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Netzwoche 18/2016

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68 Service Event Plus

68 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Workshop: Save Money, make Money – erfolgreiche Sourcing-Modelle Datum: 20.01.2017 | 03.03.2017 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 16.45 Uhr Radisson BLU, Zürich-Flughafen info@msmag.ch MSM Research AG www.msmag.ch Um im Unternehmen die digitale Transformation zu unterstützen, wird eine flexible, agile und sichere ICT- Umgebung benötigt. Das Betriebsmodell der Zukunft heisst «Hybrid-Betrieb»: Ein Mix aus eigenem Rechenzentrum, Colocation, Managed Services, Private oder Public Cloud. Dazu stellen sich folgende Fragen: – Welches ist das für Ihr Unternehmen passende Betriebsmodell, das einen echten Business Value schafft? – Wie findet sich eine geeignete Sourcing-Strategie, um die neuen, künftigen Businesmodelle zu unterstützen und Wettbewerbsvorteile zu schaffen? – Wie lassen sich erfolgreich verschiedene Betriebsmodelle und Sourcing-Umgebungen im Unternehmen vereinen und managen? Wählen Sie die verschiedenen Möglichkeiten des Cloud Computings gezielt aus, um Ihre Strategie zu gestalten: Software-as-a-Service (SaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Infrastruktur-as-a-Services (IaaS). In unserem Workshop erhalten Sie Inspirationen, Werkzeuge und Praxisbeispiele, um Ihre strategische Road Map zu entwickeln. Packen auch Sie die Chancen, um die Zukunft Ihres Unternehmens erfolgreich mit Sourcing & Cloud zu gestalten und erfahren Sie im Workshop Schritt für Schritt, wie Sie dazu erfolgreich eine Strategie entwickeln können. Der Workshop richtet sich an ICT-Verantwortliche / CxOs, welche die Cloud als Chance und strategischen Erfolgsfaktor für die Unternehmensentwicklung betrachten und die ICT auf neue Businessmodelle ausrichten möchten. MAS Software Engineering Datum: 04.04.2017 – 30.09.2019 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! CAS Google Business Professional Datum: 02.05. – 06.07.2017 Zeit: 08.45 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: www.fhnw.ch/iwi/cas-google-business-professional Für die Kundengewinnung und Kundenbindung sind Google-Tools, wie Adwords, Maps, Shopping, Suche und Analytics der Dreh- und Angelpunkt. Kaum ein Kauf oder eine Buchung erfolgt ohne den Einsatz von Google. Der richtige Mix dieser Instrumente ist für Unternehmen und Organisationen zentral. Genau dieses Suchmaschinenmarketing im weitesten Sinn steht im Zentrum des Lehrgangs. Gemeinsam mit Google wurde ein umfassendes Programm zusammengestellt, das die Grundkenntnisse vermittelt, zertifiziert und dann auf professionellem Level vertieft. In einem Bootcamp erwerben die Teilnehmenden bei Google die Zertifizierungen. Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an: Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Online-Marketing & Kampagnen-Management sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Google Business Professional mit 15 ECTS-Punkten. Dieses CAS können Sie an den DAS E-Commerce Manager FHNW anrechnen lassen. 18 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 69 «Wie, wir hatten Mittwoch gesagt?!?» Der Zwang zur Digitalisierung erreicht auch die unwahrscheinlicheren Branchen. Wieso nach Ihrem Coiffeur bald auch Ihr Arzt an der Reihe ist. « Ich freue mich über jede neue Schnittstelle. » Peter Hogenkamp ist CEO der Scope Content AG, die die Plattform «Scope» (thescope.com) für handkuratierte Nachrichten zu Fachthemen mit derzeit 70 Channels betreibt. Seit einigen Jahren gehe ich einmal pro Woche zu einem Physiotherapeuten, Christian, der mich im Kraftraum schwitzen lässt. Ja, das allein reicht noch nicht, aber immerhin ist es ein regelmässiger Indikator über den Gesamtzustand. Letzte Woche war Wiederaufnahme nach den Herbstferien, zudem hatten wir unseren Fixtermin auf einen neuen Slot geschoben. Ich stand also am Mittwochnachmittag umgezogen im Kraftraum der etwas abgelegenen Zürcher Sporthalle Utogrund – allein. Anruf bei Christian ergab: Er hatte sich Dienstag notiert. Das war das fünfte Missverständnis dieser Art in drei Jahren – wer jeweils «schuld» war, spielt dabei keine Rolle – damit liegt unsere Fehlerwahrscheinlichkeit bei etwa 5 Prozent, jeder 20. Termin läuft ins Leere. Das ist erstaunlich viel, vor allem für den armen Christian selbst. Dabei gäbe es eine technologische Lösung für das Problem, und zwar seit 1998: iCal- beziehungsweise .ics-Dateien. Da wir beide elektronische Agenden führen, könnten wir uns Termine per Mail schicken, die immer wunderbar synchron wären. Das hatte ich natürlich angeregt – doch Christians Physio-Branchenlösung unterstützt dies nicht. Bei dieser Gelegenheit fiel mir auf, wie sehr ich inzwischen auch von Anbietern völlig untechnischer Dienstleistungen eine Online-Schnittstelle erwarte. Schon lange reserviere ich ungern in Restaurants, die mich ans Telefon zwingen. Wenn ich per E-Mail mit jemandem abmache, will ich sicher nicht zwei Termine anlegen – einen für den Lunch, einen für den Reservierungsanruf. Auch fast jede Pneuwerkstatt hat inzwischen ein Termintool, vermutlich, weil sie vorher in der Hochsaison (wie derzeit) vor lauter Anrufen nicht mehr zum Schrauben gekommen sind. Meine Coiffeurin hat zwar kein Tool, dafür kann ich per SMS fragen, wann sie Zeit hat – Hauptsache asynchron. Das Telefon nutze ich für Termine nur noch, wenn es sich nicht vermeiden lässt, etwa bei Ärzten, die sich leider noch verschliessen, vermutlich zum Zweck einer Triage am Telefon. Doch die Zeit arbeitet auch gegen diese Offliner. Denn spätestens wenn die intelligenten Assistenten, an denen derzeit alle grossen Technologie-Player forschen, unseren Alltag organisieren, und ich zweifle nicht daran, dass das passieren wird, wird es jeder Dienstleister schwer haben, der nicht per API erreichbar ist. Wer es nicht glaubt, möge einen Hotelier fragen, für deren Branche es schon vor Jahren hiess: online oder weg vom Fenster. Ich kann mich noch gut an das Jahr 1995 erinnern, als wir in einem Projekt des Instituts für Wirtschaftsinformatik der HSG (aus dessen Umfeld Firmen wie Namics und Crealogix entstanden) bei lokalen KMUs für das neue «World Wide Web» weibelten, die damals allerdings mehrheitlich fanden: «Internet? Mir reichen Telefon und Fax.» Manchmal dauert es ein bisschen, aber diese Tage sind inzwischen definitiv vorbei, und das Netz kommt auch in den letzten Verästelungen unseres Privatlebens an, eben zum Beispiel bei den Haaren. Ich freue mich dabei über jede neue Schnittstelle. Denn so sehr ich Christian mag: 5 Prozent sind mir zu viel. Ich suche derzeit nach einem neuen Trainer – mit iCal-Anbindung. Mit dieser Wild Card verabschiede ich mich nach einem Jahr als Kolumnist der Netzwoche wieder. Besten Dank für die Aufmerksamkeit, machen Sie’s gut, und schauen Sie doch mal vorbei auf thescope.com. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode NW181609 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2016

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