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Netzwoche 18/2020

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WWW.NETZWOCHE.CH CDOs sind die bestbezahlten IT-Fachkräfte ych/fki. In der Schweiz können Chief Digital Officers und Chief Information Officers laut einer Studie von Michael Page mit einem Jahreseinkommen von bis zu 260 000 Franken rechnen. Einige der Spezialistenprofile gehören auch zu den höchstbezahlten IT-Berufen, darunter Software-Architekten und Datenwissenschafter. Postfinance baut 130 Vollzeitstellen ab rja. Bei der Postfinance kommt es zu einem Stellenabbau. Das Unternehmen wolle die digitale Transformation vorantreiben und die Effizienz bestehender Strukturen und Prozesse weiter verbessern, heisst es in einer Mitteilung. Bis Ende 2021 sind ein Abbau von rund 130 Vollzeitstellen und 260 arbeitsvertragliche Anpassungen vorgesehen. IBM plant angeblich grösseren Stellenabbau rja. Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr gibt ein bevorstehender Stellenabbau von Tech-Konzern IBM zu reden. Diesmal baut der Tech-Konzern weltweit zwischen 30 000 und 40 000 Stellen ab, wie «Golem» unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise berichtet. In Europa werde IBM um die 10 000 Stellen streichen. Schon im Mai bestätigte IBM, dass Tausende Stellen auf der Kippe stünden. OST umgarnt Cybersicherheitsfachkräfte rja. Erstmals führt die Ostschweizer Fachhochschule diesen Herbst die Berufsprüfung für Cyber-Security-Spezia listen mit eidgenössischem Fachausweis durch. Der Abschluss wurde von ICT-Berufsbildung Schweiz lanciert und qualifiziert dringend benötigte Fachkräfte. Ethical Hacker dürfen sich zudem bald schon in einem Wettbewerb messen. Weiterbildung von IT-Fachkräften: Der Wille ist da, das Geld nicht Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 54 Management & Career Aktuell ych/kfi. IT-Spezialisten bilden sich gerne weiter. Doch manchmal werden sie von ihrem Wunsch, ihre Fähigkeiten zu verbessern, abgehalten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), die im Auftrag der Gewerkschaft Syndicom durchgeführt wurde. Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 502 IT-Fachleuten, die im ICT-Sektor beschäftigt sind. Die meisten der Befragten haben in den letzten fünf Jahren an Weiterbildungsmassnahmen teilgenommen. Die Hälfte tat dies in den 12 Monaten vor der Umfrage. Dies ist eher bei Männern als bei Frauen der Fall. Je höher das Ausbildungsniveau, desto mehr Beschäftigte nehmen zudem an beruflicher Weiterbildung teil. In der klaren Mehrheit der Fälle zielt die Weiterbildung darauf ab, das Fachwissen weiterzuentwickeln. Bei mehr als jedem fünften Ausbildungskurs geht es um die Aneignung von methodischen, sozialen oder Führungsfähigkeiten. Am häufigsten liegen diese Fähigkeiten im Bereich des Managements und der Projektleitung. Gemäss den Befragten waren die Weiterbildungen vor allem hilfreich, um mit den organisatorischen und technologischen Veränderungen in ihrer Arbeit Schritt zu halten. Die Ausbildung, die sie absolviert haben, eröffnete ihnen oft auch Möglichkeiten für die Arbeitssuche. Die Digitalisierung gewinnt an Zuspruch Bild: nyul / Fotolia fki. Die diesjährige Ausgabe der Oliver-Wyman-Studie «Switzerland's Digital DNA» hält fest, dass die Schweizer Bevölkerung der Digitalisierung positiver gegenübersteht. Die Digitalisierung habe das Leben während der Coronapandemie erleichtert. Das erkläre die positivere Sicht auf die Digitalisierung trotz Diskussionen über die Schattenseiten. In der Studie wurden 1500 Schweizer befragt. 60 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Digitalisierung neue Jobs schaffen wird. Letztes Jahr waren es noch 58 Prozent. Gemäss Studie ist die Zustimmung bei den Arbeitstätigen aber gleich geblieben und vor allem bei den Erwerbslosen von 41 Prozent auf 65 Prozent und bei den Schülern und Studenten von 65 Prozent auf 71 Prozent gestiegen. «Diese Unterschiede lassen sich auch darauf zurückführen, dass die Digitalisierung mittel- bis langfristig Arbeitsplätze und -bedingungen schaffen wird, welche eine stärkere Verbreitung von Homeoffice und flexiblere Arbeitsformen begünstigen», sagt Nordal Cavadini, Partner bei Oliver Wyman. Die Digitalisierung habe es vielen Branchen ermöglicht, während der Pandemie besser aufgestellt zu sein. «Für Unternehmen, öffentliche Institutionen und NGOs sollte es deshalb das Ziel sein, möglichst rasch digitale Prozesse, Lösungen und Services, die sich in der Krise bewährt haben, zu übernehmen», sagt