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Netzwoche 16/2017

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell Anzeige WWW.NETZWOCHE.CH Stimmung in der ICT- Branche hellt sich auf cgr. Die Stimmung in der ICT- Branche hat sich deutlich aufgehellt. Der Swico ICT Index stieg um 5,6 Punkte auf einen Wert von 105,3. Damit überschritt der Index wieder die Schwelle von 100 Punkten. Den höchsten Indexwert verzeichnete das Segment IT- Services. Der Index stieg um 6,2 auf 116,5 Punkte. Den zweithöchsten Wert gab es im Segment Consulting mit 114,6 Punkten. In allen Branchen ist nach wie vor der Fachkräftemangel eines der grössten Probleme, wie es weiter heisst. ▸ Webcode DPF8_61008 Jetzt an der grossen Cloud- Studie der FHNW teilnehmen! Die Fachhochschule Nordwestschweiz will herausfinden, ob die Cloud Schweizer Unternehmen Flügel verleiht. Bild: jps / Shutterstock.com Das sind die künftigen IT-Titanen Europas osc. Die Investmentbank GP Bullhound hat es sich zur Aufgabe gemacht, die europäischen IT-Start-ups mit den grössten Wachstumschancen zu finden. Herausgekommen ist eine Studie mit 57 Jungunternehmen, die heute mehr als eine Milliarde US- Dollar wert sind. Fünf Unternehmen haben laut GP Bullhound die besten Chancen, zu IT-Titanen aufzusteigen: Spotify, Farfetch, Klarna, Supercell und Unity. Die Studie gibt an, dass von den 57 Unternehmen 14 im Businessbereich tätig sind. ▸ Webcode DPF8_59932 Stella Gatziu Grivas/Kathrin Hubli (FHNW). Obwohl Cloud-Technologien mittlerweile weit verbreitet sind, stellt deren optimale Nutzung viele Unternehmen vor Herausforderungen. Bis die Cloud zu einem Enabler für die Digitalisierung wird, ist es oft ein langer und anspruchsvoller Weg, der nicht immer linear verläuft. Die FHNW-Cloud-Studie 2017 ist eine breite, quantitative Studie mit dem Ziel, zu evaluieren, wie fit die Schweizer Unternehmen bei der Cloud-Nutzung sind. Die Studie richtet sich an Cloud-Provider, an Personen, die im Business, in der IT oder an der Schnittstelle zwischen diesen Bereichen tätig sind. Die Studie wird von Oktober bis Mitte November 2017 durchgeführt. Befragung mittels Online-Tool Mithilfe eines Online-Tools ermitteln die Teilnehmer die Cloud-Maturität ihres Unternehmens. Konkret müssen dabei verschiedene Fragen beantwortet werden. Basis ist das FHNW-Cloud-Maturitätsmodell. Das Modell ermittelt die Motivation und die Art der Cloud-Nutzung und umfasst vier verschiedene Reifegrade. Nach der Beantwortung der Fragen ist das Resultat beziehungsweise der Reifegrad des Unternehmens sofort ersichtlich. Zum Vergleich erhalten die Teilnehmer ausserdem das Benchmarking aus der FHNW-CIO-Studie, die bereits abgeschlossen ist. Dabei wurden in Gesprächen mit CIOs die Cloud-Maturität und die Maturität der Unternehmens-IT ermittelt. Der FHNW-CIO-Studien bericht steht unter survey.movecloud.ch als Download bereit. Interessierte können sich unter folgendem Link registrieren und teilnehmen: https://movecloud.ch/tools/cloud-studie Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_61548 Datensicherheit ohne Kompromisse. In sicherem Abstand zu den grossen Ballungsgebieten und doch genügend nah an den städtischen Zentren Luzern, Zug, Zürich, Basel und Bern hat Green Datacenter das grösste kommerzielle Rechenzentrum der Schweiz errichtet. Neu passt sich 16 / 2017 das Datacenter Ihrem Geschäft an. Das Virtual Datacenter ist die optimale Verbindung von bestehender IT-Infrastruktur sowie Cloud-Services für Flexibilität, Sicherheit und faire Preise. Wünschen Sie eine Führung oder Beratung? Rufen Sie uns an: 056 560 85 85 oder www.greendatacenter.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Oracle springt auf den Blockchain-Zug auf jor. Oracle hat an seiner Hausmesse in San Francisco einen Blockchain-Cloud-Service angekündigt. Unternehmenskunden könnten mit dem Dienst ERP-Lösungen und Applikationen für Supply Chain Management erweitern, teilt der Hersteller mit. Auch Smart Contracts liessen sich mit dem Dienst abwickeln. Ziel des neuen Service sei es, dass die Nutzer ein Netzwerk für manipulationssichere Transaktionen schaffen. «Die Blockchain-Technologie birgt das Potenzial, das B2B- Geschäft sicherer, transparenter und effizienter zu gestalten», lässt sich Amit Zavery, Senior Vice President, Oracle Cloud Platform, in einer Mitteilung zitieren. Der Hersteller will mit dem Service insbesondere Kunden aus der Banken- und Versicherungsbranche adressieren. Zwar soll das Angebot via Oracles Cloud-Plattform für alle Kunden zugänglich sein. Der Blockchain Cloud Service werde jedoch auch Oracles Plattform für Open Banking ergänzen. Dort soll der Dienst eine nahtlose Verbindung zwischen Oracles Kernbankensoftware Flexcube und anderen Banken herstellen. Dies sorge für mehr Sicherheit, Skalierbarkeit