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Netzwoche 18/2020

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Capgemini ist eine Partnerschaft mit CBS eingegangen kfi. Das Schweizer Fintech- Unternehmen Capgemini ist eine globale Partnerschaft mit der deutschen Firma CBS Corporate Business Solutions eingegangen. Laut einer Mitteilung wollen die Unternehmen gemeinsam andere Firmen bei komplexen Migrationen auf SAP S/4Hana unterstützen. Zusammen bieten Capgemini und CBS einen Migrationsansatz zur selektiven Datentransition (Selective Data Transition). Damit werden nur relevante Daten migriert und ausgewählte Prozesse optimiert. Elcase kooperiert mit Schäfer IT-Systems fki. Elcase aus der Schweiz und der deutsche Hersteller von Server-Schränken Schäfer IT-Systems arbeiten künftig zusammen. Elcase spezialisiert sich auf die Vermarktung von Schaltschränken, Elektrogehäusen, Netzwerktechnik und Klimatisierungssystemen. Bei der Kooperation verantwortet Elcase den Vertrieb und die Vor-Ort-Montage der Iqdata-Produkte von Schäfer in der Schweiz. Das Iqdata- Angebot enthalte Rack-, Cooling-, Power-, Monitoring-, Security- und Service-Lösungen für Rechenzentren. Six stellt sein SOC-Angebot ein rja. Das SOC-Angebot von Six steht vor dem Aus, wie das Unternehmen mitteilt. Demnach habe man Kunden und Reseller darüber informiert, dass das kommerzielle Security Operations Center (SOC) aufgegeben werde. «Ziel war es, über die Six hinaus Firmen im Schweizer Finanzmarkt Angebote im Bereich Cybersecurity zu machen. In diesen zwei Jahren hat sich der Markt für entsprechende Dienstleistungen sehr schnell weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile viele leistungsfähige Anbieter in diesem Bereich», schreibt das Unternehmen. AWS plant Rechenzentren in der Schweiz kfi. AWS will in der Schweiz Den vollständigen Artikel finden Sie online Wie der Cloud-Dienstleister Rechenzentren eröffnen. www.netzwoche.ch mitteilt, soll es in der zweiten Jahreshälfte 2022 so weit sein. Die neue AWS Europe (Zurich) Region ist die siebte in Europa, nach den Regionen in Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Schweden und Grossbritannien. Eine AWS-Region setzt sich aus physisch getrennten und geografisch entfernten Verfügbarkeitszonen zusammen. In der Schweiz werde AWS drei dieser Zonen eröffnen. Schweizer Kunden werden gemäss Mitteilung vom neuen Standort profitieren, weil sie Workloads und Daten so in der Schweiz ausführen und speichern können. Ausserdem profitierten Endanwender von einer geringeren Latenz. AWS ist nun der dritte grosse Public-Cloud-Anbieter mit Datenstand orten in der Schweiz. Google startete seine hiesige Cloud-Region im März 2019 und Microsoft eröffnete seine beiden Rechenzentren für Azure Schweiz im August 2019. «Seit über 14 Jahren unterstützt AWS Unternehmen und Organisationen aus der gesamten Schweizer Industrie dabei, ihre IT-Kosten zu senken, Innovationen zu beschleunigen und Prozesse zu transformieren», sagt Peter DeSantis, Senior Vice President of Global Infrastructure and Customer rja. Noch ist die Coronakrise nicht vorbei. Insbesondere die Transport-, Fertigungsund Rohstoffindustrien sind gemäss Gartner noch weiterhin stark von den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Doch nicht nur diese Unternehmen sind derzeit dabei, Kosten zu sparen – auch in der IT wird gespart. «Selbst in Organisationen, die ums Überleben kämpfen, müssen CIOs Kostensenkungen auf die für die mittel- und langfristige Gesundheit des Unternehmens am wenigsten schädliche Weise angehen», sagt Chris Ganly, Senior Research Director bei Gartner. Der Marktforscher rät zu kontinuierlicher Disziplin bei der Ausgabenverwaltung sowie zu einer Maximierung des Geschäftswertes. Was dies konkret bedeutet, erläutert Gartner in folgenden Regeln: ·· Sofortige Wirkung anpeilen: Streichen, kürzen oder verschieben Sie jene Ausgaben, die Ihr Budget in den kommenden Wochen oder Monaten belasten. ·· Reduzieren statt einfrieren: Reduzieren oder streichen Support bei AWS. «Wir freuen uns, die Region in der Schweiz anzukündigen und Schweizer Institutionen, Start-ups und führende Pharma-Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Cloud-basierenden Anwendungen bereitzustellen und die wirtschaftliche Entwicklung im ganzen Land voranzutreiben.» Einige Schweizer Referenzkunden sind bereits an Bord. AWS nennt in der Mitteilung unter anderem die SBB, die Schweizerische Post, die ETH Zürich, Swiss Re, Novartis, Richemont, Finnova, Helvetia, Kudelski Group, Ringier, TX Group, NZZ, Dätwyler IT Services sowie Start-ups wie etwa Ava, Beekeeper, Numbrs, Modum und Pix4D. Mit diesen Geboten IT-Kosten sparen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Sie Kosten effektiv, anstatt sie auf später zu verschieben. ·· Cash is King: Nehmen Sie nicht nur Abschreibungen oder Amortisationen vor, sondern sparen Sie so, dass Sie den echten Cashflow beeinflussen. ·· Einmal, aber richtig: Sparen Sie nicht in mehreren kleinen Runden. Insbesondere zyklischer Personalabbau sei schädlich für das Unternehmen, schreibt Gartner. ·· Konten sorgfältig durchsehen: Verschaffen Sie sich einen soliden Überblick über die Ausgaben auf allen Ebenen, etwa Aufwandkonten, Rückstellungen und Vorauszahlungen. ·· Sparen, was noch nicht ausgegeben ist: Werfen Sie einen Blick auf die Budgetposten, die noch nicht ausgegeben sind. ·· Vermögen einbeziehen: Reduzieren Sie nicht nur Ihre Ausgaben, sondern schauen Sie sich auch das Kapitalvermögen an. ·· Variable und fixe Kosten: Versuchen Sie fixe Kosten zu eliminieren. Variable Kosten, die sich je nach Aktivität oder Nutzung ändern, sollten Sie nicht nur streichen, sondern auch reduzieren. Bild: willem169 / Fotolia 18 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Bei Swisscom hapert’s in der Schweiz Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch pbe. Im dritten Quartal 2020 liegt Swisscoms Konzernumsatz von 8,2 Milliarden Franken währungsbereinigt um 176 Millionen Franken (–2,1 Prozent) unter dem Vorjahr. Im Schweizer Kerngeschäft erwirtschaftete die Netzbetreiberin laut Mitteilung einen Umsatz von rund 6,1 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rückgang im Inland, Wachstum im Ausland Der Umsatzrückgang im Schweizer Kerngeschäft sei getrieben durch den anhaltenden Preisdruck und die Auswirkungen von Covid-19. Laut Swisscom ist rund ein Drittel des Rückgangs den durch Corona entfallenen Roaming-Gebühren zuzuschreiben. Positiv entwickelt habe sich jedoch das Geschäft in Italien: Das Umsatzwachstum bei der Tochtergesellschaft Fastweb beträgt im Vergleich zum Vorjahr 90 Millionen Euro. Auch der Kundenbestand sei um 3,6 Prozent Green spannt mit HCL zusammen Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch jor. Green Datacenter partnert mit dem indischen IT- Dienstleister HCL. Ziel der Zusammenarbeit sei es, in der Schweiz ansässigen Unternehmen aus stark regulierten Branchen wie der Finanzund der Gesundheitsbranche komplette IT-Dienstleistungspakete anzubieten. Es gehe insbesondere um Digitalisierungsprojekte respektive um die Umsetzung von Public- und Hybrid-Cloud-Lösungen – unter Einhaltung des Schweizer Datenschutzgesetzes, heisst es in einer Mitteilung. HCL und Green Datacenter wollen gemeinsam Kundenprojekte umsetzen und dabei als ganzheitlicher Lösungsanbieter auftreten, wie Susanne Felice-Tanner, Head of Corporate Communications bei Green, auf Anfrage mitteilt. «Das heisst konkret, dass Green bei Outsourcing-Projekten das Housing und die Vernetzung übernimmt, während HCL die klassischen Systemintegrationsaufgaben sowie Projekte rund um die