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Netzwoche 15/2019

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42 Products Neuheiten

42 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Salesforce lanciert CRM für Industrieunternehmen lha. CRM-Anbieter Salesforce hat seine neue Lösung Manufacturing Cloud vorgestellt. Sie richte sich an Unternehmen aus der Fertigungsindustrie, teilt Salesforce mit. Mit dem Angebot liessen sich die Nachfrage besser einschätzen, besser planen und Ergebnisse genauer prognostizieren. Die Manufacturing Cloud ist ab Oktober 2019 erhältlich. Canon verheiratet Officeund Produktionsdruck osc. Canon hat den Multifunktionsdrucker «Imagepress C165» vorgestellt. Das Gerät vereine Office-Funktionalität und Qualität aus dem Produktionsdruck, verspricht der Hersteller in einer Mitteilung. So ausgestattet drucke es alles, was im Tagesgeschäft eines Unternehmens benötigt werde. Möglich sei etwa der Druck von Werbemitteln, personalisierten Mailings, Dokumenten oder Handouts. Das Gerät bedrucke Formate mit bis zu 1300 Millimetern Länge, Grammaturen bis zu 350 Gramm pro Quadratmeter oder auch strukturierte Medien. Die Neuheiten von der IFA 2019 sma. Anfang September fand in Berlin die IFA 2019 statt. Bei Samsung, Sony, LG und Nokia konnte man die Trends der Smartphone-Branche beobachten. Neue Bildschirmtechnologien, 5G und faltbare Handys sind in diesem Jahr die wichtigen Themen. LG G8X ThinQ LG hat ein neues Smartphone aus seiner Premiumreihe vorgestellt. Der Fokus beim G8X ThinQ liegt auf dem Doppelbildschirm. Wie beim Vorgängermodell V50 ThinQ steckt nämlich ein zweiter 6,4-Zoll-Bildschirm in der Hülle. So lasse sich das Smartphone zwar zusammenklappen, besitze aber keinen faltbaren Bildschirm. Ein Qualcomm Snapdragon 855 soll für ausreichend Hardwareleistung sorgen. Samsung Galaxy Fold 5G Nach der Verschiebung im Frühjahr aufgrund von Produktionsproblemen kommt das erste faltbare Smartphone von Samsung diesen Monat auf den Markt. Das Galaxy Fold 5G trägt nicht nur den neuen Mobilfunkstandard im Namen, sondern hat auch ein neues Gelenk spendiert bekommen, wie Golem berichtet. Ausgeklappt kommt das Das LG G8X ThinQ mit und ohne Dual Screen. Smartphone auf eine Displaygrösse von 7,3 Zoll. Im Inneren werkelt der Qualcomm-Snapdragon-855-Prozessor, wie Sam sung ihn auch in seiner Galaxy 10-Reihe verbaut. Laut einer Schätzung des Herstellers sind 200 000 Faltvorgänge möglich. In der Schweiz erscheint das Galaxy Fold 5G erst im vierten Quartal, wie Samsung mitteilte. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Sony Xperia 5 Mit einer schlankeren Variante seines Xperia 1 setzt Sony auf ein neues Bildformat. Mit dem Cinema-Wide-Format von 21:9 unterscheidet sich das Smartphone optisch von der Konkurrenz. Bei der Hardware konzentriert sich Sony vor allem auf die Kamera. Das neue Triple-Kamera-System biete ein Super- Weitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv mit je 12 Megapixel Auflösung. Der Autofokus mit Augenerkennung wurde von Sonys Alpha-Kameras übernommen. Der verbaute Prozessor ist ebenfalls ein Snapdragon 855. Das Xperia 5 erscheint Anfang Oktober und kostet 899 Franken. MÜLLERS KLEINES ABC P wie Passwortregeln Christopher Müller Inhaber und VRP von Die Ergonomen Usability AG. Theorie: Sagen wir es mal so: Passwortregeln sind dazu da, unwissende, faule oder sonst wie schwierige Menschen davon abzuhalten, unsichere Passwörter in die Welt zu setzen. Realität: Albernheiten wie «123456» oder «passwort» besetzen seit Jahren Stammplätze