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Netzwoche 16/2017

18 Frank Thonüs,

18 Frank Thonüs, General Manager Enterprise, Dell EMC Achim Freyer, General Manager Commercial, Dell EMC Fusion mussten unsere Mitarbeiter lernen, mit neuen Risiken umzugehen. Denn die Projekte für die Umsetzung von Speicherlösungen wurden vielseitiger und komplexer. Die Reorganisation ist nun vollständig abgeschlossen. Unsere Teams sind bereits gut eingespielt. Wie haben die Kunden auf die Fusion reagiert? Wo gab es Vorbehalte? Thonüs: Die Kunden haben den Zusammenschluss sehr gut aufgenommen. Keiner sagte, dass er diesen Schritt blöd fände. Dell und EMC gingen ja auch deshalb zusammen, um die Kundenbedürfnisse besser befriedigen zu können. Der Kunde sollte im Mittelpunkt stehen. Darum sind wir so vorgegangen, dass etwa die Enterprise-Kunden auch nach dem Zusammenschluss von Dell und EMC möglichst mit den gleichen Ansprechpartnern zusammenarbeiten konnten wie bisher. Wir haben um sie herum Teams aufgebaut, die das gesamte Dell-EMC-Portfolio beim Kunden vertreten können. Wir wollten damit sicherstellen, dass wir das Wissen rund um den Kunden und seine Bedürfnisse im Unternehmen halten können, um so auch die Kontinuität der Zusammenarbeit mit den Kunden zu sichern. Ich glaube, es ist uns nicht schlecht gelungen, obwohl wir durch natürliche Fluktuation auch Mitarbeitende verloren haben und neue Mitarbeitende einstellen mussten. Auch jetzt sind knapp 20 Stellen ausgeschrieben. Freyer: Vorbehalte gab es insbesondere bezüglich unserer Storage-Produkte. Bestehende wie auch potenzielle Kunden fragten sich, was mit Dells Produkten geschehen würde und wie diese ins Angebot von EMC passten. Schliesslich lernten jedoch die Techniker von EMC, die Produkte von Dell zu schätzen. Wir erweiterten unser Angebot an Storage-Produkten um neue Lösungen, die wir gemeinsam entwickelten. Die Leitung von Dell EMC liegt in den Händen von Ihnen beiden als Co-Geschäftsführer. Ist dies eine Schweizer Eigenart? Freyer: Nein. Vor rund einem Jahr, als Dell und EMC miteinander fusionierten, installierte die neue Geschäftsführung Co-Leitungen in allen strategischen Märkten. Dazu gehört auch die Schweiz. Frank Thonüs, zuvor General Manager von EMC Schweiz, übernahm die Rolle des General Manager Enterprise. Ich leitete früher die Geschäfte von Dell Schweiz und arbeite heute als General Manager Commercial für das neue Unternehmen. Warum ist der Schweizer Markt für Dell EMC strategisch? Thonüs: Strategisch sind für Dell EMC Märkte, in denen es sinnvoll ist, nach Enterprise- und Commercial-Kunden zu segmentieren. Und in der Schweiz ist das aus den eingangs genannten Gründen sinnvoll. Wie muss man sich die Zusammenarbeit zwischen Frank Thonüs und Achim Freyer in der Praxis vorstellen? Thonüs: Wir verstehen uns auf der persönlichen Ebene sehr gut und können von der Marktexpertise des jeweils anderen profitieren. Wir tauschen uns täglich aus, telefonieren häufig und treffen uns regelmässig in Zürich, Bern oder Genf. Welche Erwartungen haben Sie an das IT-Jahr 2018? Thonüs: Die IT-Transformation wird weiterhin durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen bei Unternehmen getrieben. Das wird auch zu weiterer Konsolidierung innerhalb von Rechenzentren führen. Ebenso wird sich der Fokus verstärkt auf serviceorientierte Lösungen in Kombination mit flexiblen und günstigen Finanzierungsmöglichkeiten richten. Warum ist das Finanzierungsangebot wichtig? Thonüs: Weil man im Zuge der Digitalisierung heute nicht voraussehen kann, wie die Unternehmens-IT in zwei Jahren aussehen muss. Statt upfront Maschinen und Maintenance zu kaufen, sind flexible Modelle bei Beschaffung und Betrieb von IT-Infrastruktur gefragt. Und Dell EMC ist mit seiner eigenen Bank Dell Financial Service in der Poleposition, Unternehmen auf diesem Weg zu unterstützen. i ZU DEN PERSONEN Frank Thonüs kam im Juni 2015 als General Manager zu EMC Schweiz. Er verfügt über 20 Jahren Erfahrung in der IT mit Schwerpunkten auf der Telekommunikations-, Finanz-, Versicherungs- und Pharmabranche sowie im öffentlichen Sektor. Vor seiner Zeit bei EMC war er zehn Jahre lang für Symantec tätig, zuletzt als Director der EMEA- PACSS-Region. Davor hatte er bei Veritas Software und Alltron gearbeitet. In seiner Freizeit ist der zweifache Familienvater gerne in der Natur unterwegs – oft