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Netzwoche 17/2020

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10 Business Aktuell

10 Business Aktuell Anzeige WWW.NETZWOCHE.CH Swisscom setzt auf deutsche KI rja. Im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft bietet die Swisscom die Softwareprodukte des deutschen Unternehmens Theum an. Theum ist auf KI-basierte Lösungen spezialisiert, mit denen sich grosse Mengen an Dokumenten gezielt nach spezifischen Informationen durchsuchen lassen können sollen. Brack.ch setzt auf Log-in von Nevis mka. Der Onlinehändler Brack.ch verwendet zukünftig die Authentication Cloud von Nevis Security. Brack.ch möchte mit der Zwei-Faktor-Authentisierung seinen Kundinnen und Kunden eine optimale Nutzererfahrung sowie Datensicherheit gewährleisten. Das sind die 10 besten CIOs der Schweiz mka. Der Veranstalter des Swiss-CIO-Awards, die österreichische Confare, hat dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit dem Wirtschaftsprüfer EY den «CIO of the Decade» im DACH-Raum ausgezeichnet. Confare spricht bei 300 000 Stimmabgaben «von einer gelungenen Öffentlichkeitsarbeit für den Berufsstand des IT-Managements». Michael Ghezzo, Initiator und Confare-Gründer, kürte die Sieger am 20. Oktober in Frankfurt, wie Confare mitteilt. Peter Kummer ging als ehemaliger SBB-CIO ins Rennen und gewann den «CIO of the Decade»-Award der Schweiz. Aktuell ist er als Leiter Infrastruktur und Mitglied der Konzernleitung bei den SBB tätig. «Solche Awards bestärken uns, dass wir gut unterwegs sind und spornen uns weiter an», sagte Kummer zu seinem Sieg. Nach Kummer zählen gemäss Onlinevoting folgende Herren zu den besten CIOs der Schweiz: ·· Alexander Bockelmann, Baloise ·· Andy Fitze, Swisscognitive ·· Markus Guggenbühler, Manor ·· Christoph Heidler, SGS ·· Rolf Herzog, CT Cinetrade ·· Martin Schellenberg, Stadt Zürich ·· Sascha Schick, Amcor ·· Frederik Thomas, Search & Co. ·· Konrad Zöschg, Flughafen Zürich Peter Kummer ging als ehemaliger SBB-CIO ins Rennen und gewann den «CIO of the Decade»-Award der Schweiz. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Dr. Carole Winiger-Candolfi, Kinderarztpraxis Luzern Süd „Das MediData-Netz hat ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis als andere Anbieter – und die besseren Dienstleistungen!“ Möchten Sie Ihre Leistungsabrechnungen auch weiterhin elektronisch übermitteln? Dann wechseln Sie jetzt von MediPort aufs neue MediData-Netz und profitieren von vielen Vorteilen! Jetzt umstellen und MediData bis 31.10.21 gratis nutzen!* * Ab 1.11.2021 CHF 5.— pro Monat www.medidata.ch

Business Research 11 Das Homeoffice – Symbol der Coronakrise Die befürchtete zweite Welle der Coronapandemie ist da und wieder werden Massnahmen diskutiert und auch bereits umgesetzt. Es werden kaum die letzten Massnahmen sein, die unser gewohntes Leben und Schaffen beschwerlicher gestalten. Der Begriff «zweite Welle» greift deshalb vielleicht zu kurz. Ich glaube, wir werden mit einer «Dauerwelle» konfrontiert sein. Wie lange der Corona-Einfluss noch anhalten wird, lässt sich heute noch nicht vorhersagen. Auch wenn die vertikalen Märkte, das heisst die einzelnen Branchen in der Krise einen unterschiedlichen Verlauf verzeichnen, so haben die wirtschaftlichen Folgen des Virus so manches Unternehmen in eine existenzielle Krise gebracht. Die meisten Unternehmen haben vom Autopiloten auf Sichtflug geschaltet und auf eine von Kurzfristigkeit geprägte Handlungsweise. Ein Teil davon befindet sich mittlerweile im Blindflug und steht aktuell vor immensen Herausforderungen. Die grosse Planungsunsicherheit bleibt. Eines der stärksten Symbole der Krise ist zweifelsohne das Homeoffice. Obwohl mancher Mitarbeiter oder manche Mitarbeiterin in den Unternehmen bis heute das gewohnte Arbeiten im Homeoffice nicht aufgegeben hat und mittlerweile im Umgang mit digitalen Tools sicherer agiert, so werden sich viele zum zweiten Mal daran gewöhnen müssen, kleinere Kreise zu ziehen. Gemäss unseren Studien vom April und Mai haben im Rahmen der ersten Welle im Frühjahr 2020 rund 80 Prozent der Unternehmen für ihre Mitarbeitenden Homeoffice angeordnet. Dieser Wert wird beim anstehenden Massnahmenpaket der Unternehmen sicherlich nicht unterschritten werden. 82 Prozent der im Rahmen unserer aktuellen Herbststudie befragten Unternehmen gaben zu Protokoll, dass sie grundsätzlich positive Erfahrungen mit Homeoffice gemacht haben. Die Isolierung der einzelnen Arbeitskräfte im Homeoffice hat allerdings auch dazu geführt, dass Abläufe und Geschäftsprozesse neu aufgesetzt werden mussten. So ist es nicht überraschend, dass gerade KMUs in entsprechende Lösungen investieren wollen. Jedes zweite der kleinen und mittleren Unternehmen plant, in den kommenden zwölf Monaten die Arbeitsplätze mit Dokumentmanagement-Systemen aufzurüsten. Insgesamt hatten über 60 Prozent keine grossen Probleme bei der Umstellung, und jedes zweite Unternehmen vermeldet positive Erfahrungen und eine verbesserte Work-Life-Balance der Mitarbeitenden. So hat auch das anfänglich von starker Formalität geprägte Verhalten in der Kommunikation, insbesondere bei Videokonferenzen mit Kunden, Lieferanten und eigenen Teams, einer steigenden Professionalität und zunehmenden digitalen Empathie Platz gemacht. DER AUTOR Philipp A. Ziegler Geschäftsführer, MSM Research INVESTITIONEN DER KMUS IN DEN ARBEITSPLATZ Mit Blick auf den Arbeitsplatz: In welche der folgenden Bereiche werden Sie bis 2021 investieren? Mehrfachantworten möglich; n=50 50% Dokumentmanagement (Drucken, Scannen, Archivieren, Workflow) 48% Security für Workplace und Mobility (Mobile Devices) 36% Ausbildung der Mitarbeitenden mit Blick auf die neuen Arbeitswelten (Nutzung der neuen Arbeitsmöglichkeiten: Homeoffice, Mobility, BYOD etc.) Quelle: MSM Research Den Beitrag finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2020

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