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IT for Health 01/2020

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ZUM SCHLUSS Bilder:

ZUM SCHLUSS Bilder: iStock / Shutterstock Wir sind der Zukunft aus «Wall-E» eine Bequemlichkeit näher kfi. Wer kennt ihn nicht: den süssen Roboter Wall-E, der allein auf der Erde zurückgelassen wurde, um die von Menschen verursachten Müllberge zu beseitigen. Die Menschen haben sich im Animationsfilm zwischenzeitlich auf ein Raumschiff zurück gezogen und geniessen dort jeden erdenklichen Luxus, den die Technik der Zukunft zu bieten vermag. Dazu gehört, dank schwebenden mobilen Stühlen nicht mehr aufstehen zu müssen. Nun sind wir dieser bequemen Zukunft ein bisschen nähergekommen: An der CES 2020 stellte Ninebot die neueste Segway-Generation vor. Der «S-Pod» ist prinzipiell ein Segway-Sessel und erinnert stark an die schwebenden Stühle aus «Wall-E». Nur hat der S-Pod noch zwei Räder, mit denen er bis zu 39 Kilometer pro Stunde schnell sein wird. Eine Akkuladung soll laut «Der Standard» für knapp 70 Kilometer Distanz reichen. Ende dieses Jahres soll das Gefährt auf den Markt kommen. Graues Haar, Patientenglück osc. Glaubt man den Trendanalysen und Marketing- Broschüren von E-Health- und Robotik-Anbietern, ist das Spital auf dem besten Weg in die durchautomatisierte Gesundheitsfabrik. Doch die Medizin-Utopisten haben die Rechnung ohne den guten alten, nicht unbedingt ITaffinen Onkel Doktor gemacht, wie es in einer Studie im «Swiss Medical Weekly» heisst. Die Autoren wollten eruieren, welchen Einfluss das äussere Erscheinungsbild des Arztes auf die wahrgenommene und tatsächliche Qualität der Behandlung hat. Das Ergebnis: Patienten von grauhaarigen Ärzten haben im Spital eine leicht geringere Sterberate. Woran das genau liege, das müsse noch untersucht werden. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Robotermedizin. Auf die wahrgenommene Versorgungsqualität, also ob die Patienten dem Arzt eine gute Behandlung zutrauten, hatte das Aussehen keinen Einfluss. Merkwürdiges aus dem Web CE- und IT-Welt fördern immer wieder Erstaunliches und Kurioses zutage, das zum Schmunzeln anregt. Die seltsamsten Kurznews immer in der Rubrik «Curiosities». Gute Unterhaltung! Jetzt kommt der smarte Topf osc. Nichts Geringeres als die Toilette der Zukunft will das chinesische Jungunternehmen Geometry Healthtech vorgestellt haben. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, App-Anbindung – all das soll das smarte WC auf sich vereinen, berichtet die Wirtschaftszeitung «Nikkei». Das digitale Klo sei in der Lage, menschliche Exkremente in Echtzeit auf ihre Zusammensetzung hin zu analysieren und die Daten via App direkt auf das Smartphone des Users zu übertragen. So liessen sich schon während der Sitzung Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des Benutzers ziehen. Laut Geometry Healthtech sollen die Sensoren etwa Aussagen zur Herzgesundheit sowie Hinweise auf Krebs oder Diabetes geben können. Vollautomatisch und leicht anwendbar für Zuhause, verspricht CEO Chen Liangcheng. Ein Virus infiziert das Netz osc. Das Coronavirus hat in den vergangenen Wochen die Nachrichten beherrscht. Die Ausbreitung der Krankheit veranlasste den chinesischen Staat, ganze Städte unter Quarantäne zu stellen. Nirgends ist die Panik darüber grösser als im Internet. Wie der «Spiegel» berichtet, kursieren im Netz absurde Verschwörungstheorien, Heilmitteltipps und Fake News. Eine Auswahl: Schüler, die hustend im Klassenzimmer eingesperrt sind. Bill Gates als Drahtzieher hinter der Epidemie. Bleichmittel als Medikament gegen die Krankheit. Und wo landet der ganze Quatsch? Natürlich massenhaft auf Social Media. Tiktok hält User dazu an, Virus-Unsinn zu melden und verweist auf die Website der WHO. Facebook setzte ein «Faktenprüfteam» ein und mahnt Nutzer, keine Fake News zu verbreiten. Google will Suchanfragen nach «Coronavirus» mit einer Infokampagne abfangen. So empfehle die Suchmaschine mit Verweis auf die WHO etwa, sich gründlich die Hände zu waschen, in die Armbeuge zu niesen und Fleisch oder Eier nicht roh zu verzehren. 32

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