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Netzwoche 17/2016

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44 Products Neuheiten

44 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Microsoft veröffentlicht Windows Server 2016 gsa. Microsoft hat Windows Server und System Center 2016 veröffentlicht, wie der Hersteller mitteilt. Die neue Softwareversion unterstützt hybride Cloud-Architekturen. Die Datacenter und Standardversion lizenziert Microsoft pro Rechenkern, die übrigen Varianten pro Prozessor. ▸ Webcode NW171611 AVM präsentiert neuen WLAN-Router asc. AVM hat die Fritzbox 4040 vorgestellt. Der Router unterstützt den WLAN-Standard ac und funkt mit einer Bandbreite von bis zu 866 Megabit pro Sekunde. Anwender können das Gerät mit einem Mobilfunkstick kombinieren, wie AVM mitteilt. ▸ Webcode NW171612 Ticket-App fürs Hand gelenk msu. Fairtiq aus Bern hat laut einer Mitteilung seine gleichnamige App auf die Apple Watch gebracht. Beim Einsteigen in Bus, Bahn oder Tram muss der Nutzer auf einen grünen Start-Knopf in der App drücken. Danach ermittelt die App den Beginn der Fahrzeit. Anschlies send wird der Knopf rot und dient nun als Stopp- Knopf. Dieser muss beim Aussteigen gedrückt werden. ▸ Webcode NW171613 Anzeige IT Services und Managed Print Services – IT Services und Managed alles aus Print einer Services Hand! – alles IT Services aus einer Hand! und Managed Print Services – alles aus einer Hand! Fujitsu zeigt neue All-Flash-Systeme dkl. Fujitsu hat zwei neue Storage-Systeme der Linie Eternus All-Flash vorgestellt. Die Speicher verfügen über eine integrierte Datendeduplizierung und -komprimierung, wie Fujitsu mitteilt. Die integrierte Software würde den Das Storage-System Eternus AF650 ist mit 256 Gigabyte Systemspeicherplatz ausgestattet und bietet Platz für 96 SSDs. Kapazitätsbedarf der gespeicherten Daten um den Faktor fünf reduzieren. Das Besondere an den Deduplizierungsund Komprimierungsfunktionen sei, dass man sie einund ausschalten könne. Knapp 2000 Terabyte Speicherplatz Das grössere der beiden neuen Systeme, das Eternus AF650, ist mit 256 Gigabyte Systemspeicherplatz ausgestattet und bietet Platz für 96 SSDs. Das System komme so auf bis zu 368 Terabyte Rohkapazität und 1843 Terabyte effektiven Speicherplatz. Das kleinere Modell, das Eternus AF250, hat 64 Gigabyte Systemspeicher und fasst 24 SSDs. Die maximale Rohkapazität liege bei 92 Terabyte, die effektive Kapazität bei 460 Terabyte. Die effektive Kapazität berechnet Fujitsu nach eigenen Angaben basierend auf einem geschätzten Deduplizierungs- und Komprimierungsverhältnis von 5:1. Kosten für Softwarelizenzen inklusive Beide Modelle können in der Schweiz bezogen werden. Das Eternus AF250 ist ab 50 000 Franken erhältlich, das Eternus AF650 ab 140 000 Franken, wie Fujitsu auf Anfrage schreibt. Die Preise seien abhängig von den gewählten Optionen. Kosten für die Softwarelizenzen seien jedoch inbegriffen. Zyxel präsentiert WLAN-Router mit 2,6 Gigabit pro Sekunde cka. Netzwerkspezialist Zyxel hat einen neuen Router vorgestellt. Der Neuling heisst Armor Z2 und soll Geschwindigkeiten von bis zu 2600 Megabit pro Sekunde erreichen. Damit sei unterbrechungsfreies und ruckelfreies Streaming von Spielen und Medien im grossen Massstab möglich, verspricht der Hersteller. Um diese Übertragungsgeschwindigkeit zu erreichen, unterstützt das Gerät den 802.11ac-Standard, wie Generalimporteur Studerus mitteilt. Der Armor Z2 bedient laut Mitteilung mehrere Geräte gleichzeitig. Die Signale würden nicht willkürlich in alle Richtungen gesendet. Stattdessen richte das Produkt sie zielgenau auf die WLAN- Geräte aus. Das mache die WLAN-Verbindungen zwischen Router und Gerät stärker. Der Router lässt sich laut Studerus rasch einrichten und konfigurieren. Ein PC sei hierfür nicht erforderlich. Eine Nutzungsstatistik verrät, wie viel Bandbreite Anwendungen und Clients im Heimnetzwerk verwenden. Nutzer könnten auch eine automatische Warnung einrichten. Diese benachrichtige sie, sobald ein bestimmtes Datenvolumen erreicht werde. Im mehrheitlich schwarzen Gehäuse soll laut Mitteilung die kühle Luft zirkulieren, während die warme hinausgeleitet wird. Der Hersteller verbaute ferner vier Giga-Ports für LAN-Verbindungen sowie eine USB-3.0- und eine USB-2.0-Schnittstelle. Bei Studerus ist der Router zum Verkaufspreis von 248 Franken erhältlich. Der Armor Z2 von Zyxel. www.graphax.ch 17 / 2016 www.graphax.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag www.graphax.ch