in den Hitparaden der beliebtesten Passwörter. Deshalb versuchen die Leute aus der Informatik ja, ihre Nutzerschaft mit immer ausgefuchsteren Passwortregeln vor sich selbst zu schützen. Das äussert sich dann etwa so: «Das Passwort muss zwischen 6 bis 12 Zeichen lang sein und aus einer zufälligen Zeichenfolge bestehen. Es muss mindestens ein Sonderzeichen, einen Grossbuchstaben und eine Ziffer enthalten. Nicht erlaubt sind &, %, #, @.» Und wer Pech hat oder bei einem internationalen Konzern arbeitet, muss es auch noch alle drei Monate wechseln. Das ist ja gut gemeint – im Alltag aber viel zu kompliziert. Ausserdem nervt es die Nutzer, weil sie sich bevormundet fühlen. Kein Wunder also basteln sie sich ein «gutes» Passwort zusammen – und verwenden dann überall das gleiche. Andere erfinden raffinierte Passwort systeme, die zu den Regeln passen, aber einfach zu merken sind und sich beliebig variieren lassen. Mit «Katzenfreund1!» bis «...99!» ist man wahrscheinlich weitum compliant – aber sicher nicht sicher. So geht der Schuss letztlich nach hinten los. Hinzu kommt, dass rigide Passwortregeln der Konversionsrate nicht eben helfen. Manch eine (Männer mitgemeint) bricht die Registrierung ab, weil sie zu lange pröbeln muss, bis der Website ihr Passwort endlich passt. Dabei sagt uns die Forschung schon länger, dass Passwörter nicht besser werden, wenn sie möglichst kompliziert sind und viele Sonderzeichen enthalten. Wichtig ist vielmehr, dass sie lang sind und unlogisch. Fazit: Weniger wäre auch hier besser. Wer Sicherheit im Schilde führt, macht es den Nutzern so einfach wie möglich. Lange, leicht zu merkende Passphrasen sind deutlich besser als maximal kryptische Pass wörter – nicht nur für die Sicherheit, sondern auch fürs Geschäft. Die Kolumne finden Sie auch online www.netzwoche.ch 15 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Neuheiten 43 Drei Kameras, aber kein 5G für Apples neues iPhone 11 Pro sma. Apple hat in Cupertino neue iPhones vorgestellt. Der Tech-Konzern setze bei seiner neuen iPhone-Generation stark auf bessere Kameras, um die zuletzt gesunkenen Verkäufe seines wichtigsten Produkts anzukurbeln, berichtet «Watson». Das iPhone 11 ersetzt als Einstiegsmodell das aktuelle iPhone XR und bietet einen 6,1-Zoll-LCD-Bildschirm. Der Nachfolger des aktuellen Top-Modells iPhone XS trägt die Bezeichnung iPhone 11 Pro, die Variante mit einem grösseren Bildschirm heisst iPhone 11 Pro Max. Beide Pro-Varianten haben ein OLED- Display in den Grössen 5,8 und 6,5 Zoll. Das neue Flaggschiff ist mit drei Kameras ausgerüstet: Standard-Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel. Für die Bildbearbeitung hat Apple seinen eigenen Prozessor (A13 Bionic) verbessert. Nun sind auch Zeitlupen-Selfies mit der Front-Kamera möglich, sogenannte «Slofies». Ausser besseren Fotos verspricht Apple auch eine deutlich bessere Akku leistung von bis zu fünf Stunden mehr im Vergleich zum iPhone XS Max. Trotz der zunehmenden Verbreitung blieb der neue Mobilfunkstandard 5G während der Keynote unerwähnt, wie «Watson» weiter schreibt. Am 19. September erschien die neuste Version von Apples Betriebssystem iOS 13. Alle neueren Apple-Smartphones sowie das iPhone 6S werden unterstützt. Die neuen iPhones sind bereits im Schweizer Handel erhältlich. Die Preise bewegen sich zwischen 809 Franken (iPhone 11, 64 GB) und 1719 Franken (iPhone 11 Pro Max, 512 GB). Apple setzt bei seiner neuen iPhone-Generation auf bessere Kameras. Das neue iPhone 11 Pro Neues iPad und iPadOS Apple motzt sein Einsteiger-Tablet