corporate Solutions Nordamerika, soll im Verwaltungsrat von Coefficient Einsitz nehmen. Verily entwickelt unter anderem E-Health-Lösungen wie beispielsweise Wearables für die medizinische Forschung. Plant nun die Tochter Coefficient, solche Geräte einzusetzen, um Gesundheitsdaten von Mitarbeitenden für die Risikoabschätzung auszuwerten? Vivian Lee, Leiterin der Gesundheitsplattformen bei Verily, sagt gegenüber «Bloomberg»: Man arbeite daran, Mitarbeitende mit erhöhten gesundheitlichen Risiken zu identifizieren. Zum Beispiel, indem man die Vitalfunktionen via Smartphone überwacht. Das langfristige Ziel bestehe darin, Verilys komplette Produktpalette im E-Health-Bereich in das Angebot der Versicherungsfirma zu integrieren. Dazu gehören auch virtuelle Assistenten, die Nutzern im Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes helfen sollen. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch WWW.NETZWOCHE.CH Wachstum im Onlinehandel – dank Corona lha. Während der stationäre Handel kämpft, boomt der Onlinehandel während der Coronakrise. Bis zu 30 Prozent soll das Wachstum bis Jahresende betragen. Damit habe der hiesige Onlinehandel drei Jahre an Entwicklung in einem einzigen Jahr vereint, heisst es im Digital Business Blog von Carpathia. Aber nicht das komplette Wachstum sei Corona geschuldet. 10 Prozent davon ist, wie auch in den vergangenen Jahren, strukturelles Wachstum, während die restlichen 20 Prozent auf die Pandemie zurückzuführen sind. Carpathia geht davon aus, dass viele der durch den Shutdown neu gewonnenen Onlinekunden auch künftig online einkaufen. Anzeige Den digitalen Wissen, wie es geht Transformationsprozess mitgestalten. Weitere Infos auf unserer Website oder bei einem persönlichen Beratungsgespräch. Hochschule für Wirtschaft Zürich know.why.what.how

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