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Netzwoche 18/2020

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24 People Live Wie

24 People Live Wie kommen Sie mit der Digitalisierung des BAG voran? Die Planungen laufen für eine erste Analysephase. Ich kann jedoch jetzt schon sagen, dass das BAG bereits heute teilweise sehr stark digitalisiert ist, etwa im Bereich des Verbraucherschutzes. Aber natürlich gibt es noch viel Verbesserungsbedarf für mehr Synergien und Effizienz. Basierend auf der Strategie des Bundes «Digitale Schweiz» und auf dem Zielbild für die digitale Transformation in der Bundesverwaltung, soll es schrittweise vorangehen, wobei die Krisenbewältigung immer noch im Vordergrund steht. Können Sie konkrete Beispiele nennen, woran Sie momentan arbeiten? Für die Krisenbewältigung müssen verschiedenste Informationsprozesse geschaffen oder optimiert werden. Die Swisscovid-App ist einer davon in meiner täglichen Arbeit, aber ebenso die Konzeption und Umsetzung der notwendigen IT-Unterstützung für die Teststrategie mit den neuen Schnelltests oder die kommende Unterstützung der Impfungen. Projekte wie Sormas oder die BAG-Contact-Tracing-Datenbank gehen bald in den Betriebsmodus über. Neuere Projekte wie Kontaktdaten-Management oder Cluster-Erkennung stehen an. Ein anderes Betätigungsfeld sind die klassischen E-Health-Themen, wie die sehr wichtige Einführung des elektronischen Patientendossiers oder die Umsetzung von E-Medikation. Cybersecurity wird ein neues Schwerpunktthema sein, wofür wir einen Experten gewinnen konnten. Was sind Ihre wichtigsten Ziele für 2021? Weitere Unterstützung mit IT-Tools für die Bewältigung der Pandemie. Zudem möchte ich bei der Einführung des elektronischen Patientendossiers den Nutzen und Mehrwert für Patienten und Behandelnde aufzeigen. Auch sollte die digitale Transformation innerhalb des Amtes starten. Auf mich wartet zudem viel Informations- und Überzeugungsarbeit bei allen Akteuren, damit sie auf die Reise der digitalen Transformation mitgenommen werden und diese akzeptieren, ganz nach dem Motto: keine digitale Transformation ohne soziale Transformation. 18 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

XXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXX 25 Bild: Oleksandr / AdobeStock.com BEST OF SWISS APPS 2020 Schweizer App-Branche trotzt Corona pbe. Am 2. Dezember 2020 ist es wieder so weit. Die Best of Swiss Apps Awards werden verliehen. Die Preisverleihung hätte im Rahmen einer festlichen Gala im Zürcher «Aura» stattfinden sollen. Doch wie viele andere Events muss die Award-Night aufgrund der aktuellen Situation virtuell über die Bühne gehen. Trotz Corona verzeichnet Best of Swiss Apps in diesem Jahr ein Rekordergebnis von 229 Einreichungen in 10 Kategorien. 2019 waren es noch 175 Einreichungen, im Jahr davor 164. Dies verdeutlicht, dass die breit aufgestellte Schweizer App- und Mobile-Branche, unbeirrt von der Pandemie, weiterfährt. Am Jurytag in Zürich sind bereits die ersten grossen Entscheidungen zu Best of Swiss Apps gefallen. Die 54 Juroren (ab Seite 26) haben die Einreichungen geprüft und die Shortlist für die diesjährigen Awards veröffentlicht (ab Seite 28). Ausserdem wurden von den 229 Kategorien-Eingaben 11 Projekte ausgewählt. Diese sind nun im Rennen um den Titel Master of Swiss Apps 2020 (ab Seite 30). Jetzt entscheiden die Leser des Netztickers und die Teilnehmer an der – virtuellen – Award-Night, wer dieses Jahr den Titel holt. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2020

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