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Netzwoche 17/2018

56 Products Neuheiten

56 Products Neuheiten WWW.NETZWOCHE.CH Samsung schlägt im Quartett zurück lha. Samsung hat das Galaxy A9 mit Vierfach-Kamera vorgestellt. Auf der Rückseite des Geräts befinden sich eine 24-Megapixel-Kamera, eine 10-Megapixel-Teleobjektiv- Kamera, eine 8-Megapixel- Ultra-Weitwinkel-Kamera und eine 5-Megapixel-Kamera für den Bokeh-Effekt. ▸ Webcode DPF8_111010 Honor 8X kommt in die Schweiz kfi. Honors neuestes Smartphone ist am 3. Oktober erstmals in Europa präsentiert worden. Laut Lieferterminangabe von Interdiscount ist das Produkt von Honor seit Ende Oktober auch in der Schweiz erhältlich. Mit einem Preis von 269 Franken dürfte es sich um eines der günstigeren Smartphones handeln, die man in der Schweiz erwerben kann. ▸ Webcode DPF8_110605 Roomz lanciert Display mit Raumbelegungssensor mer. Das ehemalige Schweizer Start-up Roomz hat ein Display für Sitzungsräume vorgestellt. In Kooperation mit dem Auftraggeber ETH Zürich konzipierte Roomz eine auf Sensortechnik basierende Lösung. Das kabellos gesteuerte Display visualisiert die Raumbelegung, aktualisiert bestehende Reservierungen und erfasst neue. ▸ Webcode DPF8_110748 Microsoft bringt Roboter- OS für Windows 10 jor. Microsoft hat ein neues Betriebssystem für Roboter angekündigt. «Robot Operating System (ROS1) for Windows» sei eine Sammlung von Bibliotheken und Tools, mit denen Entwickler komplexe Roboter bauen könnten, schreibt Microsoft in einem Blog-Eintrag. ▸ Webcode DPF8_109358 Huawei präsentiert Mate-20-Serie Das Mate 20 Pro in den Farben Midnight Blue, Classical Black und Twilight (v. l.). lha. Huawei hat Partner und Medienvertreter ins Excel Center nach London eingeladen, um die Smartphones der neuen Mate-20-Serie vorzustellen. Im bis auf den letzten Platz besetzten Saal führte Huawei-Business-Group-CEO Richard Yu die Smartphones der Mate-20-Serie vor. Das Mate 20 hat ein 6,53-Zoll-Full-HD-Bildschirm. Im Gegensatz zur Vorgängerserie habe dieses Modell einen langlebigeren 4000mAh-Akku. Zudem verfüge das Gerät über ein Kamerasystem mit 16-Megapixel-Leica-Weitwinkelkamera, 12-Megapixel-Weitwinkelkamera und 8-Megapixel-Telephotokamera, sagte Yu. Smartphone lädt Smartphone Das Mate 20 Pro verfügt über ein 6,39-Zoll-OLED-Curved- Display und einen 4200mAh-Akku. Mit dem «40W Huawei Super Charge» bringt das Unternehmen ein Ladegerät auf den Markt, das den Akku innerhalb von 30 Minuten zu 70 Prozent aufladen soll. Weiter lässt sich das Smartphone via Wireless Quick Charge aufladen. Yu präsentierte auch die «Wireless Reverse Charge»-Funktion, mit der man andere Geräte über das Mate 20 Pro aufladen und somit etwas von der Energie abgeben könne. Das Kamerasystem des Mate 20 Pro verfügt über eine 40-Megapixel-Weitwinkelkamera, eine 20-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 8-Megapixel-Telefotokamera. Das Gerät arbeitet ausserdem mit künstlicher Intelligenz, um Personen bei Porträtaufnahmen besser in den Fokus rücken zu können. Dazu erkenne der «AI Portrait Color Video Mode» Personen und könne diese von der Umgebung deutlich abheben. Um Platz zu sparen, gibt es keinen Button zum Entsperren des Geräts, sondern das Mate 20 