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Netzwoche 19-20/2019

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Align Technology kommt nach Rotkreuz rja. Align Technology bereitet sich auf den Umzug in die Schweiz vor. Wie die «Zuger Zeitung» schreibt, wird das Medtech-Unternehmen seinen europäischen Hauptsitz von den Niederlanden nach Rotkreuz im Kanton Zug verlegen. Mit dem Umzug des europäischen Hauptquartiers werden auch bis zu 140 Personen umziehen, schreibt die «Zuger Zeitung». Zudem will die Firma in Rotkreuz ein neues Software-Entwicklungszentrum aufbauen. Align Technology habe sich wegen der Nähe zur ETH und der Universität Zürich für den neuen Standort entschieden. HP Inc. gibt Xerox einen Korb – vorerst osc. HP Inc. hat auf das Übernahmeangebot von Xerox reagiert. Wie die Nachrichtenagentur «Bloomberg» berichtet, wies die Geschäftsleitung von HP Inc. das Angebot einstimmig zurück. Der Preis von 22 US-Dollar pro Aktie sei zu tief. Zudem stehe Xerox im Druckermarkt aktuell vor Herausforderungen. Die Aussichten des Unternehmens seien nicht besonders rosig. Gegenüber einer Fusion der beiden Druckerhersteller sei HP Inc. grundsätzlich offen. Anzeige Kantone harmonisieren Beschaffungswesen jor. Die Harmonisierung des Beschaffungswesens kommt voran. Die Kantone verabschiedeten die revidierte interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB) einstimmig. Die revidierte IVöB ermögliche die angestrebte Harmonisierung mit dem ebenfalls revidierten Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB), wie die Mitglieder des Interkantonalen Organs für das öffentliche Beschaffungswesen (InöB) mitteilen. Das revidierte BöB tritt voraussichtlich Anfang 2021 in Kraft. Die Kantone könnten nun in eigenen gesetzgeberischen Verfahren den Beitritt zum Konkordat in die Wege leiten, heisst es in der Mitteilung weiter. Die revidierte IVöB wird in Kraft treten, sobald zwei Kantone dem Konkordat beigetreten sind. Gewerkschaft kritisiert den Entscheid Die Gewerkschaft Syna kritisiert den Entscheid des InöB. Die Kantone würden Dumping ermöglichen, indem sie Viel Ärger mit den Schweizer Telkos sma. Nicht nachvollziehbare Rechnungen für Handy-Verbindungen oder SMS-Abofallen: Wenn Mobilfunk-Nutzer Ärger haben mit ihrem Provider, können sie sich an die Schlichtungsstelle der Schweizer Telekombranche, Ombudscom, wenden. Wie häufig das passiert und wie die Streitfälle ausgingen, war bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Nun durfte die SRF-Redaktion nach einer gewonnenen Klage am Bundesverwaltungsgericht die Om budscom- Daten einsehen, wie «Watson» berichtet. Aus einem Bericht von SRF gehe nun hervor, wie oft die wichtigsten Provider, namentlich Swisscom, Sunrise, Salt und UPC, solche Schlichtungsverfahren durchlaufen mussten. Und zwar über den Zeitraum der vergangenen vier Jahre. Die Auswertung zeigt, dass in den letzten Jahren über 6000 Schlichtungsverfahren durchgeführt wurden. Mit Abstand am meisten Verfahren fielen auf Salt, schreibt SRF, «insbesondere, wenn man die kleine Kundschaft im Vergleich zu den anderen Anbietern in Betracht zieht». Die Hauptärgernisse aus Kundensicht sind Rechnungsstellungen, Vertragskündigungen und Roaming. Immerhin: Die Gesamtanzahl der Fälle nimmt seit 2015 kontinuierlich ab. Und dieser Trend werde 2019 weitergehen, hat Ombudsmann Oliver Sidler gegenüber