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Netzwoche 16/2019

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WWW.NETZWOCHE.CH Britische Polizei soll Zugriff auf Whatsapp erhalten jor. Ein neues Abkommen mit der USA soll es der britischen Polizei einfacher machen, auf verschlüsselte Whatsappund Facebook-Mitteilungen zuzugreifen. Die britischen Behörden könnten die Daten nur dann abfragen, wenn ein dringender Verdacht auf eine schwere Straftat bestehe. Die britische Innenministerin Priti Patel hatte zuvor Facebook dazu aufgefordert, Hintertüren für Ermittlungsbehörden in der Software zu verbauen. Facebook lehnte diese Forderung vehement ab. Schweizer Agenturen im LSA- Ranking jor. Die 78 Mitglieder des Agenturverbands Leading Swiss Agencies (LSA) haben im vergangenen Jahr 506 Millionen Franken umgesetzt. Die Kommunikationsagenturen des LSA setzten ähnlich viel um wie 2017. Bei den Mediaagenturen verbuchten 2018 die 18 LSA-Mediaagenturen Erträge von rund 148 Millionen Franken. Grund für das Wachstum: Dentsu Aegis Network Switzerland übernahm die Westschweizer Digitalagentur Isobar. Durch den Deal schaffte es Dentsu Aegis auf Platz 1 im Ranking der LSA-Mediaagenturen. Das Ranking der Kommunikationsagenturen führt Publicis Zürich an. Jung von Matt belegt Platz 3 hinter Farner Consulting und vor Wirz Communications. Baloise investiert in Zürcher Start-up Gowago sma. Die Baloise Group schliesst eine Kooperation mit Gowago. Der Versicherungskonzern erweitert dadurch seine Mobility-Sparte, wie Baloise mitteilt. Im neuen Dienst sollen Versicherung, Wartungskosten und die Strassenverkehrssteuer in die monatliche Leasingrechnung integriert werden und die Kostenübersicht transparenter machen. Unter diesen Betrügereien leiden Onlinehändler am meisten fpo. Im Schweizer Onlinehandel gibt es immer mehr Betrugsfälle. Wie der Informationsdienstleister Crif mitteilt, gaben bei einer aktuellen Umfrage, die in Zusammenarbeit mit dem Verband des Schweizerischen Versandhandels durchgeführt wurde, 97 Prozent aller befragten Händler an, dass sie bereits einmal von Betrug betroffen gewesen seien. Im Vergleich zur Umfrage im Vorjahr sind das 4,6 Prozent mehr. Knapp die Hälfte der Umfrageteilnehmer sagt, dass der Betrug gegenüber 2018 angestiegen oder stark angestiegen sei. Das sind über 3 Prozent mehr als bei der letztjährigen Umfrage. Für 38,8 Prozent der Befragten hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum etwas geändert. 32 Web Aktuell lha. Schweizer Konsumenten geben pro Minute im Durchschnitt 18 264,84 Franken in Onlineshops aus. Der grösste Anteil (80 Prozent) entfällt dabei auf Schweizer Onlinehändler. Das geht aus einer Studie des Verbands Schweizer Versandhändler (VSV) und Carpathia hervor. 152 Bestellungen und 335 Artikel pro Minute Wie die Studie zeigt, gehören Heimelektronik, Textilien und Lebensmittel zu den Top-3-Produktsparten im Schweizer Onlinehandel. Zu den Händlern, bei denen am meisten bestellt wird, zählen Digitec Galaxus, Amazon, Zalando und Aliexpress. Durchschnittlich tätigen Konsumenten hierzulande 152 Bestellungen in der Minute und bestellen dabei 335 Artikel. Rund 70 Prozent der Onlineshopper kaufen via Desktop ein. Die restlichen Bestellungen werden via Smartphone getätigt. Bei den bevorzugten Zahlungsmitteln ist die Rechnung noch immer hoch in Kurs. Ausgenommen von der Studie sind Services wie Tickets, Flüge, Downloads und andere. Verlustbeträge steigen Bei der Mehrheit lag der höchste Verlustbetrag unter 5000 Franken. Doch die Verlustbeträge zwischen 5000 und 25 000 Franken stiegen im Vergleich zum Vorjahr an, bei Verlusten zwischen 5000 und 10 000 Franken um 7,7 Prozent und bei Verlusten zwischen 10 000 und 25 000 um 2,8 Prozent. Über 6 Prozent der Onlinehändler gaben an, dass der Verlustbetrag mehr als 2 Prozent des Umsatzes ausmache. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Was Schweizer Konsumenten innert 60 Sekunden kaufen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Massnahmen zur Betrugserkennung Wie bei der Vorjahresumfrage ist die häufigste Betrugsform bei Personen festzustellen, die Waren bestellen und im Vorfeld wissen, dass sie diese nicht bezahlen können. Das zweithäufigste genannte Betrugsmuster sind Besteller, die mit gefälschten Angaben Waren kaufen. Am dritthäufigsten sind Fälle, in denen Personen unter Angabe einer falschen Identität Waren bestellen. Über 92 Prozent der Händler gibt an, Massnahmen zur Betrugserkennung vorzunehmen. Mehr als drei von vier Händlern überprüfen verdächtige Bestellungen manuell. Auch nutzen viele «Blacklists» und