Cavadini. Unterschiedliche Meinungen zur Digitalisierung in den Branchen Je nach Industriezweig gibt es jedoch grosse Unterschiede in der Beurteilung der Digitalisierung. Im Gross- und Einzelhandel stiegen die positiven Einschätzungen zu den Jobaussichten von 38 auf 59 Prozent. Gleichzeitig fielen diese in den Bereichen Verkehr und Logistik von 54 auf 43 Prozent. Damit sieht dieser Bereich die Digitalisierung am negativsten. Diese Entwicklungen führt Cavadini auf die Coronapandemie zurück. Händler hätten während der Pandemie und dem einhergehenden Onlineboom die Chancen, die das Internet bietet, erkannt. Wer aber im Verkehr und in der Logistikbranche arbeite, sei aufgrund der Pandemie stark verunsichert, so Cavadini. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch 18 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Event 55 ICT-Berufsbildung kürt Ausbildungsbetriebe und Berufsbildner Login Berufsbildung, Brack.ch und UMB: Das sind die Gewinner der diesjährigen ICT Education & Training Awards von ICT- Berufsbildung Schweiz. Der Sonderpreis für den besten ICT-Berufsbildner ging an Urs Mettler von Indyaner Media. Mit den Auszeichnungen ehrt ICT-Berufsbildung besondere Leistungen in den Bereichen Informatik und Mediamatik. Autor: Joël Orizet jor. ICT-Berufsbildung Schweiz hat die Preisträger der diesjährigen ICT Education & Training Awards bekannt gegeben. Der Verband kürte Ausbildungsbetriebe und ICT-Fachkräfte in sieben Kategorien. Im Folgenden werden die drei ausgezeichneten Unternehmen und der Gewinner des Sonderpreises aufgeführt. Mit den Auszeichnungen ehrt ICT-Berufsbildung besondere Leistungen, die Lernende, Absolventen, Unternehmen und Berufsbildner in den Bereichen Informatik und Mediamatik erbracht haben, wie der Verband mitteilt. «Die ausgezeichneten Ausbildungsbetriebe haben bewiesen, dass sie in den Nachwuchs und somit in die Zukunft investieren», lässt sich Serge Frech, Geschäftsführer von ICT-Berufsbildung Schweiz, in der Mitteilung zitieren. Urs Mettler von Indyaner Media hat den Spezialpreis als bester ICT-Berufsbildner gewonnen. Die Gewinner der diesjährigen ICT Education & Training Awards ·· Kategorie «1–20 ICT-Mitarbeitende»: Login Berufsbildung. Mit 82 ICT-Lernenden im Basislehrjahr sichert Login Berufsbildung den Nachwuchs im Verkehrswesen. «Gerade in der schwierigen Zeit des Coronalockdowns hat Login Berufsbildung alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die Ausbildung reibungslos weitergeführt werden konnte, die Lernenden sich abgeholt fühlten und sogar in ihrer Eigenverantwortung gestärkt wurden», sagt Jurypräsident Werner Scherrer zur Wahl. Ebenfalls von der Jury nominiert war die Firma Digio. ·· Kategorie «21–100 ICT-Mitarbeitende»: Brack.ch. «Das Engagement von Brack.ch für die ICT-Berufsbildung ist enorm vielfältig – das Thema Bildung zieht sich durch die gesamte Firmenkultur und das Ausbildungsmodell wird weiterentwickelt und flexibilisiert», so Jurymitglied Patrick Aebi. Brack.ch bildet zurzeit 28 ICT-Lernende aus. Der Frauenanteil liege bei 40 Prozent und soll bis 2022 auf 50 Prozent gesteigert werden, heisst es in der Mitteilung. In dieser Kategorie schafften es Emmi Schweiz und Hamilton Bonaduz auf den zweiten respektive dritten Platz. ·· Kategorie «Über 100 ICT-Mitarbeitende»: UMB. «Die UMB hat mit einem ganzheitlichen, flexiblen Ausbildungsmodell überzeugt, das die Lernenden nach persönlichen und schulischen Stärken und Fähigkeiten fördert», sagt Jurymitglied Peter Heinrich. Lernende könnten ihre Lehre selbstständig planen und nach eigenen Präferenzen zusammenstellen. Unter anderem mit der UMB Academy werde Wert auf die Weiterbildung von ICT-Fachkräften gelegt. Ebenfalls unter die ersten drei schafften es die UBS und Würth Itensis. ·· Special Prize «Beste/r ICT-Berufsbildner/in»: Urs Mettler, Indyaner Media. Aus den zahlreichen Meldungen von Lernenden sei der Beschrieb von Urs Mettler, Geschäftsführer und Berufsbildner bei Indyaner Media, besonders ins Auge gefallen, heisst es im Urteil der Jury. «Urs Mettler scheut keine Hindernisse, sondern ermöglicht Chancen und kümmert sich auch über den Arbeitsplatz hinaus um das Wohlbefinden seiner Lernenden», so Jurymitglied Moira Barbuti. Unter die besten drei ICT-Berufsbildner haben es auch Steve Hess, Lernbegleiter bei der Swisscom, und Leo Kohler, Senior Software Engineer und Berufsbildner bei Nowhow Solutions, geschafft. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2020

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