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Netzwoche 5/2019

46 Products Aktuell

46 Products Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Inventx lanciert DevOps- Plattform lba. Das Churer IT-Unternehmen Inventx hat ein neues Platform-as-a-Service-Angebot lanciert. Die cloudbasierte Plattform «ix.AgileFactory» zielt insbesondere auf Softwareentwickler als Anwender ab. Sie basiere auf der «ix. Cloud» von Inventx und sei flexibel skalierbar, teilt das Unternehmen mit. ▸ Webcode DPF8_128772 Microsoft lanciert Windows Server für das IoT osc. Microsoft hat in seinem Windows-Blog eine neue Version des Betriebssystems Windows Server vorgestellt. «Windows Server IoT 2019» eignet sich demnach besonders für den Betrieb von vielen Sensoren und Geräten im Internet der Dinge (IoT). Es sei auf den Betrieb von Edge- Systemen ausgelegt. ▸ Webcode DPF8_127807 HP bietet Device-as-a-Service-Angebot in Europa lha. HP hat sein Device-as-a- Service-Angebot (DaaS) erweitert. Das Unternehmen gab bekannt, dass HP-DaaS per sofort nicht nur wie bisher in den USA, sondern auch in Europa verfügbar ist. Das Angebot gelte jedoch nur für grosse Unternehmen, die direkt von HP betreut würden. Zudem erhalte das Tool Tech Pulse ein Update. ▸ Webcode DPF8_127687 Alibaba weitet seinen Cloud-Service aus lba. Alibaba Cloud hat am Mobile World Congress in Barcelona eine Reihe neuer Lösungen und Features präsentiert. Die Angebote waren laut Mitteilung bislang nur in China erhältlich und kommen nun auch auf den weltweiten Markt. Sie zielen auf Verbesserungen der Infrastruktur sowie die Verarbeitung und Analyse von Daten ab. ▸ Webcode DPF8_127651 BenQs neuer 4k-Monitor schont die Augen kfi. Der Display-Hersteller BenQ hat einen neuen 4k-Monitor lanciert, den PD2720U. Er ist Teil der «DesignVue»- Serie und für das Marketing, für Unternehmen und Berufstätige im Bereich Kreativität konzipiert, wie BenQ in einer Mitteilung schreibt. Das Display misst 27 Zoll und sei mit HDR sowie der Aqcolor-Farbtechnologie ausgestattet. Ausserdem sei das Display mit Eye-Care-Technologie ausgerüstet, die das Bildschirmflimmern und den Blauwert im Licht reduzieren soll, um die Anstrengung für die Augen gering zu halten. Ausser den üblichen Anschlüssen wie USB 3.0, HDMI, Display Port und Klinkenstecker sind im Monitor auch Thunderbolt-3-Anschlüsse verbaut. Laut Mitteilung soll er deshalb «volle Kompatibilität» mit PCs als auch mit Apple- Computern gewährleisten. Zum Bildschirm gehört auch der sogenannte «Hotkey Puck G2», eine Art Erweiterung zur Tastatur, auf der sich Shortcuts speichern und Bildeigenschaften justieren lassen. Vier voreingestellte Modi sollen zusätzliche Arbeitsoptionen bieten. Dazu gehört etwa der Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_127612 Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_127998 osc. Lenovo hat am Mobile World Congress in Barcelona sein Hardwareangebot für 2019 vorgestellt. Der chinesische IT-Hersteller zeigte neue Versionen bekannter Produkte wie auch Neuzugänge in seinem Angebot, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Line-up sieht folgendermassen aus: ·· Die Kopfhörer «X1 ANC» und «Yoga ANC», deren Preis und Erscheinungsdatum noch nicht bekannt sind. ·· Das Mobil-Display Thinkvision M14, das im Juni 2019 erscheinen soll. «Dualview Mode», der es erlaube, gleichzeitig in zwei Farbspektren zu arbeiten. Das Display lässt sich zudem um 90 Grad drehen. In der Schweiz ist der Monitor ab 1299 Franken erhältlich. Der 4k-Monitor PD2720U ist mit Thunderbolt-3-Anschlüssen und «Hotkey Puck G2» ausgestattet. Lenovo erweitert Hardwareangebot Von Kopfhörer über Smartphones bis zum All-in-One-PC ist alles dabei. ·· Die Motorola-Smartphones der G7-Familie sowie ein Modul, mit dem sich das «Moto z3» auf 5G aufrüsten lasse. ·· Der «Thinksystem SE350 Edge Server», der Teil einer neuen Familie von Servern sei. ·· Der 14-Zoll-Laptop «Thinkpad T490s», Mitte April für 1799 Franken in der Schweiz erhältlich. ·· Der 14-Zoll-Laptop «Thinkpad T490», Mitte April für 1699 Franken in der Schweiz erhältlich. ·· Der 15,6-Zoll-Laptop «Thinkpad T590», Mitte April für 1699 Franken in der Schweiz erhältlich. ·· Der 13,3-Zoll-Laptop «Thinkpad X390», Mitte April für 1726 Franken in der Schweiz erhältlich. ·· Das 13,3-Zoll-Convertible «Thinkpad X390 Yoga», dieses werde Mitte Mai für 1599 Franken in der