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Netzwoche 17/2016

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32 Best of Swiss Apps

32 Best of Swiss Apps 2016 Master-Kandidaten Die Master-Kandidaten von Best of Swiss Apps 2016 Aus über 200 Einreichungen hat die Jury von Best of Swiss Apps 10 heisse Kandidaten auf den Master-Titel 2016 bestimmt. Die Leistungsschau der Schweizer App-Wirtschaft zeichnet sich durch hohe Vielfalt aus. Abonnenten des Netztickers können an der Master-Wahl teilnehmen. Autor: George Sarpong i WIE WÄHLEN? ▪▪ Auf netzwoche.ch für Netzticker anmelden ▪▪ Einladung erhalten ▪▪ Master wählen 219 Einreichungen, 47 Projekte in der Shortlist und 10 Master-Kandidaten. Sie sind die heissen Anwärter auf den Titel «Master of Swiss Apps 2016». Auffallend viele Nominierte bieten Lösungen für den öffentlichen Verkehr. Transports Publics Fribourgeois (TPF) kann gleich zwei Kandidaten ins Rennen schicken. Ebenso die SBB mit der neuen Version ihrer Reise-App und der VR-App «Gottardo 2016». Und «Skiguide Zermatt» unterstützt Wintersportler bei der Routenplanung im Skigebiet. Sportliches bietet auch die FCB-App für die Überwachung der Fitness von Nachwuchsspielern. Mit «SARAH» hat es nur eine App des Jahresthemas Internet of Things unter die besten zehn geschafft. Aufruf zur Master-Wahl Wer gewinnt, bestimmen auch die Leser des Netztickers. Wer sich bis zum 27. Oktober, 18 Uhr, auf www.netzwoche.ch für den Netzticker anmeldet, erhält eine Einladung für die Abstimmung. Ab dem 28. Oktober können die registrierten Netzticker-Leser ihren Favoriten wählen. Die Master-Wahl endet am 4. November. Die Stimmen werden mit jenen der Jury von Best of Swiss Apps verrechnet. Doch auch das Publikum an der Award-Nacht kann mitbestimmen. Es bleibt also spannend bis zum 16. November. Dann wird im Zürcher Club Aura der Master of Swiss Apps gekürt. AG = Auftraggeber AN = Auftragnehmer OS = Betriebssystem FAIRTIQ Urteil der Jury: «Fairtiq» macht jedes Smartphone zur Fahrkarte. Dank dieser App muss man sich nicht überlegen, wann und wie häufig man Tram und Bus fährt oder ob nun ein Kurzstreckenticket benötigt wird oder nicht. Einchecken und wieder auschecken – that’s it. Reisende starten die App beim Einsteigen in das ÖV-Transportmittel, via GPS-Ortung des Smartphones wird nachvollzogen, wohin der Fahrgast fährt. Am Abend wird ein Post-paid-Ticket beund abgerechnet – stets das preisgünstigste Billett, das via Kreditkarte oder Handyrechnung bezahlt wird. Das Interface ist sauber umgesetzt und überzeugt im Look & Feel. In Zukunft wird sicherlich das Ein- und Auschecken noch wegfallen, wodurch die User Experience weiter erhöht wird. AG: TPF – Transports Publics Fribourgeois (VBL, TPB, THB, STI) AN: Schucan Management, Liip OS: Android, iOS FC BASEL 1893 – NACHWUCHS APPS Urteil der Jury: Mit intern genutzten Apps für Trainer, Spieler und Physiotherapeuten können vielfältige Daten zu Einsatz, Spielleistung und Gesundheit der Nachwuchsspieler lückenlos erfasst und ausgewertet werden. So hat ein Trainer etwa vom Trainingsplan über Detailinformationen zu den einzelnen Spielern bis hin zur strukturierten Videoanalyse aller Spiele sämtliche Daten auf seinem iPad zur Verfügung. Die Apps wurden auf Basis von AngularJS und dem Ionic Framework entwickelt, das Backend in Java. Betrieben wird die Lösung in der Swisscom Cloud. Durch diese meisterhafte App mit ihrer 360-Grad-Sicht ist nicht nur eine optimale Förderung von einzelnen Spielern und ganzen Mannschaften möglich, auch die Effizienz von administrativen Prozessen wird signifikant gesteigert. AG: FC Basel 1893 AN: Swisscom (Schweiz) OS: Android, iOS 17 