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Netzwoche 16/2017

22 Best of Swiss Apps

22 Best of Swiss Apps Jurytag Das Rennen ist eröffnet 138 Einreichungen wetteifern dieses Jahr um den Master-Titel von Best of Swiss Apps. Anfang Oktober tagte die Jury und traf ihre Auswahl. Erst am 15. November steht fest, wer auf «SBB Mobile VNext» als Master folgt. Autor: Christoph Grau BEST OF SWISS APPS 2017 In diesem Jahr haben die Veranstalter von Best of Swiss Apps 138 Einreichungen verbucht, wie sie in einem Newsletter schreiben. Im Vorjahr waren es noch 219 Einreichungen. Die Veranstalter hatten den Rückgang erwartet, da die Anzahl der Kategorien um zwei reduziert worden war, wie sie auf Anfrage mitteilten. Gestrichen wurden die Kategorien Young & Wild sowie Usability. In diesem Jahr werden Preise in folgenden Kategorien vergeben: ·· Innovation ·· Design ·· User Experience ·· Functionality ·· Business ·· Campaigns ·· Enterprise ·· Games Die diesjährige Spezialkategorie ist Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Die Zeit der jungen und wilden Webentwickler und Webagenturen scheint vorbei zu sein, was auch mit dem Wegfall der Kategorie «Young & Wild» zum Ausdruck kommt. In einem Markt, der immer stärker umkämpft ist, steigt der Grad der Professionalität. Dies zeigte sich auch an den Jurytagen, die vom 4. bis zum 6. Oktober in den Räumen von Digicomp in Zürich stattfanden. Die Jury erstellte eine Shortlist, wählte die Sieger der einzelnen Kategorien und schickt sie ins Rennen um den Master-Titel. Wie auch bei Best of Swiss Web entscheidet zum Schluss das Votum der Saalgäste an der Award Night. In den Vorjahren gewannen mit der UBS und den SBB Schweizer Grossunternehmen. Wird es dieses Jahr wieder eine kleinere Firma schaffen? Die Antwort gibt es am 15. November. Wie schon in den Vorjahren findet die Award Night im Aura am Paradeplatz Zürich statt. Die SBB wurden im Vorjahr mit der App «SBB Mobile VNext» Master of Swiss Apps. 16 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

23 Claudio Dionisio, Mitglied der Geschäftsführung von Best of Swiss Web – das auch Best of Swiss Apps veranstaltet –, briefte die Jury, bevor sie ans Werk ging. Auf der Suche nach den besten Schweizer Apps Am 15. November wird am Best of Swiss Apps Award die beste Schweizer App prämiert. Die Jury hat Anfang Oktober getagt und die Shortlist erstellt. Die Redaktion war dabei. Autor: Marcel Urech Die Frage, was eine Innovation ist, war nicht einfach zu beantworten. Die Jury von Best of Swiss Apps hat sich vom 4. bis zum 6. Oktober bei Digicomp getroffen und die finale Shortlist erarbeitet. Der Wettbewerb findet dieses Jahr mit den Kategorien Innovation, Design, User Experience, Functionality, Business, Campaigns, Enterprise und Games statt. Zusätzlich gibt es die Spezialkategorie Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Die beiden Kategorien Young & Wild und Usability fielen dafür weg. Die Jury stand vor der schwierigen Aufgabe, eine Vorselektion der Projekte zu machen. Die Favoriten landen auf der sogenannten Shortlist. Unternehmen und Entwickler, die es auf diese Liste schaffen, haben die erste Hürde genommen. Sie haben theoretisch die Chance, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und als alleiniger Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Auch virtuelle Welten brauchen einen Mehrwert In der Jurysitzung zur Kategorie AR/VR stellte sich zunächst jedes Jurymitglied kurz vor. Dabei zeigte sich, was für ein Hintergrund die Juroren haben: Sie beschäftigen sich beruflich mit Themen wie Augmented Reality, Virtual Reality, Hololens, Android, iOS, Machine Learning, Conversational Interfaces und Games. Eine der grossen Frage in der Kategorie AR/VR war, ob eine App durch die virtuelle Welt wirklich einen Mehrwert für den Nutzer erzeugt. Das ist laut Jury nicht bei allen Projekten der Fall. Einige davon hätten die Agenturen auch als normale Smartphone-Apps ohne virtuelle oder erweiterte Realität umsetzen können. Der Nutzen des virtuellen Raums ist für die Anwender nicht immer gegeben. Die Juroren mussten sich auch mit der Frage befassen, was Augmented Reality ist und was nicht. Gilt es schon als AR, wenn eine App die GPS-Position des Geräts ausliest und diese dem Nutzer im virtuellen Raum anzeigt? Reicht es, ein paar Zahlen oder Statistiken zu visualisieren? Oder braucht es für richtiges AR mehr? Die Diskussion zeigte, dass AR und VR noch ein relativ junges Thema ist. Viele Firmen beginnen gerade erst, mit den Technologien zu experimentieren. Die Juroren lobten die Experimentierfreudigkeit der Unternehmen – denn ohne Experimente und neue Anwendungen komme das Medium nicht weiter. Wahre Innovationen gibt es nur selten In der Kategorie Innovation stellte sich die Jury immer wieder die gleiche Frage: Was ist an dieser App innovativ? Einige der Einreichungen waren es nicht, oder wie es ein Jurymitglied sagte: «Me-too, einfach ein Jahr später». Innovativ können Apps zum Beispiel sein, wenn sie technisch sehr clever umgesetzt sind, neue Ideen verwirklichen oder ein besonderes Alleinstellungsmerkmal bieten. Die Einreichungen in der Kategorie zeigten, dass sich ein Trend fortsetzt: Viele Funktionen sind nicht mehr in Hardware-Geräten integriert, sondern wandern in Software und Smartphone-Apps ab. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_61262 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2017

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