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Netzwoche 16/2018

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54 Last Curiosities

54 Last Curiosities Mamma mia! Tokio verbannt Mario & Co. von seinen Strassen osc. Vor zehn Jahren hat der Franzose Rémi Gaillard für Aufsehen gesorgt, weil er als «Super Mario» verkleidet im Kart-Racer den Verkehr unsicher machte. Was als Streich begann, entwickelte sich in Japans Hauptstadt Tokio zu einem gefährlichen Spass für Touristen. Diese brausen dort nämlich gerne im Tenue verschiedener Nintendo-Maskottchen als Kart-Konvoi herum. Stadtrundfahrt à la Mario Kart sozusagen. Den Behörden wurde dieses Treiben nun zu bunt, wie «Spiegel Online» berichtet. Binnen eines Jahres zählte die Stadt 50 Vorfälle mit Karts. Das Tokyo District Court entschied schliesslich, dem Veranstalter der Rennen – der Firma Mari Mobility Development – einen Riegel zu schieben; allerdings nicht etwa wegen Verletzung der Strassenverkehrsordnung. Vielmehr habe das Unternehmen die Kostüme der Videospiel- Figuren ohne Erlaubnis von Nintendo verliehen und solle das künftig unterlassen. Polizei rückt wegen minderjährigen Gamers aus kfi. Dass der Nachwuchs manchmal am nächstbesten Bildschirm kleben bleibt, ist nichts Neues. Auffällig wurde dieses Verhalten in Bayern, als ein zwölfjähriger Junge drei Tage lang ein Onlinegame spielte und sich dabei kaum Schlaf gönnte. Nachdem sich der Sohnemann dann auch noch weigerte, in die Schule zu gehen, alarmierten die Eltern die Polizei. Obwohl deren Erscheinen am Morgen das Problem gelöst zu haben schien, mussten die Ordnungshüter abends erneut ausrücken, da der Spross der Familie seinen Vater angriff, weil dieser die Konsole konfiszierte. Schliesslich einigten sich die Erwachsenen gemäss «unsertirol24», dass der Knabe in stationäre Therapie muss. Seit Kurzem anerkennt die WHO Onlinespielsucht als Krankheit. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Wenn der Greifer zum Opfer wird jor. Greifautomaten sind grausam. Sie gaukeln Kindern vor, ihr Lieblingskuscheltier sei nur eine Münze entfernt. Und jedes Mal greift der verflixte Greifer nur knapp daneben. Zeit für Rache, dachte wohl ein junger Vater in New Hampshire. Er entdeckte einen Automaten, der mit besonders teuren Spielsachen lockte. Kurzerhand steckte er seine kleine Tochter hinein. Diese schleuste auf Geheiss des Vaters haufenweise Gadgets durch die Klappe, darunter eine Nintendo Switch und ein Gameboy DS, wie «Kotaku» berichtet. Vater und Tochter machten sich mitsamt der erbeuteten Ware aus dem Staub. Gut möglich, dass sie ihren Raubzug fortführen und dreiste Betreibern von Greifautomaten das Fürchten lehren. Bakterienarmer Salat auf Blockchain-Bouquet jor. Die Blockchain gibt es jetzt auch für Grünzeug. Klingt absurd, doch die Idee hat etwas: Mithilfe der Blockchain liesse sich die Kühlkette beim Transport von Lebensmitteln besser kontrollieren. Mehr Nahrungsmittelsicherheit – dafür steht nun angeblich auch Walmart ein. Gemeinsam mit IBM lancierte der Detailhandelsriese die sogenannte Food-Trust-Blockchain. Ein Ziel lautet etwa: weniger Kolibakterien im Kühlregal. Doch im Prinzip geht es darum, Produzenten sowie Lieferanten zu tracken und auf Effizienz zu trimmen. Nun zwingt Walmart gemäss «Wall Street Journal» seine Salat-Bauern dazu, Food Trust beizutreten. So kann Walmart kistenweise Lattich zurückverfolgen. Und womöglich die Preise drücken, falls ein fauler Bauer ungewaschenen Rucola liefert oder sich ein Salat-Kartell zusammentut, um kostbaren Nüsslisalat klammheimlich mit Mist zu strecken. Grafiken: Askold Romanov / iStock.com; Macrovector / Freepik.com; Freepik.com, ssvecteurz / Shutterstock.com; Rosapuchalt / Freepik.com Unsportliches Verhalten von Fussballfans kfi. Ein Schiedsrichter hat das Fussballspiel der Berner Young Boys gegen den FC Basel unterbrochen, weil Fans beider Mannschaften Tennisbälle und Gamecontroller auf das Spielfeld warfen. Mit dieser Aktion wollten sie dagegen protestieren, dass der E-Sport den Weg in die Fussballvereine findet. Gerüchten zufolge soll der Fussballverband Schweiz nächstes Jahr sogar eine E-Sport-Liga gründen wollen. Dagegen marschieren einige Vereine mit beinahe religiösem Eifer ins Feld, denn E-Sport habe mit dem tatsächlichen und einzig wahren Fussball gar nichts zu tun. Werte wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Freundschaft bleiben beim Gaming auf der Ersatzbank, skandierten die Protestierenden gemäss «Heise Online». 16 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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