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Netzwoche 16/2018

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CRM Community Schweiz Datum: 24.10.2018 Zeit: 16.00 – 18.00 Uhr Ort: TERMINUS, Froburgstrasse 7, 4600 Olten Kontakt: Alexander Däppen, alexander.daeppen@ioz.ch Veranstalter: IOZ AG Anmeldung: www.crm-community.ch An der «CRM Community Schweiz» werden Erfahrungen, Wissen und Meinungen rund um das Thema CRM ausgetauscht sowie Trends und neue Möglichkeiten vorgestellt. Im Anschluss an die Referate werden die Teilnehmenden jeweils zu einem Networking-Apéro eingeladen. Die Teilnahme an der «CRM Community Schweiz» ist kostenlos. Am 24. Oktober wird der sechste Event dieser Veranstaltungsreihe in Olten stattfinden. Im Fokus stehen eine effiziente Vertriebssteuerung und die zentrale Kundendatenhaltung. Programm: – Praxisreferat: Erfahrungsbericht einer erfolgreichen CRM-Einführung bei der Transgourmet Schweiz AG – Technologiereferat: Unternehmens- und Kundendaten schnell und flexibel auch für mobile Geräte bereitstellen – Networking-Apéro Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! Praxisseminar Datenschutzverordnung DSGVO (Data Privacy) Datum: 29.11. – 13.12.2018 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 08.45 – 16.45 Uhr FHNW Campus Basel Dominique Ongaro, dominique.ongaro@fhnw.ch FHNW, Institut für Wirtschaftsinformatik fhnw.ch/de/weiterbildung/wirtschaft/ praxisseminar_datenschutzverordnung-dsgvo Seit dem 25. Mai 2018 ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) direkt anwendbar und muss von Unternehmen umgesetzt werden. Auch die Schweiz passt in der Folge den Datenschutz an. Für kleine und mittlere Unternehmen können die neuen Vorschriften erst mal Kopfzerbrechen bedeuten. Was muss den wirklich umgesetzt werden? Welche Prozesse müssen veranlasst werden? und wie sieht ein DSGVO-konformes Datenschutzmanagement letztlich aus? Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung erfordert auch von vielen Schweizer Unternehmen, die im EU- Binnenmarkt aktiv sind, ihre Datenschutzpraxis zu überprüfen und nach den Vorgaben der DSGVO anzupassen und/oder weiterzuentwickeln. Es gibt keine Musterlösung, da jedes Unternehmen sein eigenes Geschäftsmodell mit jeweils unterschiedlichen Prozessen und Datenverarbeitungsvorgängen durchführt. Dieses Seminar hat das Ziel, den Einstieg in die Planung zur Umsetzung der DSGVO und des E-DSG zu erleichtern und auf die wesentlichen Veränderungen und Neuerungen aufmerksam zu machen. Es soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen dabei helfen, möglichst zielgerichtet innerhalb des Unternehmens die richtigen Prozesse in Gang zu setzen. Das Seminar ist speziell auf die Bedürfnisse von Personen ausgerichtet, die für Informationssicherheit verantwortlich sind, als Datenschutzbeauftragte agieren, strategische Unternehmensentscheidungen treffen, Führungsverantwortung haben, Führungskräfte beraten, IT- oder Business-Projektverantwortung haben. B2B-Marketing in der ICT-Branche Datum: 24.01.2019 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing Das Marketing und die Kundenkommunikation hat sich im B2B-Bereich in den letzten Jahren durch neue Technologien und Möglichkeiten drastisch verändert. Auch hier ist der Kunde digital geworden und möchte auf verschiedenen Kanälen zielgruppengerecht angesprochen werden. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Die Themen: – Der Schweizer ICT-Markt – Facts & Figures und Einflüsse auf Ihr Business – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website- & Content-Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing – Checklisten und Vorgehen – Online-Umfragen – Tools und Aufbau Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern. 16 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Insane in the Mainframe Versteckt und im Hintergrund laufen und laufen sie, die Grossrechner. Mainframes sind nach wie vor in vielen grösseren Unternehmen die Leistungsträger, wenn es um geschäftskritische Transaktionen geht. Dafür gibt es gute Gründe. Hohe Verfügbarkeit, grosse Sicherheit, zentrale Datenbereitstellung und sehr hoher Transaktionsdurchsatz sind die Stärken einer Technologie, die eigentlich in der Midlife-Crisis stecken sollte. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_109887 Die Wahrscheinlichkeit, dass jeder von uns ein Mal am Tag mit einem Mainframe in Kontakt kommt, ist gross. Noch heute werden neun von zehn Kreditkartentransaktionen über diese Art von Rechnern abgewickelt. Etwas über zwei Drittel der gesamten weltweit genutzten IT-Arbeitsleistung wird von Grossrechnern bewältigt und das bei nur 6 Prozent der gesamten Kosten. Das zumindest sind die Zahlen, die im Auftrag von IBM von verschiedenen Analysten eruiert wurden. Hohe Verfügbarkeit, grosse Sicherheit, zentrale Datenbereitstellung und sehr hoher Transaktionsdurchsatz sind die Stärken einer Technologie, die eigentlich in der Midlife- Crisis stecken sollte. Denn sie ist über 50 Jahre alt. Am 7. April 1964 brachte IBM das System/360 auf den Markt, das erste System, das die traditionelle Trennung zwischen Rechner für kommerzielle und Rechner für wissenschaftliche Anwendungen aufhob. Seither ist die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt worden und in die Jahre gekommen. Als Legacy-Systeme werden diese Systeme heute bezeichnet. Also als «… grosse Softwaresysteme, von denen wir nicht wissen, wie wir mit ihnen fertig werden sollen, die jedoch lebenswichtig für unsere Organisation sind», wie es der Reengineering-Experte Professor K.H. Bennett einmal so treffend definiert hat. Grossrechner scheinen also Systeme zu sein, die generell gross und schwer zu verstehen und daher auch schwer zu unterhalten sind – und eigentlich abgelöst werden sollten. Die Zukunft der Mainframes Die Legacy-Problematik ist ein Aspekt der Entwicklung, die nur in eine Richtung zu weisen scheint: abwärts. Beschleunigt wird diese durch die rasche Verbreitung des Cloud Computing, die zunehmende Dezentralisierung der Funktionalität und den zunehmenden Mangel an Spezialisten. Der Eindruck täuscht jedoch. Gemäss der jährlichen, weltweit durchgeführten Umfrage «Mainframe Research Report» von BMC gehen 91 Prozent der über 1000 Befragten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Verwaltung davon aus, dass der Einsatz der Grossrechner zunehmen wird. «The Mainframe’s Bright Future» ist sogar der Titel der diesjährigen Umfrage. Selbst das ansonsten nicht gerade auf Rosen gebettete IBM weist in diesem Bereich seit Jahren gute Zahlen aus. So leistet der «Big Iron»-Bereich nach wie vor einen signifikanten Beitrag zu den Einnahmen und dem Gewinn des Unternehmens. Die Gründe dieser Entwicklung sind vielschichtig. Ein wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass die Modernisierung von Legacy-Software heute «in place» möglich ist. Es muss also nicht mehr die Plattform gewechselt werden, um alte Systeme auf den neuesten Stand zu bringen. Auf Grossrechnern werden bereits in über 80 Prozent der Fälle modernste Programmiersprachen (unter anderem Java) eingesetzt und das auch in zwei Drittel der Fälle mit modernsten Umsetzungsmethoden (DevOps). Weitaus wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass Mainframes seit vielen Jahren über grundlegende Funktionen verfügen, die wir noch heute in anderen Umgebungen mühsam und mit grossem Engineering-Aufwand bereitstellen müssen. Vom Auswechseln von Hardwarekomponenten im laufenden Betrieb über die Erhöhung der Leistungsfähigkeit ohne Einbau zusätzlicher Hardware oder das gleichzeitige Laufenlassen verschiedenster Betriebssysteme bis hin zur leistungsfähigen Virtualisierung, der enormen I/O-Bandbreite und Memory bis zum Abwinken – alles ist da. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2018

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