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Netzwoche 4/2019

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20 Web Aktuell

20 Web Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH 15 000 Tester springen auf den Easyride-Zug auf kfi. Die SBB ziehen nach vier Monaten eine positive Zwischenbilanz zur Testphase der neuen Funktion «Easyride» in der SBB-App. Dabei ermittelt die App selbst, welche Strecke gefahren wurde und berechnet den Ticketpreis automatisch. 15 000 Kunden hätten diese Funktion bereits genutzt. 2020 wird Easyride definitiv eingeführt. ▸ Webcode DPF8_126861 Post äussert sich zu Quellcode-Leak kfi. Unbekannte haben den Quellcode des E-Voting-Systems der Post geleakt. Die Post veröffentlichte als Reaktion auf die Kommentare im Netz ein Statement. Darin schliesst sie aus, dass der Quellcode der E-Voting-Lösung geleakt worden sei. Die Post habe den Code am 7. Februar selbst offengelegt, heisst es in dem Statement. ▸ Webcode DPF8_126459 Facebook und Google dominieren Werbemarkt lba. Publicom hat eine Befragung zur Entwicklung des Schweizer Werbemarktes durchgeführt. Branchenkenner gehen davon aus, dass im Jahr 2019 Google und Facebook ihre Dominanz weiter ausbauen und Print- und Rundfunkmedien weitere Werbeerlöse verlieren werden. ▸ Webcode DPF8_127010 Mobile-Datenvolumen beträgt 2022 fast 1 Zettabyte mur. 2022 werden in Westeuropa 61,4 Exabyte Daten mobil übertragen. Weltweit soll es dann 549 Millionen WLAN-Hotspots geben, prognostiziert Cisco im neuen Visual Networking Index. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Mobilfunknetze soll von 16 auf 50,5 MBit/s steigen. ▸ Webcode DPF8_127300 Bund publiziert Leitfaden für Open Source mur. Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes hat einen nicht verbindlichen Leitfaden für Open-Source-Software in der Bundesverwaltung publiziert, schreibt der Verein CH Open in einer Mitteilung. Bild: peshkova / Fotolia.com Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_126821 Schweizer Influencer geniessen Narrenfreiheit lba. Influencer aus unterschiedlichen Ländern haben mit Vorwürfen um Schleichwerbung zu kämpfen. Laut «Watson» stand in Deutschland Cathy Hummels, Influencerin und Ehefrau des Fussballprofis Mats Hummels, deswegen vor Gericht. In Grossbritannien forderte die Wettbewerbsbehörde schriftliche Bestätigungen ein, in der sich Internet-Berühmtheiten zum Einhalten von werbetechnischen Regeln aussprachen. Ebenso hätten in den USA mehrere Influencer Verwarnungsschreiben erhalten. In der Schweiz habe es bislang keine Anklagen gegen Instagram- und Youtube-Sternchen gegeben – obwohl auch hierzulande Regelverstösse passierten, schreibt «Watson». Keine Beschwerden bei der Lauterkeitskommission Für Beschwerden wegen Schleichwerbung sei in der Schweiz die Lauterkeitskommission zuständig, schreibt Der Leitfaden definiert folgende 5 Zielsetzungen: 1. Die Bundesinformatik soll mit Open-Source-Software innovativer und effizienter werden und die Digitalisierung der Bundesverwaltung unterstützen. 2. Die öffentliche Verwaltung soll Open-Source-Prinzipien anwenden, um eine Kultur der Zusammenarbeit zu fördern, die digitale Souveränität zu stärken und die Abhängigkeit von Softwareherstellern zu reduzieren. 3. Der Bund soll Klarheit beim Umgang mit Open-Source- Software schaffen und juristische Unsicherheiten bezüglich Open-Source-Lizenzen lösen. 4. Eine Übersicht der genutzten Open-Source-Lösungen soll Synergien ermöglichen. 