auch auf seinem Mountainbike. Achim Freyer war bereits von 2000 bis 2008 in verschiedenen internationalen Führungspositionen für Dell tätig, zuletzt als Corporate Accounts Sales Director Schweiz und Österreich. Von 2008 bis 2013 war er beim Mobilfunkanbieter Orange als Vice President Enterprise für alle Geschäftskunden zuständig; im Anschluss daran zeichnete er als Country Manager für das Dienstleistungsunternehmen Ranger Switzerland verantwortlich. Im September 2014 kam er zurück zu Dell und übernahm die Position des General Managers für Dell Schweiz. Zu den Hobbys des zweifachen Familienvaters zählen Ausdauerlaufen, Tauchen, Kampfsport und Fotografie. 16 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial Omni-Channel: Ein kundenfreundliches Konzept wird erwachsen Online einkaufen ist Teil des Alltags geworden. Auf der ganzen Welt werden Kunden mobiler und anspruchsvoller und wollen jederzeit und überall einkaufen. Omni-Channel heisst das neue Schlagwort, bei dem effiziente Prozesse entscheidend für den Erfolg sind. Egal wann, egal wo, egal wie. So wollen Verbraucher von heute einkaufen. Früher hat es noch gereicht, einen zusätzlichen Webshop zu haben, um Umsätze zu generieren. Heute geht der Trend zu Omni-Channel. Hierbei verschmelzen die verschiedenen Verkaufskanäle, stationär und online. Zeitgemäss sind nur Lösungen, die dem Kunden ein umfassendes Einkaufserlebnis zu jeder Zeit an jedem Ort bieten können. Der Kunde will zum Beispiel die Ware online bestellen und sie im Ladengeschäft abholen (Click & Collect), umtauschen oder zurückgeben (Click & Return). Während E-Commerce weiterhin zulasten des Ladengeschäfts wächst, wird das Unterscheidungsmerkmal der Zukunft darin bestehen, eine einzigartige, reibungslose und markenbestimmende Kundenerfahrung zu schaffen, die Kunden zum Wiederkommen animiert – ganz gleich über welchen Kanal. Dies steigert nicht nur den Umsatz, sondern erhöht auch die Kundenzufriedenheit. Und mit der Endless-Aisle-Möglichkeit können die im Laden nicht vorrätigen Waren einfach direkt vor Ort online bestellt werden – entweder mittels mobilen Endgeräten oder via einen Infokiosk, indem sich der Kunde durch den Webshop klickt. Ebenso könnte ein Interessent ein Produkt von einem Plakat abfotografieren oder den betreffenden QR-Code einscannen und gleich per App oder zuhause online bestellen. Die Herausforderung Das Verkaufen über verschiedene Kanäle sowie auch das Verschmelzen dieser Kanäle zu einem gesamtheitlichen Verkaufserlebnis ist vielversprechend für die Kunden. Für den Händler ist die Balance zwischen Kundennähe und Betriebseffizienz eine Herausforderung. Dabei ÜBER SIX SIX ist eine europaweit führende Anbieterin von Zahlungslösungen für Handel und Banken und Marktführer in der Schweiz. Für weiterführende Informationen besuchen Sie: www.paymentforyou.com sind viele Prozesse – von Warenlogistik bis Payment – zu beachten. Alle Kanäle müssen professionell aufgesetzt und gepflegt werden. Zahlungsanbieter wie SIX bieten Händlern die passende kanalübergreifende Zahlungslösung. So können vielfältige Anwendungsfälle auf breiter Basis effizient ausgerollt werden – egal ob hochspezialisierter Webshop oder Einzelhandelskette. Gemeinsam zu mehr Erfolg Da die Customer Journey sich stetig wandelt, muss der Handel seine Verkaufsstrategie fortlaufend anpassen, um den Kundenbedürfnissen zu entsprechen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu benötigt er einen Payment-Provider, der alle Komponenten – Kartenakzeptanz, Zahlterminal, Weblösung, Tokenization – aus einer Hand anbietet und als zentraler Ansprechpartner für alle Anliegen zur Verfügung steht. Kunden von SIX Payment Services profitieren von jahrzehntelanger Erfahrung, aufeinander abgestimmten Prozessen und flexibler Integration in jede Umgebung. So kann der Händler mit dem geringstmöglichen Aufwand so nahe wie möglich am Kunden bleiben und sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Die Zahlen belegen: Omni-Channel-Kunden sind treu und geben bis zu 300 Prozent mehr aus. Zahlungsdienstleister, wie SIX Payment Services, können mit Experten-Know-how und modularen Lösungen einen wesentlichen Beitrag zur individuellen Omni-Channel- Strategie leisten. SIX Payment Services AG Sales E-Commerce T: + 41 58 399 92 32 e-commerce@six-payment-services.com

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