Fraud-Filter zur Betrugsbekämpfung. Fast jeder zehnte lagerte die Betrugsbekämpfung komplett an einen externen Dienstleister aus, im Vorjahr waren es noch 3,2 Prozent. EINE MINUTE ONLINESHOPPING IN DER SCHWEIZ Durchschnittlich geben Schweizer Konsumenten in 60 Sekunden 18 264,84 Franken aus (Werte in Franken) Davon in Schweizer Onlineshops Davon im Ausland 1864 3662 4077 bei Digitec Galaxus bei Amazon bei Zalando bei Aliexpress 3653 14 612 Davon für Heimelektronik Davon für Textilien Davon für Lebensmittel 1493 903 1522 1807 Quelle: Carpathia / VSV 16 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Nachgefragt 33 « Die Datenerfassung und -analyse wird eine immer wichtigere Rolle spielen » Am 15. und 16. November 2019 findet der zweite YB Hackathon im Berner Stade de Suisse statt. Wanja Greuel, CEO des BSC YB, spricht im Interview darüber, warum ein Hacker-Event zum Schweizer Fussballmeister passt, welche Aufgabe den Teilnehmern dieses Jahr gestellt wird und welche Entwicklung ihn an der Digitalisierung fasziniert. Interview: René Jaun Wie kommt es, dass ein Fussballklub einen Hacker-Event veranstaltet? Wanja Greuel: Der YB Hackathon, den wir gemeinsam mit dem Schweizer IT-Unternehmen Isolutions umsetzen, passt bestens zu unserer strategischen Ausrichtung. Wir sind derzeit intensiv da ran, abteilungsübergreifend Prozesse zu digitalisieren, um dadurch effizienter und flexibler arbeiten zu können. Zudem möchten wir uns als modernen, innovativen und digitaler Klub positionieren. Darüber hinaus können wir neue Erlebnisse und Services für alle Fans und YB-Freunde schaffen, da uns der Hackathon wertvolle Inspiration und konkrete Anwendungsoptionen liefert. Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass wir eine neue Businessplattform geschaffen haben und dadurch neue Partner gewinnen. Im November lädt YB bereits zum zweiten Hackathon. Was ist dieses Jahr neu? Der YB Hackathon wird neu als eine für alle Technologien offene Veranstaltung gestaltet. Das heisst, er beschränkt sich nicht auf eine bestimmte Softwaretechnologie, sondern richtet sich technologieneutral an alle Unternehmen und Hacker – unabhängig von deren IT-Hintergrund. Die Hacker können dadurch für die zu lösenden Problemstellungen ihre favorisierten Werkzeuge wählen. Im gleichen Zug wird es neben den Challenge-Partnern neu die Stufe der Technologiepartner geben, die primär Entwicklungsplattformen und -lizenzen zur Verfügung stellen. Dass wir die Teilnehmerzahl gegenüber dem vergangenem Jahr bereits steigern konnten, bestätigt die Wirkung dieser Massnahmen. Welche Aufgaben stellen Sie den diesjährigen Teilnehmern? YB selbst stellt die Aufgabe, ein digitales Match Center zu schaffen, das dem Fan einen echten Mehrwert bietet und sich von dem abhebt, was wir heute kennen. Durch unsere Partner wurden noch zehn weitere, spannende Challenges eingegeben, die derzeit nach und nach auf unserer Website und via Social Media publiziert werden. Themen sind unter anderem ein neues Stadionerlebnis durch Augmented Reality, eine App, die Kindern den Umgang mit digitalem Geld näherbringt oder ökonomisch-nachhaltiges Handeln durch Gamification. Wurden die Projekte, die letztes Jahr entstanden, inzwischen weiterentwickelt? Zunächst einmal war es beeindruckend zu sehen, wie die jungen Programmierer innerhalb kürzester Zeit wertvolle Prototypen entwickeln konnten. Mit diesen haben sie Ideen geliefert, die wir in die Entwicklungsprozesse unseres Marketings haben einfliessen lassen. Auch einige unserer Partner haben die Lösungen ihrer Challenges aktiv weiterverfolgt, jedoch läuft diese Weiterentwicklung eigenständig und unabhängig von unserem Event. Wie wird sich der Fussball durch die Digitalisierung verändern? Ich glaube, dass dies vergleichbar mit der allgemeinen Wirtschaftswelt ist. Sowohl auf als auch neben dem Platz ergeben sich durch neue Technologien viele spannende Möglichkeiten. Insbesondere die Datenerfassung und -analyse wird eine immer wichtigere Rolle spielen. Welche Entwicklung fasziniert Sie an der Digitalisierung? Eigentlich alles, aber am meisten das Thema Verfügbarkeit und Geschwindigkeit. Heute habe ich nahezu alles und jederzeit verfügbar. Dies wird sich in Zukunft noch stärker entwickeln und mithilfe von künstlicher Intelligenz wird unser Alltag noch erheblich «schneller» werden. « Der YB Hackathon wird neu als eine für alle Technologien offene Veranstaltung gestaltet. » Wanja Greuel, CEO, BSC YB Das vollständige Interview finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2019

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