Transformation in Richtung Cloud übernimmt.» auf 2,7 Millionen Breitbandkunden gestiegen. Im Mobilfunk habe das Unternehmen gar einen Kundenzuwachs von 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 1,9 Millionen Kunden und Kundinnen verzeichnet. «Swisscom weist ein stabiles Betriebsergebnis und eine gute Marktperformance aus – dies trotz vielen Unwägbarkeiten aufgrund von Covid-19, Sättigung im Schweizer Markt und intensivem Wettbewerb», sagt CEO Urs Schaeppi. «Dank gut ausgebauten Netzen, attraktiven Angeboten und gutem Kundenservice verzeichnen wir weiterhin eine hohe Kundenzufriedenheit. Der hohe Preisdruck und die Auswirkungen von Covid-19 drückten auf den Umsatz im Schweizer Kerngeschäft. Diesen Rückgang konnten wir jedoch dank verbesserter Effizienz grösstenteils auffangen.» Es hakt jedoch im Ausbau des Mobilfunknetzes. Laut Bericht ist das Datenvolumen aufgrund des erhöhten Bedarfs um 20 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen. Dies sei ein deutlich stärkeres Wachstum als der Ausbau der Kapazitäten im Netz für 4G und 5G. Greens Datacenter Campus in Zürich West. Erstes Grossprojekt am Laufen In einem ersten gemeinsamen Grossprojekt seien die beiden Unternehmen bereits tätig. Weitere sollen folgen. Im Fokus stünden insbesondere grosse Unternehmen aus der Finanz-, Versicherungs- und Pharmabranche. Es gehe darum, solchen Unternehmen eine umfassende Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur zu ermöglichen und Kompetenzen zu bündeln. «Denn solche Projekte sind immer mehrdimensional und mit komplexen Fragestellungen verbunden. Gleichzeitig müssen Unternehmen nun aktiv werden, um ihre IT agil zu halten.» Was bedeutet es für Green, dass nun AWS den Aufbau einer Schweizer Cloud-Region angekündigt hat? Dazu schreibt Felice-Tanner: «Die internationalen Cloud-Anbieter haben die Bedeutung der Schweiz als Datenstandort erkannt, so auch AWS. Wir sind davon überzeugt, dass die Verlagerung in die Cloud mit einem Schweizer Datenstandort noch einmal beschleunigt wird und sich für Enterprise-Kunden auszahlt.» WWW.NETZWOCHE.CH Databricks trifft in der Schweizer Azure-Cloud ein rko/fki. Die Datenanalyse- Plattform von Databricks ist nun in der Schweizer Azure- Cloud von Microsoft verfügbar, wie das Unternehmen mitteilt. Basierend auf der Open-Source-Lösung Apache Spark ermöglicht die Databricks-Plattform die Verwaltung und Bereitstellung von Modellen und Machine- Learning-Anwendungen in den Bereichen Big Data und Data Science. Schweizer Firmenkunden – gemäss Microsoft sind dies mehrere Hundert – sollen die Lösung ab sofort nutzen können. Kauf von Sunrise auf der Zielgeraden ych/rja. Nun ist es amtlich – UPC-Mutter Liberty Global darf Sunrise kaufen. Gemäss einer Mitteilung genehmigt die Schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) die Übernahme, und zwar ohne weitere Auflagen. «UPC/Sunrise wird wie Swisscom über eine eigene Mobilfunk- und Festnetzinfrastruktur verfügen. Eine Beseitigung des wirksamen Wettbewerbs droht nicht», schreibt die Behörde. Es sei nicht davon auszugehen, dass UPC/Sunrise und Swisscom sich zukünftig koordinieren. Die Kommission habe erneut die Marktverhältnisse geprüft. Tineo und Nexellent gehen in Netrics auf rja/cka. Ende Juni haben die drei Schweizer IT-Dienstleister Tineo, Netrics und Nexellent verkündet, dass sie sich zusammenschliessen. Unter welchem Namen die Gruppe künftig auftreten werde, stand damals noch nicht fest. Wie die Gruppe nun mitteilt, operieren die Firmen neu unter der gemeinsamen Flagge «Netrics». Geleitet wird die Gruppe von Pascal Schmid als CEO. Schmid führte die Geschäfte von Netrics bereits vor dem Zusammenschluss als Delegierter des Verwaltungsrats. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 18 / 2020

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