SRF verraten. weiterhin auf das Herkunftsprinzip statt auf das Leistungsprinzip setzten. Dieser Punkt führte bereits während der Vernehmlassung zu Diskussionen, wie aus der Botschaft des Bundesrates zur Totalrevision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen hervorgeht. Streitpunkt ist die Frage, «ob Zuschlagsempfänger die Arbeitsschutzbestimmungen an ihrem Sitz- oder Niederlassungsort (‹Herkunftsorts-Prinzip›) oder am Ort der Leistungserbringung (‹Leistungsorts-Prinzip›) einhalten müssen.» Laut der Botschaft des Bundesrates sprachen sich mehr Vernehmlassungsteilnehmende für das Leistungsorts- als für das Herkunftsorts-Prinzip aus. Die Syna bezeichnet den Entscheid als «Affront gegenüber den Arbeitnehmenden in Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Lohnt sich eine Beschwerde bei der Ombudscom? Ja, findet SRF. Dass sich ein Gang zur Schlichtungsstelle lohnen könne, zeige die Statistik. «Bei der grossen Mehrheit der Fälle, die nicht vom Antragsteller zurückgezogen wird, kommt eine Schlichtung zustande.» Rund die Hälfte aller Fälle wird laut Bericht schon vor einer Schlichtung vom Kunden zurückgezogen: Wohl weil der betroffene Provider dem Beschwerde- Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch den betroffenen Branchen und auch gegenüber den Firmen in ‹Hochlohnkantonen›.» URSACHEN DER BESCHWERDEN BEI DEN TELKOS Bezogen auf Swisscom, Salt, Sunrise, UPC Versorgungsqualität Festnetz Rechnungsstellung allgemein Sperrung / Annulation Dienstleistung, Vertragskündigung Andere Roaming Quelle: Ombudscom 19,49 % 9,36 % 26,79 % 3,94 % 2014 – 2018 40,41 % führer entgegenkommt und versucht, den Fall selbst zu lösen, wie es auf «Watson» weiter heisst. 1920 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Schweizer ICT-Exporte schrumpfen jor. Schweizer ICT-Dienstleister haben im vergangenen Jahr weniger exportiert: Das Exportvolumen der hiesigen ICT-Serviceanbieter schrumpfte im Vergleich zu 2017 um 600 Millionen Franken, wie aus der aktuellen ICT-Aussenhandelsstudie hervorgeht. Der Export von Schweizer IT- Waren legt hingegen zu, im Vorjahresvergleich um 351 Millionen Franken. ICT-Exporte sinken seit 2016 Waren machen allerdings nur ein Drittel der Schweizer ICT-Exporte aus. Die restlichen zwei Drittel sind Dienstleistungen. Insgesamt sind die Schweizer ICT-Exporte seit 2016 rückläufig. Für diesen Rückgang nennen die Studienautoren zwei Gründe: die Weltwirtschaftskrise im Zusammenhang mit der Finanzkrise in den Jahren 2007 und 2008 sowie der starke Franken, der die Exportwirtschaft ebenfalls hemmt. 2018 lag das Exportvolumen von Schweizer ICT-Gütern und -Dienstleistungen bei 19,2 Milliarden Franken. Davon erwirtschafteten hiesige Anbieter 12,5 Milliarden Franken mit Services. Diese 12,5 Milliarden Franken schlüsseln die Studienautoren folgendermassen auf: ·· Computerdienste: 8,5 Milliarden Franken ·· Telekommunikationsdienste: 2,2 Milliarden Franken ·· Informationsdienste: 1,8 Milliarden Franken Im Branchenvergleich rangiert der Export von ICT-Services an sechster Stelle, hinter Lizenzgebühren, Finanzdiensten, Geschäftsdiensten, Tourismus und Transportdiensten. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Neo-Banken auf dem Vormarsch osc. Neo-Banken wie Revolut oder Neon erfreuen sich wachsender Bekanntheit. Hierzulande kennen bereits 54 Prozent die Digitalbanken, und knapp jeder Fünfte nutzte schon einmal Leistungen einer Neo-Bank. Das ergab eine Umfrage der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Am bekanntesten sind die Neo-Banken Revolut und Zak, wie die ZHAW schreibt. Am häufigsten genutzt würden Revolut und Transferwise. Die Hauptgründe für die Nutzung: geringere Gebühren und Bequemlichkeit. Männer nutzten Neo-Banken deutlich häufiger als Frauen. Bequem, aber unsicher Doch kein Grund zur Panik für die regulären Banken: 73 Prozent der Befragten nutzten Neo-Banken zusätzlich Asien wird wichtiger, die USA verlieren an Bedeutung Asien gewinnt als Zielmarkt für Schweizer ICT-Exporteure an Bedeutung. In den vergangenen sechs Jahren haben sich die Dienstleistungsexporte nach Asien in absoluten Zahlen fast verdoppelt. Im nächsten Jahr wird Asien wohl zum zweitwichtigsten Markt aufsteigen, wie die Studienautoren schreiben. Die Europäische Union wird allerdings der wichtigste Handelspartner bleiben. Exporte in die EU machen derzeit 64 Prozent des gesamten Exportvolumens aus. zu den angestammten Anbietern. Am häufigsten kommen sie für Internetzahlungen zum Einsatz, gefolgt von Bankund Postüberweisungen sowie das Bezahlen in einem Ladengeschäft. Die Sicherheit der Neo-Banken schätzen die Umfrageteilnehmer als «mittelmässig» ein. Für am sichersten halten sie inländische Anbieter wie Neon und Zak. «Neo- Banken verändern die Bankenwelt», kommentiert die ZHAW die Resultate der Umfrage unter 600 Personen aus der Deutschschweiz. Die Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Bild: Schlierner / Fotolia.com Studie deute darauf hin, dass Neo-Banken mehr seien als nur ein vorübergehender Trend. WWW.NETZWOCHE.CH AWS eröffnet Daten- Marktplatz mbr. Amazon Web Services (AWS) ermöglicht es Unternehmen, neu Datenabonnements zu vermieten. Auf dem Marktplatz AWS Data Exchange werden Datensätze aus verschiedenen Sektoren angeboten, wie AWS mitteilt. Aus dem Finanzsektor, dem Gesundheitswesen, dem Wetter- und dem Navigationsbereich soll es bald rund 1000 Datensätze von 80 Anbietern geben. Unternehmen hätten die Option, Probeabos anzubieten und seien dazu befugt, Preis und Dauer des Datenabonnements selbst zu definieren. UPC-Deal platzt endgültig lha. Der Kauf von UPC durch Sunrise ist vom Tisch. Dies teilte der UPC-Mutterkonzern Liberty Global mit. Bereits Ende Oktober bezeichnete Sunrise-CEO Olaf Swantee den Deal als «tot». Für die Kündigung des Kaufvertrags kommt eine Konventionalstrafe von 50 Millionen Franken auf Sunrise zu, wie Liberty Global mitteilt. Laut «Persoenlich» soll Sunrise zusätzlich 70 bis 75 Millionen Franken für Beratungs- und Rechnungskosten bezahlen. Liberty Global hoffe nun auf einen neuen Deal. Dell rechnet jetzt im Abo- Modell ab lha. Mit «Dell Technologies On Demand» hat Dell Technologies ein neues, verbrauchsabhängiges Angebot lanciert. «Dell Technologies On Demand» biete flexible Zahlungsoptionen für eine breite Palette von Technologien über den gesamten Infrastrukturstapel, einschliesslich Compute, Storage, Networking und Virtualisierung, teilt das Unternehmen mit. Als Teil des neuen Angebots erweiterte Dell das Portfolio an Pay-per-Use-Angeboten um Dell-EMC-Power-Edge-Server und das neue autonome Infrastruktursystem Dell EMC Power One. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 1920 / 2019

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