Pro lässt sich via «In-Screen Fingerprint» entsperren. Dazu drückt der Nutzer seinen Finger direkt auf das Display. Zum Einloggen kann der Nutzer auch die 3-D-Face- Unlock-Funktion verwenden. Gemeinsame Features der Mate-Serie Das Mate 20 und das Mate 20 Pro teilen einige Features: Beide haben einen 128 GB grossen internen Speicher. Es können jeweils zwei SIM-Karten oder eine SIM-Karte und eine Nano-Memory-Karte verwendet werden. Die Nano- Memory-Karte sei um 45 Prozent kleiner als eine Micro- SD-Karte, erklärte Yu. Ausserdem verfügen beide Geräte über einen Dual Speaker, der im USB-Anschluss des Typ C versteckt ist. Auch fototechnisch gibt es Gemeinsamkeiten: So haben beide Geräte einen grösseren Sensor und produzieren so auch bei dunklen Lichtverhältnissen ohne Blitz gute Aufnahmen, wie Huawei verspricht. Die grosse Neuerung der Mate-20-Serie ist der Kirin- 980-System-on-a-Chip. Im Vergleich zum Vorgängerchip soll dieser über eine 75 Prozent leistungsstärkere CPU verfügen und energiesparender sein. Auch GPU und Neural Processing Unit (NPU) seien um einiges effizienter als beim Vorgängermodell, verspricht der Hersteller. Die Smartphones haben alle Huaweis neue Benutzeroberfläche EMUI 9 und laufen mit dem Betriebssystem Android 9 Pie. EMUI 9 vereinfache nicht nur die Bedienung des Geräts, sondern biete auch neue AI-Features. Die Benutzeroberfläche etwa kann Objekte erkennen, der eingebaute Kalorienzähler erkennt Lebensmittel und zeigt deren Kaloriengehalt an, und Benutzer können einen digitalen Avatar erstellen, der ihre Bewegungen und Gesichtsausdrücke imitiert. Bezüglich Design erinnert insbesondere das Mate 20 Pro ein wenig an die neueste iPhone-Generation. So setzt auch Apple vermehrt auf Curved Displays und bringt an den iPhones so wenige Kabelanschlüsse wie möglich an. Preise und Erscheinungsdatum Erhältlich ist das Mate 20 Pro in der Schweiz seit dem 2. November zu einem UVP von 999 Franken. Das Mate 20 erschien ebenfalls am 2. November zu einem UVP von 799 respektive 199 Franken. Andere Modelle der Mate-20-Serie kommen nicht in den Schweizer Handel. Die Mate-20-Serie ist in den Farben Midnight Blue, Classical Black und Twilight erhältlich. Ab Dezember dann auch in Emerald Green, wie Daniel Meier, Vice President Consumer Business Group bei Huawei Schweiz, nach der Keynote verriet. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_111795 17 / 2018 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Hands-on 57 Ein Werkzeug als Smartphone verkleidet Das neue Smartphone der Bullitt Group hat es in sich: Das Cat S61 ist gross, schwer und laut. Warum es trotzdem einen Blick wert ist und mit gänzlich anderen Qualitäten überzeugt, zeigt das Gerät im Hands-on-Test. Autor: Coen Kaat Anfang Juli hat die Bullitt Group ihr neues Hochpreis- Handy der Marke Cat auf dem Schweizer Markt lanciert: das S61 mit Android Oreo. Der Nachfolger des S60 ist hierzulande für stolze 999 Franken erhältlich – damit spielt das Gerät in einer Liga mit den Topprodukten von Samsung und Apple. Das robuste Gerät wurde für den Einsatz auf dem Bau oder in anderen handwerklichen Berufen entwickelt. Die Redaktion wollte hingegen testen, ob sich das angeblich unkaputtbare Smartphone auch für das Business- und