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Netzwoche 18/2017

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54 Management & Career

54 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Xing hat in der Schweiz über 951 000 Mitglieder mur. Xing hat Zahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. In der Schweiz hatte das Netzwerk per Ende September mehr als 951 000 Mitglieder. Vor einem Jahr waren es noch 15 Prozent weniger. Das Segment «Studenten» wächst hierzulande am schnellsten. Auch mit E-Recruiting hat Xing Erfolg. Das Unternehmen konnte seinen in der Schweiz erzielten Umsatz in diesem Bereich gegenüber der Vorjahresperiode um 50 Prozent steigern. ▸ Webcode DPF8_67229 Sébastien Equis ist europäischer CTO des Jahres sma. Am 26. Oktober wurde in Zürich der Titel «Europäischer Chief Technology Officer des Jahres 2017» verliehen. Stolzer Gewinner in der Kategorie KMU ist Sébastien Equis, CTO des Schweizer Biotech-Startups Nanolive, berichtet Startupticker.ch. Nanolive habe eine Technologie entwickelt, die eine Tomografie lebender Zellen ohne chemische Farbstoffe erstelle, heisst es weiter. «Es geht uns nicht nur um die Technologie», sagte der französische Physiker Equis auf Nachfrage gegenüber der Redak tion. «Wir wollen sie auch einer möglichst breiten Mehrheit zugänglich machen.» ▸ Webcode DPF8_66651 Informatik-Urgestein erhält Zürcher Bildungspreis sma. Die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) hat den Bildungspreis 2017 vergeben. Er geht an den emeritierten Professor Carl August Zehnder, wie die PHZH mitteilt. Zehnder war von 1979 bis 2003 ordentlicher Professor für Informatik an der ETH Zürich. Die PHZH ehre Zehnder für sein Lebenswerk. Zehnder habe sich passioniert für sein Fach eingesetzt – und so die Schweizer Bildungsbranche nachhaltig beeinflusst. ▸ Webcode DPF8_66705 CIOs von Hochschulen rechnen mit grossen Veränderungen durch die Digitalisierung osc. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat weltweit rund 250 CIOs von höheren Bildungsinstitutionen nach den Auswirkungen der Digitalisierung befragt. 59 Prozent der Teilnehmer rechnet damit, dass die digitale Transformation ihr Geschäftsmodell grundlegend verändern wird, wie Gartner in einer Mitteilung schreibt. Die Umfrage habe allerdings einen Widerspruch offenbart. Einerseits sei bei den CIOs das Bewusstsein vorhanden, dass mit der Digitalisierung ein starker Wandel auf das Bildungswesen zukomme. Andererseits sei die Bereitschaft, in digitales Marketing zu investieren, gering. Die Digitalisierung liege bei der Rangliste der wichtigsten Technologien auf Platz acht von zehn, schreibt Gartner. Gartner-Vizepräsident Jan-Martin Lowendahl erklärt sich diese Kluft damit, dass das höhere Bildungswesen eine der am wenigsten digitalisierten Branchen sei: «Die durchschnittliche höhere Bildungsinstitution hat noch einen Berg von Digitalisierungsprojekten abzutragen, bevor sie sich der digitalen Transformation widmen kann.» sma. Das Unternehmensnetzwerk Ernst & Young (EY) hat am 27. Oktober die Schweizer Entrepreneure des Jahres 2017 gekürt. Die Preisverleihung stand ganz im Zeichen der digitalen Transformation, wie EY mitteilt. «Die Digitalisierung bietet für die Schweiz grosse Chancen», sagte Bundesrat Johann Schneider-Ammann am Gala-Abend. «Wir wollen Innovationschampion bleiben – dafür brauchen wir mutige und erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer.» Diese vier Gewinner waren mutig und erfolgreich genug für den Entrepreneur Of The Year Award: Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_66066 Die Schweizer Unternehmer des Jahres 2017 stehen fest Thomas Hanan von Webrepublic gehört zu den Unternehmern des Jahres. CIO-UMFRAGE Die wichtigsten Technologien im höheren Bildungswesen sind laut Umfrage: Quelle: Gartner BI / Analytics Enterprise Resource Planning Customer Relationship Management In diese drei IT-Bereiche wollen CIOs von höheren Bildungsinstitutionen investieren Cyber-/Information Security Enterprise Resource Planning BI / Analytics 15 % 12 % 23 % 18 % 16 % 15 % ·· Thomas Hanan von Webrepublic (Zürich) in der Kategorie «Dienstleistung/Handel» ·· Paul J. Wyser von Wyon (Appenzell Steinegg) in der Kategorie «Industrie/Hightech/Life Sciences» ·· Dr. Jurgi Camblong von Sophia Genetics (Saint-Sulpice) in der «Kategorie Emerging Entrepreneur» ·· Max Renggli von Renggli (Schötz) in der Kategorie «Family Business» Thomas Hanan navigiert durch die digitale Welt Die Jury bezeichnet Thomas Hanan als «Pionier für digitales Marketing». Hanan ist CEO der Zürcher Digitalmarketing- Agentur Webrepublic. Nach Tätigkeiten bei Yahoo und Google gründete Hanan das Unternehmen Webrepublic und habe es immer weiter vorangetrieben, so die Jury. «Thomas Hanan beeindruckt als Entrepreneur mit Sinn für das Wesentliche in der digitalen Welt», schreibt die Jury in der Mitteilung. «Sein Verständnis von sozialer Verantwortung als Arbeitgeber ist vorbildlich.» Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_65893 18 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Studie 55 Kanton Zürich nimmt die Work-Life- Balance unter die Lupe Zum dritten Mal hat der Kanton Zürich den Prix Balance an Unternehmen vergeben, die sich durch eine besonders hohe Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben auszeichnen. Unter den Preisträgern ist die Webagentur Liip. Autor: Oliver Schneider Passende Arbeitskräfte zu finden, stellt Unternehmen vor besondere Herausforderungen, gerade wenn es um IT-Spezialisten geht. Die Höhe des Salärs ist längst nicht mehr der einzige Faktor, der hier eine Rolle spielt. Ebenso wichtig sind die Arbeitsbedingungen, auf die Mitarbeiter beim neuen Arbeitgeber treffen. Laut aktueller Studien der Beratungsfirmen Robert Half und Universum steht hier besonders die Work-Life-Balance im Vordergrund. Angestellte hätten die Unvereinbarkeit von Freizeit, Familie und Beruf als einen der Gründe genannt, ein Unternehmen zu verlassen. Work-Life- Balance umfasst aber mehr als das Verhältnis von Privatleben und Arbeit. Auch ein positives Arbeitsklima sowie eine offene und freundschaftliche Unternehmenskultur fallen unter diesen Begriff. Ein Preis für die Work-Life-Balance Der Kanton Zürich kommt diesem wachsenden Bedürfnis nach Work-Life-Balance mit dem «Prix Balance» entgegen. Zum dritten Mal zeichnete er im vergangenen Oktober Arbeitgeber mit den besten Bedingungen für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben aus, wie die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung schreibt. Unter den Preisträgern ist auch Liip. Die Schweizer Webagentur mit Standorten in Lausanne, Fribourg, Bern, Zürich und St. Gallen habe sich durch Rahmenbedingungen ausgezeichnet, welche die Work-Life-Balance unterstützten. So biete das Unternehmen 20 Tage Vaterschaftsurlaub, eine Teilzeitkultur bei Männern und Frauen sowie die Möglichkeit, das Arbeitspensum quartalsweise anzupassen, schreibt der Kanton Zürich. Weitere Preisträger in den insgesamt fünf Kategorien waren: Infras, Deloitte, die Street Church der Reformierten Kirche Zürich, die Stiftung Myclimate, das Pflegezentrum Käferberg, EWP, Sonova, Pool Architekten, Hilti Schweiz sowie das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich. 1 Monat bezahlter Vaterschaftsurlaub Löhne werden offen kommuniziert und sind für alle Mitarbeitenden einsehbar Homeoffice: Arbeit von zuhause aus ist gut möglich Männer und Teilzeitpersonal sind mit der Work-Life-Balance zufriedener Als Bewertungsmassstab für den Prix Balance habe der Kanton Zürich zusammen mit der Beratungsfirma Great Place to Work eine neue Befragungsmethode entwickelt. Laut Mitteilung beschrieben die Arbeitgeber dabei in ei- Möglichkeit eines Sabbaticals oder unbezahlten Urlaubs nem sogenannten Audit ihre Vereinbarkeitsangebote. Im Gegenzug bewerteten insgesamt 3673 Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen in einer schriftlichen Befragung, wie sie ihre Arbeitsgeber bezüglich Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben beurteilen. Die Ergebnisse der Umfrage flossen in die Studie ein. Bei deren Auswertung zeigten sich Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie zwischen Teilzeit- und Vollzeitarbeitskräften, wie die Autoren schreiben. Männer seien alles in allem etwas zufriedener mit der Work-Life- Balance als Frauen. Auch hätten mehr Männer angegeben, dass sie Unterstützung für die berufliche Weiterentwicklung erhielten. Teilzeitmitarbeiter nähmen die Vereinbarkeitssituation als Vollzeit-Beschäftigte positiver wahr. Ausserdem seien sie zuversichtlicher, dass sie ihr Arbeitsmodell anpassen könnten, wenn sich ihre private Situa tion ändere. Laut Studie sagten 75 Prozent aller Befragten, mit ihren Führungskräften über die Work-Life-Balance sprechen zu können. Allerdings gab weniger als die Hälfte an, dass dieses Thema in Mitarbeitergesprächen auch angesprochen werde. Rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer könnten sich freinehmen, wenn sie es für nötig hielten. Etwas mehr als die Hälfte gab an, dass sie vom Arbeitgeber dazu ermutigt würden, einen Ausgleich zwischen Berufs- und Privatleben zu finden. Gender Dashboard Zusammen- stellung von Kennzahlen zum Tehma Geschlecht, vierteljährig Die Umfrage des Kantons Zürich für den «Prix Balance» förderte Wege zutage, mit denen Unternehmen ihre Angestellten beim Ausgleich von Berufs- und Privat leben unterstützen. Fünf Beispiele. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2017

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