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Apps 2016 Master-Kandidaten 33 GOTTARDO 2016 Urteil der Jury: Diese originelle App besteht aus einem kleinen Countdown-Spiel zur Eröffnung des Basistunnels sowie einer Virtual-Reality-Experience (Cardboard) rund um die Gotthard-Region. Die Umsetzung mittels VR als optisches Medium und ein Spiel zur Vermittlung des Gefühls des Grabens spricht den Anwender auf verschiedenen Ebenen an. Die App lebt von den vielen kleinen innovativen Ideen wie etwa dem Rennen der verschiedenen Transportmittel, eingebettet in die virtuelle Landschaft, oder der Fortbewegung in der Landschaft per Zeppelin. Die VR-Funktionalität ist sehr gut umgesetzt, die App leicht verständlich und bedienbar und so ein tolles VR-Erlebnis für eine breite Nutzerschaft. Einige zusätzliche Informationen und Sound-Effekte würden die Experience noch erhöhen. AG: Schweizerische Bundesbahnen SBB AN: Bitforge OS: Android, iOS HOUSTON Urteil der Jury: Diese von den TPF intern genutzte App ermöglicht über Voice over IP die Kommunikation zwischen Chauffeuren und der Betriebszentrale. Mit fest montierten Smartphones wird via Geo-Lokalisation und VoIP gefunkt. «Houston» ist ein beeindruckendes System von Internettechnologien, Hardware wie etwa Mi krofone, Lautsprecher, Notfallschalter und Frontkamera, die in Notsituationen zuschaltbar ist – sowie eine Menge weiterer Ideen, die über die digitalisierte Kommunikation hinausgehen. Das UI ist auf das Notwendige reduziert und beeindruckt durch Einfachheit und Funktionsumfang. Das System hat das Potenzial, weitere im ÖV bisher eingesetzten Systeme zu ersetzen. «Houston» hat die Ziele mehr als erreicht und bildet die Basis für noch viele weitere Innovationen. AG: TPF – Transports Publics Fribourgeois AN: Schucan Management, Liip OS: Android, iOS LATE SHIFT Urteil der Jury: «Late Shift» ist der erste interaktive Spielfilm in Form einer App, die den Zuschauer zum Akteur macht. Immer wieder müssen Entscheidungen gefällt werden: Hartnäckig bleiben oder nachgeben? Schiessen oder wegrennen? Der Film nimmt jeweils eine andere Wendung. Die Benutzerführung ist vorbildlich und sauber umgesetzt: Der Film läuft nahtlos weiter, während der Nutzer eine Entscheidung trifft. Die unter brechungsfreien Szenenübergänge bei den Benutzerentscheidungen sind beeindruckend und waren vorher so noch nie zu sehen. Die dafür eigens entwickelte innovative Technologie eröffnet zukünftig komplett neue Möglichkeiten für Gameentwickler und Filmemacher. «Late Shift» ist somit eine sehr schöne Umsetzung eines innovativen Konzepts. Ein wahrhaftiger Spiel-Film. AG: CtrlMovie AN: Dreipol, Martin Hering OS: iOS MYCSS APP Urteil der Jury: Mit dem multifunktionalen Tool MyCSS ist es der CSS gelungen, die Versicherungskarte im Portemonnaie digital abzulösen und den Kunden die Beschäftigung mit ihrer Krankenver sicherung zu erleichtern. Die umfangreichen Funktionen, wie etwa die Policen- und Leistungsübersicht, oder die Möglichkeiten, Daten anzupassen oder Kontakt aufzunehmen, sind gut gestaltet und schnell zur Hand. Dank Live-Chat-Modul können sich Kunden per Messenger beraten lassen. Der integrierte Fitness-Tracker, respektive Schrittzähler mit Anzeige der Prämienvergünstigung, ist ein hübsches Gamification-Add-on. Die durchdachten Kontext-Funktionen, das saubere und logische Interface und das moderne Design bilden eine insgesamt überzeugende Lösung, die für die Branche einen Leuchtturm-Effekt hat. AG: CSS Versicherung AN: Notch Interactive, Inside Solutions OS: Android, iOS www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2016

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