Büro-Umfeld eignet. Gross, grösser, robust Das Cat S61 verfügt über ein 5,2 Zoll grosses Full-HD-Display. Damit ist es deutlich kleiner als etwa das Samsung Galaxy S8 oder die unlängst vorgestellten neuen iPhone- X-Modelle, deren Displays bis zu 6,5 Zoll reichen. Diese Zahlen sind jedoch ein Stück weit trügerisch: Das S61 von Cat ist auch in grossen Händen ein grosses Handy und stellt Samsungs aktuelles Flaggschiff deutlich in den Schatten. Im Gegensatz zu den genannten Samsung- und Apple-Geräten verfügt das Cat-Handy nämlich über deutliche Ränder rund um das Display. Diese Grösse bedeutet natürlich auch ein gewisses Gewicht. Das getestete Gerät wog über 260 Gramm. Zwar waren bei dieser Messung weder SIM- noch Speicherkarte enthalten, doch diese dürften kaum mehr ins Gewicht fallen. Das Galaxy S8 wiegt etwas mehr als halb so viel. Diesen Unterschied merkt der Nutzer deutlich in der Hosentasche. Für dieses Gewicht verantwortlich ist das Gehäuse. Dieses besteht aus einem aluminiumverstärkten Druckgussrahmen. Gemäss dem Hersteller übersteht das Gerät dank des Rahmens wiederholte Stürze aus bis zu 1,8 Metern Höhe auf Beton. Im Test wurde dieses Versprechen mehrmals versehentlich überprüft. Damit auch das Display keinen Schaden davonträgt, ist es durch Corning Gorilla Glas 5 geschützt. Nasse Finger? Kein Problem! Der Bildschirm ist zudem hell genug, dass man auch im Freien selten Probleme hat, etwas darauf zu lesen. Das Touchdisplay lässt sich sogar mit nassen Fingern mühelos bedienen. Laut dem Hersteller ist dies auch mit Handschuhen möglich. Dies hängt jedoch wohl auch von der Art der Handschuhe ab. Im Test reagierte das Smartphone zwar auf behandschuhte Finger. Allerdings war hier deutlich mehr Effort und Gewöhnung nötig. Die physischen Tasten am unteren Ende des Smartphones helfen enorm bei der Bedienung des Geräts unter suboptimalen Bedingungen. Auf sich allein gestellt ist die 16-Megapixel-Hauptkamera nicht sonderlich überzeugend – wenn man etwa die Kameras von aktuellen Flaggschiff-Handys betrachtet. Doch dafür hat die Kamera des S61 ihren grossen Bruder mitgenommen: eine FLIR-Wärmebildkamera, die einen Temperaturbereich von minus 20 Grad bis plus 400 Grad Celsius wahrnimmt. Eine Reihe von Extra-Tools machen die Wärmebildkamera noch praktischer. So kann das Smartphone etwa auch Wärmebilder in Echtzeit übertragen. Ein Lasergestützter Distanzmesser – gut bis auf 10 Meter – ist ebenfalls im Handy verbaut. Fazit: Nein, im Büroalltag überzeugt das Cat S61 nicht ganz. Aber zwischen Tastaturen und Konferenzspinnen muss das Gerät auch gar nicht hineinpassen. Es wurde für einen anderen Zweck konzipiert. Und diesen meistert das Handy souverän. Grösse und Gewicht? Kein Problem, wenn das Gerät dafür keine Baustellen fürchten muss. Der laute Vibrationsalarm? In einer Werkstatt mit entsprechendem Umgebungslärm wohl kaum zu hören. Das S61 ist kein Smartphone. Es ist ein Werkzeug. Ein wirklich gutes. Das Gerät wurde der Redaktion vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_110132 Das Smartphone Cat S61 verfügt ausser der Haupt kamera auch über eine Wärmebildkamera. www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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