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Netzwoche 16/2019

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30 People Live « Die

30 People Live « Die Software sollte nicht nur in verschiedenen Sprachen erhältlich sein, sie sollte vor allem auch auf die länder spezifische Gesetzgebung angepasst sein. » Thomas Saueressig, Leiter von SAP Product Engineering ergibt sich dann, welcher Migrationsansatz am besten passt. Beim sogenannten Brownfield-Ansatz handelt es sich um eine Umstellung (Conversion). Das bedeutet, ein Unternehmen wechselt mit seinen Daten von einem System ins nächste. Diese Art der Migration ist eher für Firmen geeignet, die ihre Prozesse nicht grundlegend ändern möchten. Beim Greenfield-Ansatz implementiert ein Unternehmen ein neues System – beginnt also auf der grünen Wiese. Das bietet die Chance, entsprechend neue Geschäftsmodelle und -prozesse einzuführen. Haben Sie manchmal ein schlechtes Gewissen, weil Sie so vielen Unternehmen ein so grosses Projekt aufs Auge gedrückt haben? Das brauche ich nicht zu haben, denn wir als SAP haben den Kunden nichts aufs Auge gedrückt. In den Kundengesprächen, die ich bis jetzt geführt habe, ging es für die Kunden immer darum, mit ihren individuellen Herausforderungen am Markt zu bestehen und die Effizienz ihres Unternehmens zu erhöhen. Und dazu brauchen sie ein modernes System. Aber der nötige Umstieg auf S/4 Hana könnte Unternehmen dazu treiben, auf ein Konkurrenzsystem wie zum Beispiel Oracle oder Salesforce umzusteigen. Wie gehen Sie damit um? Salesforce ist im CRM-Bereich ein Wettbewerber, im klassischen ERP-Bereich eher nicht. Oracle hingegen – das steht ausser Frage – ist für uns ein direkter Konkurrent. Als Weltmarktführer für Unternehmenssoftware sind wir aber auch selbstbewusst genug zu sagen, dass wir uns mit unserem funktionalen Umfang und unseren Supply- Chain-Lösungen von der Konkurrenz abheben. Seit Bestehen von SAP haben wir unseren Kunden immer neue Technologien und Anwendungen ermöglicht. Das wird sehr geschätzt und deshalb bin ich davon überzeugt, dass unsere Kunden auch den Weg zu S/4 Hana mit uns gehen werden. Ihre Kunden kommen aus verschiedenen Branchen und haben entsprechend auch unterschiedliche Anforderungen an ihr ERP- System. Wie sorgen Sie dafür, dass das System für alle passt? Das ist ein Punkt, der sehr oft unterschätzt wird. Dabei gilt es noch zu bedenken, dass es bei global verfügbaren Systemen nicht nur branchen-, sondern auch länderspezifische Unterschiede gibt. Die Software sollte nicht nur in verschiedenen Sprachen erhältlich sein, sie sollte vor allem auch auf die länderspezifische Gesetzgebung angepasst sein. Damit ersparen wir unseren Kunden sehr viel Arbeit. Gibt es neue Kundenkreise, die Sie mit S/4 Hana erschliessen möchten? Viele der S/4-Hana-Kunden sind Neukunden, gerade auch jene, die S/4 Hana in der Cloud nutzen. Insofern eröffnen wir damit bereits neue Märkte. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 16 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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