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Netzwoche 18/2016

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24 People Live breiten

24 People Live breiten Portfolio und den Fähigkeiten können wir hier punkten und sehen gute Chancen. also kleineren abgekapselten Komponenten, die flexibler sind. Agilität ist hier das Schlagwort. Wie sehen Sie Ergon in der Schweiz verankert, gerade auch als grösseres Technik-Unternehmen? Wir haben unsere eigene Positionierung, gerade da wir kein Near- oder Offshoring betreiben. Kunden, die uns wählen, suchen unsere Stärken. Projekte, die stark über den Preis entschieden werden, gehen vielleicht eher an Nearshoring-Anbieter. Was uns wettbewerbsfähig macht, ist die überdurchschnittliche Arbeitsleistung unserer Ingenieure und unser fundiertes Know-how von Branchen und lokalen Gegebenheiten. Mittelfristig ist ein Projekt mit uns für Kunden daher nicht selten günstiger, auch wenn es zu Beginn teurer erscheint. Man kann daher schon sagen, dass wir mit unserer Grösse und unserem Ansatz in der Schweiz relativ allein dastehen. Deutlich kleinere Unternehmen mit dem gleichen Ansatz gibt es natürlich viele. Sind für Sie Zukäufe ein Thema? Wir suchen es zumindest nicht aktiv. Das Produkt Airlock hatten wir seinerzeit als Spin-off entlassen und dann wieder zurückgekauft. Aber sonst sind wir immer aus eigener Kraft gewachsen. Was wir jedoch sehr aktiv pflegen, ist die Zusammenarbeit mit Partnern. Können Sie das näher erklären? Es besteht ein grosser Druck, viel häufiger neue Funktionen auszurollen. Der Trend geht eindeutig weg von zum Beispiel drei Major-Releases im Jahr hin zu häufigeren kleineren, vielleicht monatlichen Releases. Dies hat einen direkten Einfluss auf die gesamte Zusammenarbeit zwischen Kunden und Auftraggeber. Auch der Betrieb muss darauf ausgelegt sein. Die ganzen Testfrequenzen müssen etwa in viel kleineren Intervallen durchgeführt werden. Dies wird noch zunehmen. Kann ein mittelgrosses KMU dies noch alles selbst handhaben? Das ist sicher eine Herausforderung, und ein solches Unternehmen muss sich überlegen, gewisse Aufgaben in spezialisierte Hände zu geben. Cloud ist in diesem Zusammenhang sicherlich auch ein Schlagwort. Heutzutage muss alles in der Cloud betrieben werden können. Man muss auch bei den Rechenzentren von den monolithischen Systemen wegkommen und mehr auf dezentrale Lösungen setzen. Auch hybride Umgebungen sehe ich im Kommen, etwa ein Dienst ist eingekauft, der andere wird über ein eigenes Rechenzentrum betrieben, und ein anderer Prozess läuft bei einem Rechenzentrum von einem Partner. « Der Trend zur Digitalisierung kommt uns entgegen. » Gabriela Keller, CEO Ergon Wie kann eine vergleichsweise kleine Schweizer Firma wie Ergon langfristig gegen Branchengrössen wie Google oder Microsoft überleben? Die grossen Firmen haben ein ganz anderes Geschäftsmodell, und wir kommen uns nicht in die Quere. Von den grossen internationalen Firmen kommen eher die Komponenten und Tools, die wir anwenden können. Also wird Ihnen in Zukunft die Arbeit nicht ausgehen? Nein, diese Entwicklungen bedeuten viel Arbeit und weitere Projekte für uns. Wir freuen uns schon, unsere Kunden auf dem Weg unterstützen zu können. Sie teilen also nicht die Befürchtung, dass es in Zukunft nur noch wenige grosse Softwarefirmen geben wird? Die grossen Firmen schaffen primär an ihren Produkten und sind nicht Dienstleister wie wir. Ich gehe aber davon aus, dass auch in Zukunft nicht alle Probleme allein mit Produkten gelöst werden können. Gerade bei der Digitalisierung geht es ja darum, dass Software Wettbewerbsvorteile schafft. Hier sind wir dann gefragt, denn Wettbewerbsvorteile kann man nicht ab Stange kaufen. « Wachstum an sich war für uns nie das Ziel. » Gabriela Keller, CEO, Ergon Welche Techniktrends werden Sie in den nächsten Jahren beschäftigen? Sicherheitsthemen sind sicherlich ganz zentral. Wenn man sich die vielen Datendiebstähle und Hacks anschaut, besteht erheblicher Handlungsbedarf. Dies kumuliert sich mit dem Bedürfnis der Unternehmen, immer mehr Dienste auch über das Web anbieten zu wollen. Sicherheit gilt immer noch als Kostenfaktor, doch das Bewusstsein für Sicherheit nimmt zu. Weiter sehe ich einen Trend weg von grossen monolithischen Systemen hin zu Micro-Services, 18 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Advertorial ERP-Systemeinführung: