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Netzwoche 7/2019

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62 Last Curiosities

62 Last Curiosities Bild: Keji / shutterstock.com; calavera roja / shutterstock.com; pop_jop / iStock.com; WellofMike / iStock.com; Freepik.com; Svetlana Malysheva / iStock.com Extreme Zeiten erfordern extreme Massnahmen osc. Es breitet sich unaufhaltsam aus. Niemand kann es stoppen. Es erobert Kinderzimmer, Pausenhöfe, S-Bahnen, Wartesäle und jetzt auch noch den Profifussball. Die Rede ist von Fortnite. Das Videospiel, das heute jeder spielt oder von dem mittlerweile zumindest jeder gehört hat. Nun soll dem infernalischen Battle-Royale-Treiben aber endlich Einhalt geboten werden. Die Briten, die ja sonst im Moment keine anderen Probleme haben, machen den ersten Schritt. Laut einem Bericht der «BBC» forderte Prinz Harry höchstselbst ein Verbot von Fortnite. Das Spiel sei mit der Absicht entstanden, die Menschen vom Computer abhängig zu machen, so der Blaublüter. Auch für den FC Southampton ist jetzt Schluss mit lustig. Wie «Watson» schreibt, hat Trainer Ralph Hasenhüttl seinen Spielern vor Auswärtsspielen verboten, sich im Hotel ins WLAN einzuloggen. Nur so könne er verhindern, dass sich seine Jungs die ganze Nacht mit Fortnite um die Ohren schlügen. Manche schnüffeln an Hintern, er erschnüffelt Smartphones kfi. Ja, das kann passieren: Jemand fängt damit an, verhältnismässig harmlosen Klebstoff zu schnüffeln, und ehe er sich’s versieht, landet er bei pulvrigeren Schnüffelstoffen. Wie es aussieht, kann das auch bei Hunden der Fall sein. Dem Rüden Ivo hat der betörende Odor ungewaschener Hundehintern wohl immer weniger gereicht, weshalb er unterdessen auf härteren Schnüffelstoff wie Smartphones umgestiegen ist. Die Brandenburger Polizei setzt den Weimaraner als Datenträger-Spürhund ein, wie einem Tweet zu entnehmen ist. Ivo sei in der Lage, dank einer darin enthaltenen Chemikalie Smartphones, USB-Sticks und weitere Datenträger zu erschnüffeln. Zumindest hat seine Schnüffelei noch einen gesellschaftlichen Nutzen. Das kann man nicht von jedem Schnüffler behaupten. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Ein Texaner ist König der Spielesammler osc. Menschen sammeln gern und viel: Briefmarken, Modellautos, stilvoll bemalte Teller – oder Videospiele. Letztere Disziplin hat nun einen neuen Meister. Wie «Watson» berichtet, darf sich der Texaner Antonio Monteiro offiziell als Besitzer der weltgrössten Games-Sammlung der Welt fühlen. Mit 20 139 Titeln und mehr als 100 Konsolen erhielt er einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde. Acht Tage lang hätten die Juroren von Guinness gebraucht, um diese Zahl zu ermitteln. Monteiros Archiv ist nicht nur gigantisch, es umfasst auch eine Reihe von Raritäten. So besitze der Sammelkönig alle Spiele für das «Nintendo 64 DD». Das ist ein Modul, das die gleichnamige Konsole um ein Disk-Laufwerk und Onlinefunktionen erweiterte, aber nur in geringer Stückzahl in Japan auf den Markt kam. Monteiro wolle nach eigenem Bekunden weitersammeln. Ob er daneben auch noch zum Spielen kommt, ist nicht bekannt. Apple ist schuld, dass meine Hausaufgaben voller Fehler sind osc. Wer viel am PC schreibt, der möchte das in der Regel korrekt, schnell und reibungslos tun. Es nervt schon genug, wenn man selbst bei der Eingabe Fehler macht. Wenn dann aber auch noch die Hardware zickt und überflüssige Leerzeichen oder doppelte Buchstaben in die Texte streut, ist rasch das Ende der nervlichen Fahnenstange erreicht. Genau diese Tortur müssen aktuell die Nutzer von Apples Macbook Pro erdulden, wie «Golem» berichtet. In der 2018er-Version des bei Studenten und Kreativen beliebten Laptops habe der US-Hersteller den neuen Tastaturmechanismus «Butterfly 3» eingebaut. Dieser führe zu Fehleingaben oder schlimmstenfalls sogar zu dauerhaft herausfallenden Tasten. Apple habe diese Probleme nach vielen Klagen von Käufern nun zugegeben und sich entschuldigt. Ein Gratis- Austauschprogramm, wie es bei früheren Macbooks gestartet wurde, sei jedoch nicht vorgesehen. Facebook warnt wütende weisse Idioten jor. Nach 15 Jahren hat es Facebook endlich gemerkt: Man spielt nicht mit Rassisten. In einem Blog-Post heisst es: In den vergangenen Monaten haben wir mit Bürgerrechtlern und Wissenschaftlern gesprochen und die haben uns bestätigt: Weisse Nationalisten sind «Hate Groups». Daraufhin habe Facebook eigene Recherchen angestellt und festgestellt, dass es Überschneidungen gebe zwischen weissen Nationalisten, weissen Separatisten und weissen Suprematisten. Man sei zum Schluss gekommen, dass man diese Form von Intoleranz nicht mehr tolerieren wolle. Leider, heisst es weiter, werde es immer Menschen geben, die auf Facebook Hass verbreiten würden. Aber immerhin: Man habe die Technologie verbessert. Wer etwa nach «Hitler» sucht, dem zeigt Facebook ab jetzt eine Warnung an. Da steht: «Dieses Schlüsselwort könnte mit gefährlichen Gruppen oder Individuen assoziiert sein.» Darunter erscheint ein Button mit der Aufschrift: «Lernen Sie mehr». Wer da draufklickt, findet laut Facebook «Support» in Form von Bildung, Interventionen und wissenschaftlicher Forschung. 07 / 2019

Die Wissenstagung. «Welt ohne Arbeit?» DIGITAL ECONOMIC FORUM 9. MAI 2019 PALAIS X-TRA ZÜRICH Digitalisierung – Der Mensch steht im Zentrum. Das DEF verknüpft als Wissensplattform Forschung und Entwicklung mit der Praxis und Politik. Ein Schwerpunkt bildet dabei das Thema Künstliche Intelligenz. Hier setzt das DEF als jährliche Konferenz wesentliche Impulse. Schaffen wir durch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz die menschliche Arbeit ab? Oder führen Digitalisierung und Automatisierung dazu, dass wir unsere Zeit für höherwertige oder sinnstiftende Tätigkeiten einsetzen können? Diese und viele weitere Fragen beleuchten und diskutieren hochkarätige Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis am DEF19! Veranstalter: Indema AG, Digital Experts Jetzt Tickets sichern www.def19.ch

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