und Transparenz im Informationsaustausch, verspricht der Hersteller. Oracle bringt den Blockchain Cloud Service nach eigenen Angaben im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt. Oracle will AWS unterbieten Mitte September kündigte Oracle an, den Preiskampf in der Public Cloud zu verschärfen. An einem Event am Hauptsitz in Kalifornien erklärte Larry Ellison, Executive Chairman Bild: Joey Kyber / Pexels.com und CTO bei Oracle, wie der Technologiekonzern seinem Mitbewerber Amazon Web Services die Stirn bieten will. Oracle will AWS nämlich das Geschäft streitig machen, wie CRN.com berichtet. «Weil Oracles Infrastruktur schneller als jene von Amazon ist, werden sich ihre Kosten halbieren», erklärte Ellison gegenüber CRN.com. An der Hausmesse präsentierte Oracle dann die autonome Datenbank 18c. Ellison bewarb sie als die erste Datenbank, die sich vollständig selbst verwaltet. AWS bietet mit Redshift ein ähnliches Produkt wie Oracles neue Flaggschiff-Datenbank an. Oracle werde die Datenbank im kommenden Dezember auf den Markt bringen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcodes DPF8_60795, DPF8_60414, DPF8_58617 WWW.NETZWOCHE.CH Galaxus expandiert ins Ausland cmu. Der Onlinehändler Galaxus hat die Expansion nach Deutschland angekündigt. Gemäss Mitteilung lanciert der Onlineshop nächstes Jahr die Website galaxus.de. Der Firmensitz soll in Hamburg sein. Die deutsche Website werde ähnlich aussehen wie die in der Schweiz. «So können wir neue Funktionen gleichzeitig in beiden Ländern anbieten», sagt Florian Teuteberg, CEO und Mitbegründer von Digitec Galaxus. ▸ Webcode DPF8_60979 Finma nimmt Initial Coin Offerings unter die Lupe osc. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) will in Zukunft genauer hinschauen, wenn sich Unternehmen mit sogenannten Initial Coin Offerings (ICO) Kapital beschaffen. Der Grund sei, dass es in letzter Zeit zu einem «markanten Anstieg von in der Schweiz durchgeführten oder angebotenen» ICOs gekommen sei, schreibt die Finma in einer Mitteilung. ▸ Webcode DPF8_60186 DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Man tut sich oft schwer, zwischen Datenschutz und -sicherheit zu unterscheiden. Während bei Datensicherheit die Informationen eingeschränkt (Vertraulichkeit), überprüfbar gemacht (Integrität) und mehrfach abgespeichert (Verfügbarkeit) werden, liegt beim Datenschutz der Fokus nicht auf den vorhandenen Daten, sondern bezieht sich auf deren Ursprung. Es geht im Wesentlichen um das Recht jeder Person, selbst zu bestimmen, wie mit den persönlichen Daten umgegangen werden soll. Das soll sich nun ändern. Aber zum Glück sind wir Schweizer nicht in der EU. Denn dort bereitet die neue Datenschutz-Grundverordnung EU-DSGVO unseren Nachbarländern ziemliches Kopfzerbrechen. Nicht nur, dass der Begriff Datenschutz viel breiter gefasst ist – die Unternehmen müssen auch völlige Transparenz der verarbeitenden Prozesse und involvierten Parteien in der gesamten Supply Chain dokumentieren. Sogar die Cookies zum Tracken der Webbesucher gelten nun als personenbezogen, da mit der dort gesammelten IP-Adresse die Person relativ einfach identifiziert werden kann. Für sämtliche Verarbeitungen müssen ein konkreter Zweck formuliert und dazu eine formelle Bewilligung beantragt werden. Dann muss von jeder betroffenen Person eine Einwilligung eingeholt und es dürfen nur Daten für exakt diesen Zweck gesammelt werden. Jeder EU- Bürger hat das Recht, seine Daten einzusehen, korrigieren, sich aushändigen und gar einem anderen Unternehmen übertragen zu lassen. Er hat sogar das Recht auf «Vergessen werden» und die Löschung seiner Daten zu verlangen. Diese dazu notwendigen Prozesse müssen allesamt eingerichtet sein, weil die Durchführung solcher Anfragen in vorgegebener Zeit erfolgen muss. Datenpannen – auch beim indischen Partner – müssen innerhalb 72 Stunden der Datenschutzbehörde gemeldet werden. Und bei entsprechendem Vorfall auch jeder betroffenen Person. Die Umsetzungsfrist dauert noch bis zum 25. Mai 2018. Danach droht bei Verletzungen eine Busse von 4 Prozent des Weltumsatzes – oder 20 Millionen Euro, je nachdem was höher ist. Das nenne ich mal Signifikanz. Dumm ist nur, dass die DSGVO nicht auf Firmen in der EU beschränkt ist. Sie gilt für alle Unternehmen weltweit, die Kunden, Mitarbeiter oder Webbesucher aus der EU haben. Das werden neben den Grossen wohl auch die meisten KMUs der Schweiz sein. Jetzt gibt schon eher einen Grund, nervös zu werden. Insbesondere für denjenigen, die bis jetzt gewartet und das Problem bei ihrem Rechtsdienst parkiert haben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_60976 Datenschutz ist kein Pappenstiel Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2017

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