Products Hands-on 45 Apple macht den Umstieg leicht Apple hat mit dem iPhone 7 ein Top-Smartphone auf den Markt gebracht. Es ist wasserdicht, elegant designt und verfügt über eine gute Kamera. Das iOS schlägt sich auch gut im Vergleich zu Android. Autor: Adrian Schawalder Mitte September hat Apple das iPhone 7 vorgestellt. Die Redaktion nahm das neue Smartphone unter die Lupe. Das Testgerät von Apple geriet an die absolut richtige Person: an einen langjährigen Benutzer von Android-Geräten. Wenn man das iPhone 7 das erste Mal in die Hand nimmt, fällt sofort die Form auf. Es gibt keine harten Kanten, alles ist abgerundet. Und der Bildschirm geht automatisch an. Das Display ist hell und das Bild sehr klar. Das Smartphone sieht gut aus und das dargestellte Bild ebenso. Das iPhone ist in der neuen Version endlich auch sicher vor Staub und Spritzwasser. Den Test unter der Dusche und im Wasserglasbad überstand das Gerät problemlos. Die von Apple angepriesene Kamera schiesst gute Fotos. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen liefert sie gute Ergebnisse. Das iPhone kann 4k-Videos mit 30 Frames pro Sekunde aufnehmen. Die neuen Stereolautsprecher klingen gut und voll. Man kann es sich auch mal erlauben, ohne Kopfhörer ein Video zu schauen. Bekanntlich hat das Gerät keinen Audioeingang. Beim Test fiel das allerdings kaum auf. Das iPhone wird mit Apple-Kopfhörern mit Lightning-Stecker und einem Adapter für den üblichen Audiostecker ausgeliefert. Einfacher Umstieg von Android aufs iPhone Die Übertragung der Daten beim Umstieg von Android auf das iPhone ist unkompliziert. Apple stellt im Android- Playstore die App «Move to iOS» zur Verfügung. Bei der Einrichtung des iPhones kann mittels der App das alte und das neue Smartphone miteinander verbunden werden. Die App überträgt dann Kontakte, Fotos und Mail-Accounts auf das iPhone. Auch Android-Apps übernimmt das Gerät – falls sie im App-Store kostenlos verfügbar sind. Flüssiges Entsperren mit Fingerabdruckscanner Auch das Entsperren des iPhones funktioniert einfach. Der Fingerabdruckscanner arbeitet schnell und zuverlässig. Beim Pressen des Homebuttons wird das Gerät sofort entsperrt und man muss nicht wie bei anderen Geräten den Finger einige Zeit draufdrücken. Dass der Homebutton kein mechanischer Knopf mehr ist, fällt höchstens bei der Bedienung mit Handschuhen ins Gewicht. Siri mit Charme, Google Now mit Infos Die Sprachkontrolle von iOS macht Spass. Siri hat Charme, und mit ihr zu sprechen, fühlt sich natürlicher an als mit Google Now. Im Vergleich funktioniert Siri zwar besser in Das iPhone 7 ist wasserdicht. Kombination mit eigenen Applikationen wie E-Mail, dem Kalender und oder iMessage. Aber Google ist deutlich besser beim Beantworten von Fragen. Doch es gibt auch Dinge, die selbst nach längerer Benutzung noch stören. Android-User werden etwa Widgets vermissen. Bei iOS gibt es zwar eine ähnliche Funktion. Doch handelt es sich dabei mehr um eine Darstellung von Informationen verschiedener Apps. Bedienbare Mini-Apps auf dem Homescreen wie bei Android gibt es aber nicht. Fazit Klar ist: Das iPhone 7 ist ein ausgezeichnetes Smartphone. Es ist einfach zu bedienen und funktioniert einwandfrei. Die neuen Stereolautsprecher haben einen ausgezeichneten Klang, und die Kamera schiesst gute Bilder. Das reicht aber nicht aus für eine unbedingte Wechselempfehlung. Android-Smartphones derselben Preisklasse bringen gleiche oder sogar bessere Leistungen. iOS und Android sind beides gute Betriebssysteme. Keines ist klar überlegen. Auch das Problem, dass man alle gekauften Apps bei einem Wechsel verliert, macht einen Umstieg unattraktiv. Personen, denen die Personalisierung und Anpassung des Smartphones am Herzen liegt, ist von einem iPhone- Kauf abzuraten. Wem das jedoch unwichtig ist, der ist mit einem iPhone bestens bedient. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode NW171610 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2016

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