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Netzwoche 18/2020

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58 Products Neuheiten

58 Products Neuheiten Distributed Industrial Cloud von HPE und Co. HPE, Intel und Microsoft haben die Distributed Industrial Cloud vorgestellt. Die Cloud-Lösung fürs industrielle Internet der Dinge soll Hersteller auf dem Weg zur Industrie 4.0 unterstützen. Die Lösung ist ab sofort in der Schweiz erhältlich. Autor: Fabian Kindle Die Funktionsweise des ISB Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch fki. HPE, Intel und Microsoft haben ihre Industrie-4.0-Lösungen in einer einzigen Edge-to-Cloud-Lösung integriert. Die Lösung namens Distributed Industrial Cloud kommt inklusive Services, wie die Anbieter verkündeten. Die neue Lösung für Produktionsunternehmen ist zuerst in der Schweiz, in Deutschland und Österreich erhältlich, soll aber auch weltweit auf die Märkte kommen. Das Angebot ist ab sofort im As-a-Service-Modell über HPE GreenLake erhältlich. Interoperabilität durch den Industrial Service Bus Bei der Vorstellung erläuterte Florian Dörr von HPE zuerst das Problem. Für die Industrie 4.0 sei die Interoperabilität ein zentrales, mitunter auch problematisches Thema. «Kein Werk sieht gleich aus», sagte Dörr. Vielleicht gibt es Probleme bei der Dateneinbindung einer Produktionsmaschine oder der gewählte Ansatz ist nicht skalierbar. Genau hier setze die Distributed Industrial Cloud an. Durch eine bessere Integration würden Datensilos aufgelöst und ein durchgängiger Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette ermöglicht. «Zwar ist sich die Industrie einig, dass es eine Standardisierung der Schnittstellen braucht. Aber Maschinen leben 30 Jahre lang, also muss ein Konzept geschaffen werden, um bestehende Maschinen einzubinden», sagte Dörr. Für eine bessere Integration der Daten soll der sogenannte Industrial Service Bus (ISB) sorgen. Dieser wurde zusammen mit den Produktionsunternehmen entwickelt und ist quelloffen. Der Bus ermöglicht die Vorverarbeitung von Daten vor Ort. Diese liessen sich dann in die Cloud- Architektur einbinden. «Es ist vielleicht wichtig, dass die Temperatur gemessen wird, aber sie ist nur relevant, wenn sie sich ändert», sagte Dörr. Er beschrieb den ISB als zentrale Datendrehscheibe. «Sie bestimmt, welche Daten wohin sollen.» Der ISB sei in der Distributed Application Runtime (Dapr) implementiert. Dapr ist eine quelloffene ereignisgesteuerte Laufzeitumgebung, wie es in der Mitteilung zur Ankündigung heisst. Dapr regle die Kommunikation mit der Technologie für den Datenaustausch. Als Beispiele nennt HPE etwa nats.io, RabbitMQ oder Kafka. Durch diese Open-Source-Lösungen soll der ISB technologieunabhängig sein. «Er kann ausgetauscht werden, ohne dass die Applikationen und Schnittstellen verändert werden müssen», sagte Dörr. In der Praxis Als Beispiel für den Nutzen des ISB führt HPE eine Produktionsstrasse für Schokoriegel an. Dort könne Maschine B von der vorgelagerten Maschine A die Abweichungen vom Soll-Gewicht laufend überwachen und bei Bedarf mehr oder weniger Schokomasse auftragen, um Ausschuss zu vermeiden. Ein anderes Beispiel sind Deep-Learning-Applikationen in der Public Cloud. Diese könnten weltweit anfallende Sensordaten analysieren, um ihr neuronales Netz zu verbessern. Neben dem ISB umfasst die Distributed Industrial Cloud folgende Technologien: HPE Edgeline EL300 Converged Edge System – ein Edgeoptimiertes System, das die physische OT-IT-Schnittstelle bildet. Es kann sowohl für die Echtzeit-Datenanalyse vor Ort als auch für den Datentransfer in die Cloud genutzt werden. HPE Edgeline OT Link Platform – über eine Workflow-Engine soll das Zusammenspiel von industriellen Netzwerken, Steuerungen und Daten mit Treibern, Middleware und IT- Anwendungen über eine grafische Benutzeroberfläche orchestriert und automatisiert werden können. 18 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Service Simap-Meldungen | Event Plus 59 DIE SIMAP-MELDUNGEN DER SCHWEIZER IT-, TELEKOM- UND CE-BRANCHE. MEHR SIMAP-MELDUNGEN AUF NETZWOCHE.CH Abteilung Hochschulen und Sport, Sektion Stipendien entscheidet sich für ZOOM Informatik NZuschlag 1133127: Weiterentwicklung Informatikanwendung Ausbildungsbeiträge (WIAA). Publiziert am 9. 11. 2020. Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS), Abteilung Hochschulen und Sport, Sektion Stipendien. Freihändiges Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Kanton. Auftragsort: Kanton Aargau, Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS), Abteilung Hochschulen und Sport, Sektion Stipendien, Bachstrassse 15, 5001 Aarau. Vergabe: Zuschlag an ZOOM Informatik GmbH. Centralstrasse 8, 2540 Grenchen. Preis: 521 000 CHF. Begründung: Weiterentwicklung bestehender Software aufgrund technischer Besonderheiten und zum Schutz des geistigen Eigentums mit bisherigem Anbieter gemäss § 8 Abs. 3 lit. d Submissionsdekret des Kantons Aargau. Der Zuschlag erfolgt für Phase I des Umsetzungsprojekts und in Bezug auf die Phasen II und III des Umsetzungsprojekts unter Vorbehalt der Kreditgenehmigung durch die zuständige Instanz. Details: 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit Publikation beim. Verwaltungsgericht Aarau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. Der Stillstand der Fristen. gemäss Zivilprozessrecht gilt nicht. 2. Die Beschwerdeschrift ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten, das. heisst es ist. a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und. b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1. und 2. nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Die angefochtene Verfügung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich. beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, d. h. die unterliegende Partei hat in der Regel die. Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.ame Armasuisse entscheidet sich für Agilita Zuschlag 1162669: SAP Dienstleistungen FUB. Lot Nr 2: Integrationsmanagement. Publiziert am 6. 11. 2020. armasuisse. Ausschreibung vom 21. 5. 2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Vergabe: Zuschlag an Agilita AG. Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf. Preisspanne der eingegangenen Angebote von 23 166 000 bis 28 215 000 CHF. Details: 4 Offerten eingegangen. Lot Nr. 2. Lot Beschreibung: Integrationsmanagement. Evaluationsdauer: 169 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Armasuisse entscheidet sich für Agilita Zuschlag 1162679: SAP Dienstleistungen FUB. Lot Nr 3: Applikationsberatung. Publiziert am 6. 11. 2020. armasuisse. Ausschreibung vom 21. 5. 2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: armasuisse, Guisanplatz 1, CH 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an Agilita AG. Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf. Preisspanne der eingegangenen Angebote von 35 778 600 bis 38 530 800 CHF. Details: 2 Offerten eingegangen. Lot Nr. 3. Lot Beschreibung: Applikationsberatung. Evaluationsdauer: 169 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Armasuisse entscheidet sich für Itelligence Zuschlag 1162659: SAP Dienstleistungen FUB. Lot Nr 1: Engineering. Publiziert am 6. 11. 2020. armasuisse. Ausschreibung vom 21. 5. 2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Vergabe: Zuschlag an itelligence AG. Althardstrasse 80, 8105 Regensdorf. Preisspanne der eingegangenen Angebote von 40 167 600 bis 48 246 000 CHF. Details: 4 Offerten eingegangen. Lot Nr. 1. Lot Beschreibung: Engineering. Evaluationsdauer: 169 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. Armasuisse entscheidet sich für Pwc Zuschlag 1162695: SAP Dienstleistungen FUB. Lot Nr 5: Strategisches Management. Publiziert am 6. 11. 2020. armasuisse. Ausschreibung vom 21. 5. 2020. Offenes Verfahren. Ausschreibung gemäss GATT/WTO-Abkommen, resp. Staatsvertrag. Auftraggeber: Bund (Zentrale Bundesverwaltung). Auftragsort: armasuisse, Guisanplatz 1, CH 3003 Bern. Vergabe: Zuschlag an PricewaterhouseCoopers AG. Bahnhofsplatz 10, 3001 Bern. Preis: 4 752 000 CHF. Details: 1 Offerte eingegangen. Lot Nr. 5. Lot Beschreibung: Strategisches Management. Evaluationsdauer: 169 Tage. Gegen diese Publikation kann gemäss Art. 30 BöB innert 20 Tagen seit Eröffnung schriftlich Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht, Postfach, 9023 St. Gallen, erhoben werden. Die Beschwerde ist im Doppel einzureichen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel sowie die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihrer Vertretung zu enthalten. Eine Kopie der vorliegenden Publikation und vorhandene Beweismittel sind beizulegen. 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Gerade in KMUs fehlen aber heute oftmals die Fachkräfte oder es mangelt am notwendigen Expertenwissen für die professionelle Sicherstellung der ICT. Wie können KMUs Ihre ICT erfolgreich sichern, wie kann das Business geschützt und worauf sollte in der jetzigen Zeit das Augenmerk – gerade auch in Bezug zur aktuell verstärkt digitalisierten Zusammenarbeit – bei der Sicherheit gelegt werden? Unsere Experten präsentieren Ihnen mit einem praxisorientierten Rundumblick Lösungsansätze und Entscheidungsgrundlagen zu diesen und weiteren Fragen. Teilnehmer-Zielgruppe: Die Teilnahme erfolgt online via Zoom und ist exklusiv Fachbereichsleitern, ICT- Verantwortlichen und Geschäftsführern aus KMU-Anwenderunternehmen vorbehalten. Die Teilnahme ist kostenlos. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2020

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