Aufrufe
vor 2 Jahren

Netzwoche 4/2019

  • Text
  • Unternehmen
  • Netzmedien
  • Webcode
  • Schweiz
  • Galaxy
  • Software
  • Schweizer
  • Avaloq
  • Arbeit
  • Heisst

08 Business Aktuell

08 Business Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Aus Blue-Infinity wird Isobar lba. Das Unternehmen Blue- Infinity Linked By Isobar heisst ab dem 1. April 2019 nur noch Isobar. Hinter der Namensänderung stehe die vollständige Integration des Unternehmens in Isobar, teilt Blue-Infinity mit. Das Dentsu Aegis Network übernahm den Anbieter für digitale Transformation und Technologie bereits 2017 und vernetzte ihn mit Isobar. ▸ Webcode DPF8_126897 Brack baut ohne Baubewilligung lha. Der Rechtsstreit zwischen Competec und zwei Anwohnern des Competec-Logistikzentrums in Willisau zieht sich noch immer hin. Competec hat nun ohne definitive Bewilligung des Bundesgerichts mit dem Erweiterungsbau des Logistikzen trums begonnen, schreibt der «Willisauer Bote». ▸ Webcode DPF8_126879 Avaloq expandiert nach Österreich mur. Die österreichische Einheit von LGT, der Privatbanken- und Vermögensverwaltungsgruppe des Fürstenhauses von Liechtenstein, hat die Avaloq Banking Suite in Betrieb genommen. LGT nutze Avaloq unter anderem auch in der Schweiz, schreibt der Anbieter von Bankensoftware in einer Mitteilung. ▸ Webcode DPF8_126743 IBM öffnet Watson für die Konkurrenz osc. IBM hat angekündigt, seinen Künstliche-Intelligenz- Dienst Watson für verschiedene Cloud-Anbieter und On-Premise-Systeme zu öffnen. So soll der Einsatz von Watson unabhängig von der Infrastruktur eines bestimmten Herstellers möglich sein Als Basis dient die Plattform «IBM Cloud Private for Data». Zum Start will IBM Microservices auf Kubernetes-Basis anbieten, heisst es in einer Mitteilung. ▸ Webcode DPF8_126185 Bitcoin sind beliebt bei Schweizer Tradern mur. Der Marktforscher Ipsos hat eine Umfrage für Moneyland durchgeführt. Diese ergab, dass ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 74 Jahren Wertpapiere oder Trading-Produkte gekauft habe. Dies mache sie zu «Tradern», so Moneyland. 15 Prozent davon erwarben Bitcoins und 9 Prozent andere Kryptowährungen. «Bitcoin ist erstaunlich populär» In der Deutschschweiz sei Bitcoin deutlich populärer als in der Romandie, heisst es in der Mitteilung von Moneyland. Und riskantere Anlagen wie strukturierte Produkte und Bitcoin seien bei städtischen Tradern populärer als bei solchen, die auf dem Land wohnen. Bitcoin und andere Kryptowährungen seien bei der ältesten Altersgruppe am unbeliebtesten. Nicht so bei den 18- bis 25-Jährigen: Von ihnen handelten laut Umfrage 15 Prozent schon einmal andere Kryptowährungen als Bitcoin. 3 Prozent der Trader hätten Bitcoin wenige Male in mehreren Jahren lba. Die Schweiz und die USA haben eine Forschungskooperation im Rüstungsbereich beschlossen. Die Zusammenarbeit ermögliche einen gegenseitigen Austausch in den Bereichen Cyberabwehr, Sensoren- oder Drohnentechnik, teilt das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) auf Anfrage mit. Die Vereinbarung werde für 20 Jahre gültig sein. gekauft, 4 Prozent wenige Male pro Jahr, 3 Prozent einmal pro Monat, 2 Prozent mehrmals pro Monat, 3 Prozent einmal pro Woche und 1 Prozent mehrmals pro Woche. Die Schweiz sei einer der weltweiten Hotspots für Kryptowährungen. Schweizer Aktien haben die Nase vorn 54 Prozent der Anleger handelten mit Schweizer Aktien, 34 Prozent mit europäischen und 21 Prozent mit amerikanischen Aktien. 26 Prozent setzten auf Anlagefonds, 17 Prozent auf Schweizer Obligationen, 13 Prozent auf ETFs (Exchange Traded Funds), 12 Prozent auf strukturierte Produkte und 11 Prozent auf Devisen. 