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Netzwoche 17/2020

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36 Technology Aktuell

36 Technology Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Collaboration-Tools von Infomaniak ych/cka. Unternehmen, welche die Collaboration-Tools von Infomaniak nutzen, können diese nun selber gestalten. Ausserdem können Kunden neu über ihre eigenen Domain-Namen auf die sogenannte kSuite zugreifen. Credit Suisse verkauft neu auch Axa-Versicherungen rja. Die Credit Suisse bietet über ihr neues Digital-Banking-Angebot CSX demnächst auch Versicherungen an. Diese kommen von der Axa und werden ab dem 1. Quartal 2021 schrittweise für ausgewählte Kundengruppen eingeführt. Welche Arten von Versicherungen künftig angeboten werden, teilt die Bank nicht mit. ETH Zürich eröffnet AI Center und spricht über moralische Anforderungen an KI Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch fki. Im Rahmen der virtuellen Eröffnung des ETH AI Center hat die Hochschule Bereiche vorgestellt, in denen die Forschung durch den interdisziplinären Ansatz des Zentrums verbessert werden soll. Detlef Günther, der Vizepräsident für Forschung, begrüsste das Onlinepublikum zur Eröffnung des Centers. KI sei eine der Stärken der ETH Zürich und jetzt, da Methoden, basierend auf KI, andere Felder betreten, soll das ETH AI Center eine Brücke schlagen, welche die Felder verbindet. «Das ETH AI Center intensiviert den interdisziplinären Dialog mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über eine innovative und vertrauensfördernde Weiterentwicklung der künstlichen Intelligenz», sagte Günther. Nicht nur für die Forschung Günther machte bei der Begrüssung schon klar, dass die gewonnenen Erkenntnisse nicht in der Forschung bleiben sollen. Denn das Zentrum soll auch als Inkubator für KI- Start-ups fungieren. «Wir hoffen, dass die Studierenden Ideen für die Gründung ihrer eigenen Unternehmen finden», so Günther. Zudem sollen Open-Labs gemeinsame Forschungsprojekte mit internationalen Expertinnen und Experten ermöglichen. Dazu soll das Center auch Mitglied im europäischen KI-Forschungsnetzwerk ELLIS werden. Das ETH AI Center Anschliessend stellte der Executive Director des Centers, Alexander Ilic, das Zentrum vor. Ilic wurde auch wegen seiner Erfahrung als erfolgreicher Start-up-Gründer zum Geschäftsführer ernannt. «Wenn das Center erfolgreich ist, sollten wir viel mehr Start-ups sehen», sagte Ilic. Ausserdem erklärte er, dass das Zentrum von Beginn an einen interdisziplinären Ansatz setzte, weshalb sich der Leitungsausschuss aus fünf Departementen zusammensetzt. Zunächst Advertorial Sicher und automatisiert in die Cloud mit Googles Kubernetes Engine Als Open-Source-basierte Lösung zur automatisierten Orchestrierung von Containern brachte Google 2014 Kubernetes auf den Markt und setzte damit einen neuen Standard im Ökosystem der Container-Orchestratoren. Warum? – Kubernetes vereinfacht, insbesondere in der gemanagten Variante, der Google Kubernetes Engine (GKE), den Anwendern den Arbeitsalltag und führt zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit: Dank des Schweizer Standorts und ihrer Infrastruktur ist GKE eine sichere Möglichkeit, DevOps-Workflows zu vereinfachen, das Ausfallrisiko von Applikationen zu minimieren und flexibel auf Skalierungsbedürfnisse zu reagieren. Das alles ist sogar ohne das zeitaufwändige Managen des Clusters seitens der Anwender möglich. Denn hier übernimmt der Cloud-Service-Provider das komplette Management und der Kunde kann sich sorgenfrei auf das Kerngeschäft konzentrieren. Auch die nine cloud navigators setzen auf die auf der Google Cloud Schweiz betriebene Kubernetes Engine, stellen mit nine Managed GKE zusätzlich zur ursprünglichen Infrastruktur noch weitere Features bereit und übernehmen einen grossen Teil der Operations. Daneben halten sie für all diejenigen mit Docker-Grundverständnis und Containerisierung auf der Roadmap ein Special bereit: Im «Kubernetes Introduction Workshop» der «nine Kubernetes Academy» fördern die nine-Experten ein tiefergehendes Verständnis von Containern und bringen Teilnehmenden praxisorientiert näher, wie diese orchestriert werden können. Nine Internet Solutions AG Badenerstrasse 47 8004 Zürich www.nine.ch 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Technology Aktuell 37 Mit dem AI Center möchte die ETH die künstliche Intelligenz fördern. sollen 29 Professuren aus sechs Departementen das Kernteam bilden. Dieses Team werde auch die Führung der Fellows, also der international rekrutierten Talente mit Stipendium, übernehmen. Das Zentrum wird im Hochschulquartier und im Andreasturm untergebracht. Eine gewisse Präsenzzeit, sofern trotz Corona möglich, ist für die Mitarbeitenden des Zentrums obligatorisch. Assoziierte Mitglieder sollen flexible Plätze erhalten. Die Entwicklung des maschinellen Lernens In einer Keynote stellte Bernhard Schölkopf vom Max- Planck-Institut in Tübingen die Geschichte des maschinellen Lernens und den heutigen Stand der Forschung vor. Schon 1958 habe der US-amerikanische Psychologe Frank Rosenblatt vorhergesagt, dass spätere Modelle seines Perzeptrons Texte oder Gesprochenes in eine andere Sprache übersetzen können. Doch seine Erkenntnisse traten nach anfänglicher Euphorie in den Hintergrund und wurden erst Jahrzehnte später wieder aufgegriffen. Am Beispiel von Kühen, die von der KI nicht mehr erkannt wurden, als sie am Strand fotografiert wurden, erklärte Schölkopf, wieso wir Systeme, die Korrelationen erkennen, verbessern sollten. Das Ziel ist, dass die Systeme Kausalität erkennen können. Beispielsweise konnten Netzwerke durch das Training für die Kausalitätserkennung herausfiltern, welches Flimmern vom Keppler-Teleskop stammt und welches von Planeten, die einen Stern umkreisen. Dadurch konnte die Entdeckung von Exoplaneten verbessert werden. WWW.NETZWOCHE.CH Digitec-Mobilabos nun für mehrere Geräte rja. Digitec erweitert sein Handy-Abo um eine Multi- SIM-Option. Damit kann man ein Abo gleichzeitig auf mehreren Geräten nutzen. Nach Ablauf einer Einführungs-Promo kostet jede zusätzliche SIM-Karte 5 Franken pro Monat. Avaloq will Whatsapp und Wechat näherbringen jor. Avaloq hat eine neue App im Angebot. Sie heisst Engage und soll es Vermögensverwaltern und Kundenberatern ermöglichen, Social-Messaging- Kanäle wie Whatsapp und Wechat für den Austausch mit Kunden zu nutzen – und zwar sicher und Compliance-konform, wie der Hersteller mitteilt. Anzeige

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