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Netzwoche 9/2019

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52 Event Plus

52 Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS Digital Marketing in der ICT-Branche Datum: 18.06.2019 Zeit: 09.00 – 16.15 Uhr Ort: Zürich Kontakt: Corinne Jost, c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ict-marketing An diesem Seminar erhalten Sie kompakt und komprimiert Inputs und Empfehlungen zu Ihrer digitalen Strategie im B2B-Marketing in der ICT-Branche. Das spezifisch auf den ICT-Markt und seine Gegebenheiten ausgerichtete Seminar vermittelt im Einführungsteil ein aktuelles Bild der derzeitigen Situation im Schweizer Markt sowie Empfehlungen zu Strategien im ICT-Business. Im Hauptteil des Seminars erfahren Sie anhand praktischer Beispiele mehr über die wichtigsten Tools und Trends rund um das Thema Digital & Content Marketing, Social Media und die Customer Journey. Themen sind: – Der Schweizer ICT-Markt – Facts & Figures und Einflüsse auf Ihr Business – Die Disintegration (Weltenteilung) im Anbietermarkt und die «Stuck in the Middle»-Gefahr – Grundlagen des ICT-Marketings, Strategien, Zielgruppen und Wachstum – Die aktuellen Trends rund um Digital Marketing – Website & Content Marketing – Onlinewerbung in der ICT-Branche – E-Mail-Marketing und Social Media im B2B-Bereich – Event-Organisation und Event-Marketing – Checklisten und Vorgehen – Onlineumfragen – Tools und Aufbau Zielgruppe des Seminars: Mitarbeiter aus Geschäftsleitung, Marketing & Sales, Business Development von ICT-Anbietern. VeeamOn Tour Zürich 2019 Datum: 18.06.2019 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: GDI – Gottlieb Duttweiler Institut Rüschlikon Kontakt: events@veeam.com Veranstalter: Veeam Software Anmeldung: go.veeam.com/veeamon-tour-2019-zurich-de Veeam baut seine Position als führender Anbieter von Backup-Lösungen zur Unterstützung eines intelligenten Datenmanagements in Hybrid-Cloud-Umgebungen aus. Bei VeeamON Tour präsentieren wir unseren Kunden in der Schweiz die Highlights der VeeamON 2019 und stellen Lösungen vor, mit denen sie von mehr Flexibilität, besserer Verfügbarkeit und schnelleren Geschäftsprozessen profitieren. Das erwartet Sie: – Exklusive Informationen zu den neuesten Technologien von Veeam und den erstklassigen Features der NEUEN Veeam Availability Suite 9.5 Update 4 – Neue Lösungen, mit denen Sie Ihre Investitionen in Virtualisierung, Netzwerk, Storage und Veeam- Produkte optimal nutzen können – Austausch von Best Practices mit führenden Experten, unseren Alliance-Partnern, anderen IT-Professionals und dem Veeam-Team – Möglichkeiten zur Generierung von neuem Business – Spannende Tech-Talk-Runde mit Vertretern von HPE, NetApp, Pure Storage Melden Sie sich gleich heute an! EveryWare Lunch & Learn Datum: 21.06.2019 Zeit: 11.45 – 13.30 Uhr Blockchain in der Praxis. Smart Contracts im Business: Die Blockchain entwächst allmählich dem Hype um Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICOs) und wird produktiv. Smart Contracts sind das Herzstück von Blockchain-Technologien. Sie sorgen für eine dezentrale Ausführung von Verträgen. Verträge, die sich selbst ausführen. Menschliche Helfer oder Mittler werden für diese Art von Vereinbarung nicht mehr benötigt. Alles läuft automatisiert. Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: KV Business School Zürich, Bildungszentrum Sihlpost, Sihlpostgasse 2, 8004 Zürich Christina Dotzel, event@everyware.ch EveryWare AG www.everyware.ch/lunch-learn Folgende Fragen werden vom Experten im Fachseminar mit abschliessender Fragerunde beantwortet: – Wo liegen der konkrete Nutzen und die Herausforderungen von Smart Contracts im Business? – Wie schauen bereits produktive Use Cases aus? Drei Use Cases aus Mobility, Handel und Finance. «Der wahre Unternehmenswert ist die Summe aller Verträge. Wenn nun Verträge maschinell gelesen und direkt nutzbar gemacht werden, ist dies für Unternehmen von unschätzbarem Wert», so der Experte Dr. Christian Wilk, Head of Partner Management der Deon Digital AG, Zürich. Deon Digital macht Papierverträge Blockchain-tauglich, entwickelt Blockchain-Anwendungen, um Verträge zu digitalisieren, damit sie schnell, fehlerfrei und automatisiert verarbeitet werden. Beim anschliessenden Stehlunch ergibt sich die Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch. Der Lunch & Learn ist kostenlos und richtet sich an technische Entscheider. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung. 09 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Am Online-Polizeischalter sind keine Cybercrime-Strafanzeigen möglich Das Thema Cybercrime ist mittlerweile im Bewusstsein von Firmenverantwortlichen und Privatpersonen angekommen. Auch wie man sich schützen kann, ist langsam jedem bekannt – auch wenn der Bund und die einzelnen Unternehmen nach wie vor gefordert sind. Doch was ist zu tun, wenn etwa eine Firma feststellt, dass ein grosser Betrag auf ihrem Konto fehlt und an einen unbekannten Empfänger im Ausland überwiesen wurde? Es gibt genügend Beispiele und Vorlagen im Ausland, die für die Schweiz zeitnah adaptiert und umgesetzt werden könnten. Marcel Dobler, Präsident ICT-Switzerland und FDP-Nationalrat Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_138152 In der nationalen Strategie zum Schutz der Schweizer vor Cyberrisiken heisst es: «Bei der Nutzung der Chancen der Digitalisierung ist die Schweiz angemessen vor Cyberrisiken geschützt und ist diesen gegenüber resilient. Die Handlungsfähigkeit und Integrität ihrer Bevölkerung, Wirtschaft und des Staates gegenüber Cyberbedrohungen ist gewährleistet.» Doch wie mit einer erfolgten Straftat umgegangen werden muss, wird nicht genauer beleuchtet. Groteskerweise kann gerade bei Online-Straftaten die Anzeige nicht online eingereicht werden. Im Bereich Cybercrime versagt die Strafverfolgung in der Schweiz weitgehend. Trotz enormem Schaden für Individuen, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt es in weniger als 1 Prozent aller Straftaten, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Herausforderungen für die Strafverfolgung liegen folglich bei der Anpassung an die neuen Realitäten. Cybercrime ist juristisches Neuland Berücksichtigt werden muss hierbei, dass es (noch) kein spezifisches Cybercrime-Strafrecht oder Strafprozessrecht gibt. Auch behilft man sich mit der Anwendung von Analogien im materiellen und formellen Strafrecht (z. B. Daten sind Gegenstände und folglich beschlagnahmetauglich), die mehr oder minder nützlich sind. Die grösste Problematik wird aber wohl die Geschwindigkeit sein. Denn oftmals sind die Daten im Ausland und deren Sicherung erfordert langwierige und komplizierte Rechtshilfeverfahren. Die Anzeige muss daher umso schneller erfolgen, denn bis die Daten im Rechtshilfeverfahren erhoben werden können, sind sie häufig nicht mehr vorhanden. Es braucht also eine zentrale Plattform für Opfer und Geschädigte von Cybercrime, um online Strafanzeige erstatten zu können, sowie ein zentrales Portal für die Bündelung der bestehenden und zukünftigen Präventionsbestrebungen, insbesondere für Bürger und KMUs – idealerweise eine Plattform für beides. Mit dem virtuellen Polizeiposten «Suisse ePolice» wurde ein erster Schritt in die richtige Richtung unternommen. Stossend daran ist, dass genau für den Bereich Cybercrime die Möglichkeit fehlt, online Strafanzeige oder auch Meldungen zu erstatten. Zudem sind diesem Projekt aktuell nur 13 Kantone angeschlossen. Auch fehlt eine Verlinkung zur Prävention. Andere Länder als Vorbilder für zentrale Plattform Die zentrale Plattform wäre idealerweise durch den Bund zu betreiben und die Zuständigkeiten lägen bei den Kantonen (Polizei, Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren) und beim Bund (Bundesamt für Polizei, evtl. Melde- und Analysestelle Informationssicherung). Die Strafanzeigen könnten nach Strafprozessordnung wohl automatisch an die jeweilige Kantonspolizei weitergeleitet werden. Es gibt mitunter genügend Beispiele und Vorlagen im Ausland, die für die Schweiz zeitnah adaptiert und umgesetzt werden könnten. In diversen Ländern gibt es bereits zentrale, funktionierende Plattformen, um Strafanzeige im Bereich Cybercrime zu erstatten. In Grossbritannien etwa ist die Londoner Polizei landesweit zuständig für die Erfassung und Weiterleitung von Cybercrime inklusive Links und Hinweise für Prävention. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 09 / 2019

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