Zeitdruck als positiver Faktor Digitale Transformation ist allgegenwärtig geworden – vor allem in der Geschäftswelt. Wer nur analog denkt, läuft früher oder später gegen die Wand; die rationelle Digitalisierung ist entscheidend für den Geschäftserfolg. Diese Tatsache begründet das Geschäftsmodell des ERP-Spezialisten Opacc Software AG, der mit seiner Enterprise-Software unzählige Unternehmen in ihrer digitalen Evolution unterstützt und begleitet. Ähnliches gilt für die JLS DIGITAL AG: Der Cross- Channel- Marketing-Spezialist ist ein Marktführer für digitale Kommunikation – nicht nur als Kreativagentur, sondern auch als Generalunternehmen im digitalen Marketing. Der Business-Alltag ist anspruchsvoll und unerbittlich. Change Management ist gefragt; das Zeitalter der digitalen Revolution belohnt jene Unternehmen, die mit ihrer Umgebung evolvieren. Dienstleistungen von Firmen, die anderen Unternehmen dabei helfen, diese Aufgabe zu bewältigen, sind gefragt und sind ein Grund dafür, dass sowohl JLS DIGITAL als auch Opacc im jeweiligen Fachgebiet zu Marktführern wurden. Es ist aber nicht diese Gemeinsamkeit, die JLS DIGITAL dazu bewogen hat, die Luzerner Business-Software-Spezialisten damit zu beauftragen, ein neues ERP-System zu installieren. Vielmehr grenzte sich Opacc von den anderen Wettbewerbern dadurch ab, dass die Verpflichtung eingegangen wurde, den Einführungstermin innerhalb von nur sechs Monaten sowie das vorgegebene Projektbudget einzuhalten – ohne Wenn und Aber. Der Zeitdruck entstand, weil JLS DI- GITAL selbstständig geworden war – bis dahin war sie ein Tochterunternehmen der John Lay Electronics. So ging es darum, so schnell wie möglich auf ein neues, eigenes Enterprise-Ressource-Planning-System umzustellen. Budget und Fahrplan waren wichtig; noch wichtiger war der angestrebte Leistungsumfang des zu beschaffenden Systems. Für dessen Definition wurden lösungsneutrale Pflichtenhefte eingesetzt. Anspruchsvolle digitale Tools Dass Digitalisierung erfolgreich macht, weiss man bei JLS DIGITAL seit 2011. So lange nämlich konzeptioniert und implementiert das Unternehmen schon Cross- Channel-Marketingkonzepte, die über physische und digitale Kontaktpunkte hinweg funktionieren. Dabei geht es unter anderem um die Gestaltung von digitalen Erlebniswelten im Rahmen digitaler Verkaufslösungen. Unternehmen werden mit Tools und Inhalten bestückt, die ihnen dabei helfen, im digitalen Zeitalter erfolgreich zu sein. Auch OpaccERP, eine Lösung die unter anderem die Transparenz der aktuellen Geschäftsdaten erhöht und durch ein Management-Informations-System schnellere und bessere Entscheidungen ermöglicht, ist ein anspruchsvolles digitales Business-Tool. Die Produkte und Dienstleistungen von Opacc sind von hoher Qualität und werden sorgfältig und permanent verbessert. Opacc automatisiert die Geschäftsprozesse seiner Kunden auf einer einzigen Anwendungsplattform. Installiert wird eine dauerhaft anpassungsfähige Geschäftsautomation, die neue Handlungsfelder eröffnet und erkennbare Wettbewerbsvorteile bringt. Termingerecht und im Budget OpaccERP, wie es bei JLS DIGITAL in nur Opacc Software AG Industriestrasse 13 6010 Kriens T: 041 349 51 00 www.opacc.ch sechs Monaten bereitgestellt wurde, ist modular angelegt und eignete sich bestens dafür, nach der Anfangsphase weiter zu evolvieren. Automatisierung, Verknüpfung und erhöhte Transparenz (MIS, ITSM) führen zu verringertem Aufwand, erhöhter Durchsicht, besseren Entscheidungen und mehr Flexibilität. Bei der Einführung waren die lösungsneutralen Pflichtenhefte sehr wertvoll, wenn sie auch teilweise dazu führten, dass vorerst auf gewisse massgeschneiderte Anpassungen verzichtet wurde. Es darf übrigens festgestellt werden, dass der Zeitdruck bei der Einführung des Systems sich durchaus positiv ausgewirkt hat, da er zu einem sehr straffen Projektmanagement führte, das den Projektleitern sowohl bei Opacc als auch beim Kunden JLS DIGITAL viel abverlangte, am Schluss aber zu einem sehr erfolgreichen Projektabschluss führte – termingerecht und im Budget. Nach dem erfolgreichen Start der OpaccERP-Lösung wurden im ersten Betriebsjahr nur kleine Anpassungen vorgenommen. Erst später, aufgrund der Praxiserfahrungen, wurden zusätzliche Funktionen angefügt. JLS DIGITAL AG Libellenrain 17 6004 Luzern T: 041 259 80 00 www.jls.ch

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