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Netzwoche 18/2017

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62 Last Curiosities

62 Last Curiosities Bild: emojoez / Fotoila.com Shelley lehrt Twitter-Nutzer das Fürchten sma. «Ich konnte nicht sprechen. Ich schrie. Ich war sprachlos.» Mit solchen bemühten Sätzen treibt die Nutzerin @shelley_ai ihr Unwesen auf Twitter. Ihr Name verrät es bereits: Shelley ist eine künstliche Intelligenz. Das Massachusetts Institute of Technology entwickelte sie, um Schauergeschichten auf der Social-Media-Plattform zu verbreiten. Andere Nutzer können die Geschichten von Shelley fortführen, und sie wiederum spinnt sie dann weiter. Immerhin, das Stilmittel der Wiederholung hat Shelley erlickt: «Wir standen da, zitternd und zitternd. Die Kreatur … Die Kreatur … Sie dient uns.» Andere Sätze sind nicht ganz so elegant: «Vielleicht rufe ich der Polizei an. Nein. Das Telefon ist tot.» Die Entwickler geben denn auch zu, dass man Shelley nicht immer ganz ernst nehmen könne. Werbung auf Youtube disst Youtube mur. Die Content Creators Coalition vertritt die Interessen von Bands und Musikern. Sie fordert, den Digital Millenium Copyright Act zu überarbeiten. Und sie nervt sich über Youtube. Google verdiene mit der Plattform Milliarden und entlohne die Künstler trotzdem nicht fair. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, produzierte die Content Creators Coalition Anti-Youtube-Werbespots – und schaltete diese ausgerechnet auf Youtube. Das sorgte für sarkastische Kommentare auf Social Media. Dabei ist die Idee gar nicht so absurd. Schliesslich müssen auch Künstler ihr Publikum da erreichen, wo es ist. Und da führt nun mal kein Weg an Youtube vorbei. Bild: JuralMin / Pixabay.com, Content Creators Coalition / Youtube.com In Zürichs Zukunft auf den Spuren Zwinglis osc. Zürich im Jahr 2117. Ein mächtiges Unternehmen beherrscht die Stadt. Überwachung und Kontrolle allenthalben. Nur die Programmiererin Alice widersetzt sich dem System und versucht auf den Spuren des Reformators Huldrych Zwingli eine Revolution in Gang zu bringen. Das ist die Ausgangslage des Spiels «(re)format Z:», das Anfang November für iOS und Android veröffentlicht wurde. Die Zürcher Blindflug Studios, die das Spiel entwickelten, wollen den Spielern das Leben und Wirken Zwinglis näherbringen, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Unterschied zum historischen Vorbild soll der Spieler in «(re)format Z:» aber auf Gewalt verzichten. Das kostenlose Spiel sei als Schleichspiel konzipiert, in dem Gegner «ausgetrickst statt ausgelöscht» werden, schreiben die Entwickler. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Autoren: Simon Mathis, Fabian Pöschl, Oliver Schneider, Marcel Urech Terror mit Tom & Jerry fpo. Der US-Geheimdienst CIA spionierte nicht nur die PCs von Hinz und Kunz aus. Nachdem US-Soldaten Osama bin Laden im Frühling 2011 erschossen hatten, spähte die CIA auch den PC des Terrorfürsten aus und veröffentlichte nun das Ergebnis. Der Geheimdienst fand fast 470 000 Daten, darunter Videos und Audiodateien und mehr, wie Cnet schreibt. Laut CIA-Direktor Mike Pompeo soll die amerikanische Öffentlichkeit durch die Veröffentlichung Einblick in die Pläne und Arbeitsweise der Terrororganisation erhalten. Bin Laden nutzte den PC laut CIA nicht nur als persönliches Tagebuch und um sich Enthauptungsvideos anzusehen. Auch die Cartoons mit Tom und Jerry schienen es ihm angetan zu haben. Laut CIA fanden sich auch mehrere Hollywood-Filme und drei Dokumentationen über Bin Laden auf dem PC. Alles veröffentlichte der Geheimdienst aber nicht, darunter Akten, die den USA bei Bekanntgabe schaden könnten, urheberrechtlich geschützte Dateien und Pornos. Bild: OpenClipart-Vectors / pixabay.com Bild: Blindflug Studios Wenn der Pöstler nicht mehr klingelt fpo. «Grüezi, ich han es Päckli für Sie», sagt der Postbote im Werbespot. Doch den netten Schwatz mit dem Pöstler gibt es bald nicht mehr, geht es nach Amazon. Der Onlinehändler stellte eine Lösung vor, mit der sich Postboten selbst Zutritt ins Eigenheim verschaffen können. Amazon Key ist ein vernetztes Schloss, über das Lieferdienste Zugang in die Wohnung über Amazon anfordern können, wenn der Empfänger nicht auf die Türklingel reagiert. Zum System gehört eine Kamera, die den Pöstler filmt, und eine App, über die der Nutzer den Stand der Lieferung sieht. Doch nicht nur Pöstler, auch Freunde oder der Putzdienst sollen nach Amazons Plänen mit dem schlauen Schloss in die Wohnung gelangen. So kann die Hausparty auch ohne den Gastgeber starten. Bild: Meilun / iStock.com 18 / 2017

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