9 Prozent nutzten Obligationen, 7 Prozent Optionen und 3 Prozent CFDs (Contracts for Differences). Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_126959 Schweiz und USA wollen IT aufrüsten Bild: Gary / Fotolia.com Die Schweiz sei gefordert, moderne Rüstungstechnologien und aktuelle Entwicklungen zu überblicken, heisst es in einer Mitteilung. Der Austausch mit anderen Staaten sei hilfreich, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Für die USA als Partner spreche deren international führende Stellung im Bereich der Rüstungstechnik, heisst es vonseiten des VBS. Die US-Amerikaner verfügten über die besten Labors in dem Forschungsbereich. Mitarbeit von Partnerfirmen und Forschungseinrichtungen Die Zusammenarbeit konzentriert sich laut VBS primär auf Radar-Sensorik und Materialien für neue Halbleitertechnologien. Grundsätzlich wären aber auch Kooperationen im Bereich Cyberabwehr oder Drohnentechnik möglich. Die Vereinbarung erlaube den gegenseitigen Austausch von Personal und sehe auch den Einbezug von Partnerfirmen vor, teilt das VBS mit. Das Departement orientiere sich dabei an Unternehmen aus der sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis. Dazu gehören etwa Frey + Cie Sicherheitstechnik oder Cyone Security. Forschungseinrichtungen der Hochschule Luzern oder der Berner Fachhochschule für Technik und Informatik sind auf der Liste ebenfalls aufgeführt. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_126198 04 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Aktuell 09 Apple sackt ab Grafik: TarikVision / iStock.com ssc. Gartner hat einen Bericht zum weltweiten Absatz von Smartphones herausgegeben. Demnach wuchs der Smartphone-Markt im vierten Quartal 2018 um 0,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Apple verzeichnete mit 11,8 Prozent den stärksten Rückgang. Die Nachfrage nach iPhones sei in allen Regionen, ausser in Nordamerika und Asien/Pazifik, rückläufig gewesen. Am stärksten sei der Umsatz in der Region Grosschina zurückgegangen, wo Apple im vierten Quartal 2018 einen Marktanteil von 8,8 Prozent verzeichnete. Im Vorjahresquartal seien es noch 14,6 Prozent gewesen. Im Gesamtjahr 2018 sei der weltweite Absatz des iPhones um 2,7 Prozent auf 209 Millionen verkaufte Geräte gesunken. Gartners Senior Research Director Anshul Gupta erklärt den Rückgang bei Apple mit einer sinkenden Nachfrage nach High-End-Smartphones. Schuld seien Preiserhöhungen und ausbleibende Innovationen. Die Nachfrage nach Einsteiger- und Mittelpreis- Smartphones sei jedoch in allen Märkten gleich geblieben. Asiatische Hersteller wachsen Am oberen Ende des Absatzmarktes standen Samsung- Produkte wie das Galaxy S9, S9+ und das Note9. Im Mittelfeld kämpften Xiaomi und Huawei um Anteile. Chinesische Marken seien jedoch eine grosse Konkurrenz für Samsung, da diese auch in weitere Märkte expandierten. Samsung dagegen habe derzeit Probleme mit Innovationen für High-End-Smartphones. Samsungs Smartphone- Auslieferungen seien im vierten Quartal 2018 um 4,4 Prozent gesunken. Huawei habe das Wachstum um 37,6 Prozent steigern können. Der Hersteller verkaufte laut Gartner im vierten Quartal 60 Millionen Smartphones. Zusätzlich zu China und Europa habe Huawei auch in den Regionen Asien/Pazifik, Lateinamerika und im Nahen Osten die Zahl der Investitionen erhöht und den weltweiten Marktanteil auf 13 Prozent gesteigert. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_127070 WWW.NETZWOCHE.CH Apple knickt vor Qualcomm ein lha. Im Zuge des Patentstreits mit Qualcomm hat Apple entschieden, die iPhone-Modelle 7 und 8 für den deutschen Handel fortan mit anderen Chips zu bestücken. Anstelle der bisherigen Intel-Chips soll auf Hardware von Qualcomm gesetzt werden. Damit reagiert Apple auf das Verkaufsverbot besagter iPhones, das Qualcomm vor dem Münchner Landgericht erstritten hatte. ▸ Webcode DPF8_126210 IT-Concepts setzt auf Gluu-Authentifizierung eca. IT-Concepts hat Gluu in sein Sortiment aufgenommen. Damit erweitert das Unternehmen sein Angebot im Bereich Identity- und Access- Management (IAM), wie der Zuger IT-Dienstleister mitteilt. Beim Gluu-Server handle es sich um eine kostenlose Open-Source-Lösung, die sich individuell anpassen lasse. Für Gluu wird der Anbieter damit zum exklusiven Partner in der Schweiz. ▸ Webcode DPF8_127302 DIGITALE TRANSFORMATION DER IT Wenn sich IT-Organisationen als gut aufgestellt betrachten, dann nennen sie Disziplinen und Funktionen wie Risikomanagement, Security- Management, Operation-Management, Application-Management und manchmal gar Servicemanagement als zentrale Bestandteile ihres Betriebsmodells. Für all diese Aufgaben gibt es entsprechend auch klare Rollen und Verantwortlichkeiten. Damit wird auch beschworen, dass durch diese «Capabilities» für das Business Nutzen gestiftet und Schaden abgewendet wird. Dies wird heute vielfach als «Value» bezeichnet. Nur: welche Organisation hat schon so etwas wie ein Value Management? Wer ist denn nun verantwortlich für den versprochenen Value dem Business gegenüber? Wer ist überhaupt in der Lage, den vom Business wahrgenommenen Mehrwert auszuweisen und zu belegen? So weit möchte sich selten eine Organisation zum Fenster hinauslehnen. Es wird auch rasch argumentiert, dass der Mehrwert ausschliesslich Sache des Business selbst ist – denn nur das Business kann diesen bestimmen. Verkauft wird also ein Mehrwert, denn man nicht verantworten kann. IT-Organisationen positionieren sich so selbstredend zum einfachen «Order Taker», der geflissentlich das tut, was das Business bestellt. Wenn es hochkommt, dann garantieren sie ihre Leistungen und mutieren zum verlässlichen Serviceprovider. Aber sie sind noch meilenweit entfernt von einem strategischen Partner. Um als strategischer Partner anerkannt zu werden, braucht es viel mehr als nur «Auftragnehmer» von Geschäftsanfragen zu sein. Strategische Partner unterstützen das Business bei der Entwicklung von Visionen und des Business-Demands sowie deren Bereitstellung in der Form, wie das Business den grössten Mehrwert daraus erzielt. Eine strategische Partnerschaft umfasst auch die Finanzplanung, die Formulierung einer gemeinsamen Strategie und – das ist besonders wichtig – teilt sich die Verantwortung zum Erreichen der Business- Resultate. Mit «Shared Ownership» wird der CIO Teil des Business- Führungsteams und kann erfolgreich artikulieren, wie mit den Produkten und Dienstleistungen der IT die Geschäftsziele vorangetrieben werden. Business-Alignment reicht heute nicht mehr aus. Um zum strategischen Partner zu werden, muss die IT-Funktion in Business-Teams konvergieren und die Ownership von Business-Strategien und Business-Ergebnissen miteinander teilen. Man kann sich selbst nicht zum strategischen Partner des Business erklären. Diese Ebene muss sich eine Organisation verdienen und wird erst nach einer konsequenten Ausrichtung des Verhaltens dem Business gegenüber zuteil. Dann ist man auch reif für das Value Management. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_127372 Reif für das Value Management? Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2019

Archiv

Specials