5. Der Bund soll Open-Source-Technologien einsetzen, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden und Informatikfachleute mit Erfahrung in Open-Source-Software rekrutieren zu können. Für die Umsetzung dieser Ziele sind folgende 7 Massnahmen geplant: Der Bund will 1. das Merkblatt für Software-Ausschreibungen über arbeiten 2. den Wissens- und Erfahrungsaustausch fördern 3. einen Praxisleitfaden zu Open-Source-Software verfassen 4. eine Anleitung zur Freigabe von Open-Source-Software entwickeln 5. eine Übersicht über eingesetzte Open-Source-Software schaffen 6. Synergien nutzen und Dienstleistungen im Verbund beschaffen 7. die Open-Source-Kultur fördern. «Watson». Damit die Kommission Empfehlungen zum Thema abgeben könne, seien Meldungen vonseiten der Bevölkerung nötig. Bislang seien bei der Lauterkeitskommission noch keine solchen Beschwerden eingegangen, weshalb sich noch kein Schweizer Influencer gegen entsprechende Vorwürfe habe rechtfertigen müssen. Die Stiftung für Konsumentenschutz kritisiert gemäss «Watson» die Situation. Die Kommission sei in der Schweiz – im Speziellen bei der jungen Bevölkerung – zu wenig bekannt. Aus diesem Grund habe es auch noch keine Beschwerden wegen Schleichwerbung auf Instagram und Youtube gegeben. Die Stiftung fordert Reformen, wie Watson schreibt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_126432 04 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web App-Projects 21 Ihr App-Projekt in der Netzwoche Haben Sie eine App umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr App-Projekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: Name der App, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: Kevin Fischer NEUE APPS Tweebie Die Tourismus-App Tweebie hat mit einem Update Machine-Learning-Funktionen erhalten. Hotels oder Destinationen können über die App mit dem Gast in Verbindung treten und ihn mit Informationen versorgen. Touristen können sich im Vorfeld darüber informieren, wie sie den Ferienort erreichen, wie das Wetter wird oder wie das kulinarische Angebot aussieht. Dank künstlicher Intelligenz wird Tweebie dem Gast zukünftig individuelle Angebote vorschlagen können wie etwa Freizeitaktivitäten, die ihm gefallen könnten. Die App arbeite mit Daten weiterer Anbieter wie den SBB oder Hotelleriesuisse. Taras Geschichten Die App «Taras Geschichten» ist für Kinder konzipiert und soll ihre Lesekompetenz gezielt fördern. Die Hauptfigur Tara führt die Kinder in Schweizerdeutsch, Hochdeutsch oder Englisch durch verschiedene Geschichten. Diese können selbst gelesen oder per Audio abgespielt werden. Zur Aktivierung werden die Erzählungen mit Bastelanleitungen, Spielideen oder Kochrezepten abgerundet. Auf animierte Inhalte sei bewusst verzichtet worden. Dafür seien die Geschichten mit Illustrationen versehen worden. In Taras Welt seien Diversität, Inklusion und Gleichberechtigung selbstverständliche Werte, sagen die Macher. Pairfect Pairfect hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensdauer von Beziehungen zu verlängern. So fördere die App zum Beispiel mit einem Quiz die Kommunikation und die Wertschätzung. Das Spektrum der Fragen behandle einfache Faktenkenntnisse über den Partner, Deep- Talk-Themen und das Sexualleben. Auch fordere Pairfect die Partner in unregelmässigen Abständen zu Aktivitäten mit oder für den Partner auf. Ausserdem macht die App auf Partner-Antworten basierende Geschenkvorschläge, erinnert an wichtige Tage (wie etwa den Hochzeitstag) und liefert aktuelle Artikel und Hilfestellungen rund um das Thema Beziehung. Auftraggeber Grindelwald Tourismus Auftragnehmer und Partner Ipeak Infosystems, HSLU Technologien MongoDB, Node.js Betriebssysteme iOS, Android Online seit Februar 2019 Auftraggeber J&S Books Auftragnehmer Inhouse + Freelancer Technologien React Native, Node.js Betriebssysteme iOS, Android Online seit Herbst 2018 Auftraggeber Pairfect Auftragnehmer Software Brauerei Technologien Java, Swift, Grails, MyS­ QL, Elasticsearch, AWS Betriebssysteme iOS, Android Online seit Januar 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2019

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