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DIGITALE INNOVATIONEN

DIGITALE INNOVATIONEN DER EXTRAKLASSE 28. November 2019 Hallenstadion, Zürich DER BRANCHEN-EVENT DES JAHRES Hier erleben Sie live die Prämierung der wegweisenden digitalen Entwicklungen des Jahres und treffen die brillantesten Köpfe der Branche. Die festliche Award Night mit Show und Gala-Dinner ist der ideale Rahmen zum Netzwerken und für Ihren Team- und Kunden-Anlass. JETZT TISCH RESERVIEREN Sichern Sie sich jetzt schon die besten Tickets oder gleich einen ganzen Tisch mit 8 Plätzen für Ihre Firma oder Ihr Team. www.digitaleconomyaward.ch/tisch Veranstalter: Sponsoren: Platin-Partner: Bronze-Partner: Medienpartner: Gold-Partner:

Wie sich Mensch und Wirtschaft mit digitaler Technik neu erfinden Unmögliche Hamburger vom Roboterkoch, neue Gelenke aus dem 3-D-Drucker und eine automatisierte Finanzwelt. Die Digitalisierung erfasst mit steigendem Tempo immer mehr Lebensbereiche. Was das für Chancen bringt und wo die Fallstricke lauern, darüber tauschten sich die Teilnehmer des Digital Economic Forum 2019 aus. Autor: Oliver Schneider KNOWLEDGE «Erleben, ausprobieren, lernen, anwenden, wenn wir es begreifen, und sein lassen, wenn nicht.» Marianne Wildi, CEO, Hypi Lenzburg Kommt durch die Digitalisierung eine Welt ohne Arbeit auf uns zu? Diese Frage stand im Zentrum des Digital Economic Forum 2019, das am 9. Mai im Zürcher Palais X-Tra über die Bühne ging. Schnell rückten aber auch andere Fragen in den Fokus: Was macht die Digitalisierung mit uns? Welche Risiken birgt der technologische Fortschritt, ja die Entwicklung der Menschheit überhaupt? Und wie steht die Schweiz in dieser neuen Welt da? Nachdem Thomas Zwahlen, Gastgeber und CEO von Indema, die Besucher begrüsst hatte, formulierte Damian Müller als erster Referent einige Antworten auf die letzte Frage. Der Ständerat aus dem Kanton Luzern gab sich überzeugt, dass die Schweiz gut aufgestellt sei, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Es gebe aber noch einige Baustellen, die behoben werden müssten. Die Politik sei hier ebenso gefragt wie die Unternehmen, damit etwa der Wandel der Berufswelt nicht Ungleichheit und soziale Spannungen nach sich ziehe. Fragen zum Einsatz von KI in der Finanzbranche Über die Möglichkeiten und Grenzen der Automatisierung in der Bankenwelt, dem sogenannten «Robo-Banking», gab Marianne Wildi, CEO der Hypi Lenzburg, Auskunft. Maschinen würden dem Menschen heute zwar den Rhythmus vorgeben, den Bankern werde die Arbeit dadurch aber nicht so schnell ausgehen, sagte sie. Chatbots und Robo-Advisors steckten noch in den Kinderschuhen – und seien als ausschliessliche Lösungen gar nicht sinnvoll. Das disruptive Potenzial der Technologie sei nichtsdestotrotz gross. Moderator Stephan Klapproth wollte wissen, wie die Hypi denn bei der Digitalisierung vorgehe. Wildi antwortete: «Erleben, ausprobieren, lernen, anwenden, wenn wir es begreifen, und sein lassen, wenn nicht.» Claudio Hintermann, CEO von Abacus Research, berichtete dem Publikum von der Geschichte der Buchhaltung und seinen jüngsten Erfahrungen mit der US-Gas tronomie. Beide Branchen hätten eine Gemeinsamkeit, sagte er: Sie liessen sich sehr gut klassifizieren und automatisieren. So gebe es bereits Restaurants, in denen Roboter personalisierte Mahlzeiten zubereiten könnten. Dadurch lasse sich nicht nur menschliche Arbeitskraft ersetzen, es führe auch dazu, dass sich die Produkte völlig veränderten. «Noch nie zuvor in der Weltgeschichte hat sich die Menschheit so schnell verändert», war Hintermann überzeugt. Das habe zur Folge, dass sich Unternehmen und sogar der Mensch neu erfinden müssten. Technik für den Menschen Auch die Wissenschaft war am Digital Economic Forum vertreten. Gian-Luca Bona, Professor an beiden ETHs und Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) zeigte, wie Materialforschung und IT zusammen innovative Produkte ermöglichen, etwa in der Medizintechnik oder in der Industrie. Damit solcher Fortschritt gelingen kann, braucht es laut Bona eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen. Es sei zudem wichtig, sich auf jene Projekte zu fokussieren, die ein Mehr an Freude und Lebensqualität bringen. «Wir müssen die Welt so entwickeln, dass wir allen Menschen ein gutes Leben ermöglichen können», sagte Bona. Kommt der Welt durch Technologie die Arbeit abhanden? Die Antwort auf diese Frage wird nur die Zukunft selbst geben können. Das Digital Economic Forum 2019 bot aber verschiedene Sicht- und Denkweisen, wohin die Reise gehen könnte. Das nächste DEF wird im Mai 2020 stattfinden, wie Gastgeber Zwahlen ankündigte, be- Den vollständigen Artikel finden Sie online vor der Tag mit einem Apéro www.netzwoche.ch ausklang. 29

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