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Netzwoche 02/2020

26 People Live werden.

26 People Live werden. Skandinavische Länder etwa wurden innerhalb von « Tatsache ist, dass in der Schweiz immer noch über 60 Prozent der Verbraucherzahlungen mit Bargeld getätigt werden. » Sandipan Chakraborty, CEO, Sonect Markteinführung in Mexiko vor. Wir arbeiten derzeit mit mehreren Partnern und Interessenten in diesen Märkten zusammen und erwarten, in einigen Ländern zu starten. Wer sind die grössten Konkurrenten von Sonect? Barzahlen.de in Deutschland, Socash in Singapur, Spare in den USA und Rocket in Pocket in Indien sind unsere engsten Konkurrenten – sie alle bauen jedoch auf bestehende Zahlungsnetzwerke auf. Was machen Sie anders? Wir bauen unsere Plattform auf dem Open Banking nach PSD2 und SEPA Instant Payments auf – das bietet einen erheblichen Preisvorteil. Zweitens ist Sonect eine offene Plattform, bei der sich jeder als Geldautomat anmelden kann, so wie jeder auch Uber-Fahrer oder Airbnb-Gastgeber werden kann. Nicht zuletzt wird Sonect das maschinelle Lernen nutzen, um den richtigen Verbraucher mit dem richtigen Geschäft zusammenzubringen und so die Wertschöpfung für alle Beteiligten zu maximieren. Solche Technologien werden von keinem der Wettbewerber eingesetzt. wenigen Jahren fast komplett bargeldlos. Nun muss aber Schweden per Gesetz jedem Bürger den Zugang zu Bargeld garantieren, was dazu führt, dass schwedische Banken in ein Geldautomatennetzwerk investieren müssen. Und ausserhalb von Skandinavien sieht es anders aus? Im Gegensatz zu den Nordländern ist das übrige Europa weiterhin extrem bargeldlastig und es wird ewig dauern, bis die ganze Welt in eine völlig bargeldlose Gesellschaft übergeht. Die Geschichte zeigt, dass es mehr als 50 Jahre dauerte, bis Visa und Mastercard nur 15 Prozent des weltweiten Marktanteils für Verbraucherzahlungen am Verkaufspunkt erreicht hatten. Was machen Sie, wenn die Menschen eines Tages nicht mehr mit Bargeld bezahlen? Grundsätzlich ist es so, dass Sonect heute schon digitale Zahlungen ermöglichen könnte. Die technischen und legalen Rahmenbedingungen erfüllen wir. Tatsache ist aber, dass in der Schweiz immer noch über 60 Prozent der Verbraucherzahlungen mit Bargeld getätigt werden, weltweit sind es über 80 Prozent. Unsere Strategie besteht daher darin, den heutigen Bargeldnutzern einen einfachen Zugang zu Bargeld zu ermöglichen, um dann zusammen in die digitale Zukunft zu wachsen. Wie und wo wollen Sie wachsen? In diesem Jahr planen wir die Einführung unserer Plattform in mehreren europäischen Ländern und bereiten uns auf die Was halten Sie von Twint, Apple oder Google Pay? Betrachtet man das Spektrum der Zahlungsinstrumente, so gibt es auf der einen Seite Kartennutzer und auf der anderen Seite Bargeldnutzer. Wie ich bereits erwähnt habe, treten heute sowohl Twint als auch Apple, Google und alle anderen Technologiegiganten von dieser einen Seite des Spektrums auf den Markt. Kunden müssen ihre Karten nicht behalten, sondern nur ihr Telefon benutzen – und das ist bereits ein hart umkämpfter Markt. Wir treten von der anderen Seite des Spektrums in den Markt ein. Wir zielen auf die heutigen Bargeldnutzer ab und sagen ihnen: Mögen Sie Bargeld? Gut, nutzen Sie es weiter – wir machen Ihnen das Leben damit viel einfacher, indem wir Ihnen Einfachheit, Sicherheit und Freiheit geben. Wie sieht die Zukunft von Sonect aus? Es gibt nur sehr wenige Probleme, die in allen Teilen der Welt von grundlegender Bedeutung sind und globale Industrien betreffen. Sonect befasst sich mit einem solchen Problem und wir haben es bereits geschafft, globale Interessen aufzugreifen. Wir glauben, dass Sonect innerhalb der nächsten Jahre das Potenzial hat, eine globale Marke zu werden, und deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir beweisen können, dass wir das «Next Global Hot Thing» sind! Was sind persönlich Ihre nächsten Ziele? Das ist eine schwierige Frage. Ich trenne meine Ziele nicht von den Unternehmenszielen. Ich wäre äusserst glücklich und stolz, mein Team und das Unternehmen zu seinem vollen Potenzial zu führen. Eine bessere Führungskraft in diesem Prozess zu werden, wäre ein persönlicher Gewinn. 02 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

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