Schweiz erhältlich sein. ·· Die Laptops «Ideapad S540» und «Ideapad S340», deren Preise und Erscheinungsdatum noch nicht bekannt sind. Sie sollen sich unterschiedlich konfigurieren lassen, etwa mit 14- oder 15-Zoll-Bildschirmen. ·· Der All-in-One-PC «Ideacentre AIO A340», dessen Preis und Erscheinungsdatum ebenfalls noch nicht bekannt sind. 05 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Products Event 47 Samsung, Huawei und Royole falten Smartphones um die Wette Am Mobile World Congress 2019 haben Samsung, Huawei und Royole ihre ersten faltbaren Smartphones gezeigt. Sie kommen bald auf den Markt oder sind bereits erhältlich. An der Messe in Barcelona konnten die Falt-Handys der drei Hersteller genauer betrachtet und teilweise ausprobiert werden. Autor: Erich Cazzoli Am Mobile World Congress in Barcelona hat Samsung das faltbare Galaxy-Fold-Smartphone der Öffentlichkeit in einer Glasvitrine präsentiert. Anfassen war nicht erlaubt. Konkurrent Huawei führte immerhin sein Faltmodell Mate X vor, doch auch hier durften die Besucher das Gerät nicht in Hand nehmen. Dagegen erlaubte Royole Besuchern, ihre faltbaren Phones auszuprobieren. Das Huawei Mate X, das Flexpai von Royole und das Samsung Galaxy Fold (v. l.). Kampf der Titanen: Huawei Mate X vs. Samsung Galaxy Fold Das Design des Huawei Mate X ist schlicht und weist ein asymmetrisches Design auf, das clever konzipiert ist. Auf einer Seite des Geräts befindet sich eine schmale Leiste, in die auch die Kameralinsen verbaut sind. Ist das Display aufgeklappt, steht die Leiste leicht ab. Wird das Smartphone zusammengefaltet, fügt sich das obere Display bündig an die Seitenleiste an. Auch den Besuchern vor Ort gefiel das Design des Mate X, wie sie sagten. Das Galaxy Fold von Samsung mutet wie ein kleines Tablet an, sieht gefaltet aber eher wie zwei aufeinander gestapelte Smartphones aus. Zusammengefaltet ist das Galaxy Fold 4,6 Zoll gross; aufgeklappt beträgt die Bildschirmdiagonale 7,3 Zoll. Beim Huawei Mate X ist das aufgeklappte Display 8 Zoll gross, eine Hälfte des zusammengefalteten Displays ist 6,6 Zoll, die kleinere immer noch 6,39 Zoll. Bei der Software ist noch einiges unklar. Google ist mit von der Partie, um «die Nutzererfahrung beim Mate X zu optimieren», wie es am Stand von Huawei hiess. Aufgeklappt lies sen sich beim Samsung Fold drei Apps als separate Fenster parallel betreiben, beim Mate X immerhin zwei. Das Royole Flexpai zum Anfassen Das Royole Flexpai wurde laut Mitarbeitern am Messestand seit seiner ersten Vorführung verbessert. Doch beim Hands-on vor Ort konnte das Gerät nicht ganz überzeugen. In Sachen Haptik gibt es nichts zu bemängeln, doch beim Auf- und Zuklappen des Geräts dauert es etwa eine Sekunde, bis das Display auf den Wechsel reagiert. Das Flexpai sieht wesentlich klobiger aus als die Konkurrenz, lässt sich aber auf einfache Weise zusammenklappen. Allerdings passt es wohl nicht so leicht in eine Hosentasche. Das Royole Flexpai ist aufgeklappt 7,8 Zoll gross, zusammengefaltet noch 4 Zoll, hat aber einen breiten Rücken. Der Hersteller verspricht eine Lebensdauer des Geräts von über 200 000 Display-Faltungen. Huawei und Samsung machten zu ihren Modellen hierzu noch keine Angaben. Auch das Flexpai hat ein Android-Betriebssystem. Google optimiere momentan das System für die kommenden Generationen von faltbaren Phones, wovon auch Royole profitieren soll, sagt der Hersteller. Aufgeklappt erlaubt das Gerät die Ausführung zweier Apps gleichzeitig. Die Konkurrenz kündigt ebenfalls faltbare Geräte an Andere Hersteller wie Oppo, Xiaomi und Motorola kündigten ihre faltbaren Geräten an der Messe an, konnten aber noch keine Modelle vorlegen. Der Preis der Geräte dürfte nach wie vor die meisten Konsumenten abschrecken. Hier schlägt Royole die Konkurrenz. Seit Anfang 2019 ist das Flexpai in Europa für 1580 Franken im Onlineshop des Herstellers erhältlich. Samsung kündigte sein Galaxy Fold für den 3. Mai in Europa zu einem Preis von rund 1980 Franken an. Ab Sommer ist das Huawei Mate X in der Schweiz zu einem UVP von 2499 Franken erhältlich. Doch auch beim günstigsten Produkt dürften die faltbaren Phones zunächst eher ein Luxusartikel für Gadget-Fans bleiben. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_128329 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2019

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