in der siebten Generation auf. Der Bildschirm ist etwas grösser: 10,2 Zoll statt 9,7 Zoll. Die automatische Gesichtserkennung Face ID (wie beim iPad Pro) ist nicht enthalten, dafür Touch ID. Was Grafik-Freunde freut: Bedienbar ist es auch mit dem Digitalstift Apple Pencil. Das iPad 10.2 kostet 379 Franken und ist seit Ende September im Handel erhältlich. Die iPad OS genannte neue Systemsoftware stehe ebenfalls seit Ende September als Download zur Verfügung. Sie bringt unter anderem ein verbessertes Multitasking, um zumindest die grösseren iPads als Laptop-Ersatz zu positionieren. Verschiedene neue Software-Features, die während der Beta-Testphase zurückgezogen werden mussten, stehen mit iOS 13.1 seit Ende September zur Verfügung, wie es auf «Watson» weiter heisst. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Apple Watch und Apple TV+ Die fünfte Generation der Apple-Uhr hat ein Always-on- Display. Der Akku soll bis zu 18 Stunden bei Dauerbelastung durchhalten. Und die Smartwatch hat auch einen Kompass. Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Es gibt neue Gehäusevarianten (abgesehen von Stahl und Aluminium) in Titan und in Keramik. Preis: Ab 449 Dollar (WLAN-only-Modell). Das LTE-Modell mit Aluminiumgehäuse gibts ab 549 Franken. Apple behält auch die Series 3 aus dem Jahr 2017 im Programm und verkauft sie ab 219 Franken – das ist der bisher günstigste Preis für eine Apple Watch. Apple treibt zudem seinen Wandel zum Unterhaltungskonzern voran. Der iPhone-Hersteller kündigte an, seinen Streamingdienst Apple TV+ Anfang November in 100 Ländern zu starten. Damit will Apple Diensten wie Netflix und Walt Disney Konkurrenz machen. Apple TV+ startet am 1. November in über 100 Ländern, für 4,99 US-Dollar pro Monat. In der Schweiz kostet das Angebot 6 Franken monatlich. WWW.NETZWOCHE.CH Neues Toughbook ist modular und hart im Nehmen cwa. Panasonic erweitert mit seinem neuen Toughbook 55 die Möglichkeiten der Serie, einzelne Komponenten je nach Bedarf auszutauschen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Über die Steckplätze lassen sich etwa die Grafikleistung erweitern oder die Anzahl Ports erhöhen. Dafür müsse das Toughbook 55 nicht aufgeschraubt werden – die Module könnten einfach in den dafür vorgesehenen Steckplatz eingesetzt werden. Ausserdem könnten Bauteile separat ausgetauscht und repariert werden. Logitech präsentiert Maus und Tastatur mbr. Mit der PC-Maus «MX Master 3» und der Tastatur «MX Keys» kommen zwei neue Produkte aus dem Premium-Segment von Logitech auf den Markt. Die Produkte seien aufeinander abgestimmt und würden sich an Softwareentwickler, Ingenieure und Designer richten. Beide Geräte seien mit Windows, Mac und den meisten Linux- Distributionen kompatibel. Das Zubehör ist bereits in der Schweiz erhältlich, wie der Hersteller mitteilt. Totemo verschlüsselt Mails jetzt in der Cloud mbr. Totemo hat im Vorfeld der Security-Messe IT-SA seinen Cloud-Dienst «Totemomail» präsentiert. Die E-Mail- Verschlüsselungslösung kann als As-a-Service ohne firmeneigene Infrastruktur eingesetzt werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Gemäss Totemo ist eine Installation von dazugehörigen E-Mail­ Clients nicht erforderlich. Die Dienstleistung gewährleiste sichere E-Mail-Kommunikation unter Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Standards. Die E-Mail-Verschlüsselung erfolge automatisiert in der Cloud, schreibt Totemo. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 15 / 2019

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