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Netzwoche 03/2016

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40 Managemente & Career

40 Managemente & Career Aktuell www.netzwoche.ch Start Summit erwartet 300 Jungunternehmen dgi. Am 18. März ist es wieder so weit. Dann findet der Start Summit in den Olma- Messehallen statt. Die Organisatoren – 30 Studenten der Hochschule St. Gallen – erwarten nach eigenen Angaben insgesamt 1200 Teilnehmer. Darunter 300 Start-ups, 100 Investoren und Partner sowie 800 Studenten. In diesem Jahr dreht sich die zweitägige Konferenz um Themen wie Blockchain-Technologie, Cyber Security, Internet of Things und Smart Transportation. ▸ Webcode 6511 Pro Juventute und Google arbeiten enger zusammen cgr. Die Förderung der Medienkompetenz bei Jugendlichen haben sich Pro Juventute und Google auf die Fahnen geschrieben. Dazu kündigten beide eine mehrjährige Partnerschaft an, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. Dabei unterstützt Google Pro Juventute bei der Finanzierung von Workshops zur Medienkompetenz. Seit November 2012 fanden bereits 1500 sogenannte Medienprofi-Veranstaltungen statt. ▸ Webcode 6509 Startschuss zum ICT-Education & Training Award mur. ICT-Berufsbildung Schweiz sucht Firmen, Verwaltungen, Non-Profit- und Bildungsinstitutionen, die sich für den ICT-Berufsnachwuchs in der Schweiz engagieren. Sie können sich noch bis am 31. Mai für den ICT Education & Training Award bewerben. Der Award wird in den Kategorien Grossunternehmen, KMU, Verwaltung/ NPO und Bildungsinstitution vergeben. Die Gewinner werden am 22. September anlässlich der ICT Award Night 2016 gekürt. Die Organisatoren erwarten dieses Jahr rund 500 Gäste. ▸ Webcode 6493 Hochschule Luzern vereint Kunst und Informatik mur. Die Hochschule Luzern wird ab Herbstsemester 2016 den Studiengang Digital Ideation anbieten. Für das sechssemestrige Bachelorstudium kooperieren die Departemente Design & Kunst und Informatik. Leiter des Studiengangs ist der Physiker, Medienkünstler und Interaktionsdesigner Andres Wanner. Die Mechanik lässt Andreas Wanners Zeichenroboter zwar nicht akurat malen, aber genau das mache seinen Reiz aus. Bild: Hochschule Luzern IT-Arbeitgeber sind besonders beliebt Die Studenten sollen Kenntnisse in Gestaltung, Designmethoden, Kreativitätstechniken, Programmierung, Webtechnologien und Algorithmen erlangen. Laut der Hochschule Luzern lernen sie, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft und die Arbeitswelt kritisch zu reflektieren. Das Studium befriedige das Bedürfnis nach Absolventen mit fachübergreifenden Kompetenzen. Grundbedingungen Die Studenten müssen sich für den Fokus Informatik oder Design entscheiden. Sie erlangen entweder den Titel «Bachelor of Science in Informatik, Digital Ideation» oder «Bachelor of Arts in Visueller Kommunikation, Digital Ideation». Zugelassen ist, wer eine Matura mit einjähriger Praxiserfahrung oder Vorkurs vorweisen kann. Die Qualifikation über ein Zulassungsstudium ist möglich. Anmeldeschluss für den Fokus Informatik ist der 30. April. Wer den Fokus Design belegen will, muss sich bis zum 19. Februar anmelden. Infoveranstaltungen finden an folgenden Daten statt: 22.2., 16.3. und 18.4. in Horw; 23.2. in Zürich; 24.2. in Rotkreuz; 1.3. in Luzern und 15.3. in Bern. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6567 cka. Das Bewertungsportal Kununu hat eine Rangliste der beliebtesten Arbeitgeber in der Schweiz veröffentlicht. Für Jobsuchende lohnt sich wohl ein Blick auf die IT-Branche. Diese scheint vielversprechend, wie Kununu mitteilt. Unternehmen aus dem Bereich belegten die drei Top-Plätze im Ranking. Dabei richten sich die Analysten von Kununu nach Kriterien wie etwa gute Bezahlung, Homeoffice oder gar ein Panoramablick vom Schreibtisch. Zum beliebtesten Arbeitgeber in der Schweiz kürte das Portal Ergon Informatik. Der IT-Dienstleister mit Sitz in Zürich erhielt gemäss Mitteilung 4,83 von 5 möglichen Punkten. Die Mitarbeiter schätzen laut Kununu den Zusammenhalt unter den Kollegen und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Auf Platz zwei landete die Coopers Group. Die Platzierung verdankt die Rekrutierungsfirma im IT-Bereich insbesondere dem Verhalten der Vorgesetzten. So sollen diese immer ein offenes Ohr für alle Anliegen haben. Auch in dieser Firma herrscht laut den Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Den dritten Platz auf dem Podest belegt Erne Consulting mit 4,80 Punkten. Gelobt wurden vor allem der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitern. Darüber hinaus sei das Aufgabenfeld sehr abwechslungsreich. Dadurch würden die Mitarbeiter mit interessante Aufgaben immer vor neue Herausforderungen gestellt. Schlusslichter mit weniger als 2 Punkten waren Magic X, Mungo Befestigungstechnik und BiCT. Als Gründe für die schlechte Bewertung nannte Kununu kaum vorhandene Karrieremöglichkeiten und schlechte Arbeitsbedingungen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6424 03 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Studie 41 Noch keine Trendwende in Sicht Die Nachfrage nach IT-Fachkräften hat wieder angezogen. Besonders IT-Berater waren im letzten Quartal 2015 gesucht. Im Schnitt bewegt sich der Bedarf an Fachkräften aber noch deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre. Autor: Christoph Grau « Der Markt hat sich etwas erholt, aber einen Aufschwung kann ich noch nicht erkennen. » Dominik Rainer, Department Manager IT-Skills bei Hays Schweiz HAYS-FACHKRÄFte-INDEX Nachfrage nach Skills Anwendungsentwickler IT-Support IT-Berater Netzwerkadministrator Projektleiter SAP-Berater Webentwickler Gesamtnachfrage nach IT-Spezialisten Gesamtnachfrage gleitender Durchschnitt Der Fachkräfteindex der Schweizer IT-Branche des Personalvermittlers Hays ist im vierten Quartal 2015 gestiegen. Wie das Unternehmen mitteilt, kletterte der Durchschnittswert von 121 auf 134 Punkte. Dies ist jedoch deutlich weniger als noch im Vorjahresquartal. Damals lag der Wert bei 164 Punkten. Durch den Frankenschock war der Index Anfang des letzten Jahres regelrecht in den Keller gerauscht. Einen Tiefpunkt erreichte er im zweiten Quartal 2015 mit lediglich 110 Punkten. Damals war der Frankenschock deutlich zu spüren. Viele Bereiche näherten sich dem Indexwert von 100 Punkten – dem Startwert vom ersten Quartal 2014 –, oder landeten sogar darunter. 2011 2012 2013 2014 2015 2011 2012 2013 2014 2015 Quelle: Hays / Referenzwert: Quartal 1/2011 = 100 / Veränderung: relativ zum Referenzwert im Quartal 1/2011 250 225 200 175 150 125 100 75 50 250 225 200 175 150 125 100 75 50 Seitdem hat sich der Fachkräfteindex deutlich erholt. Grund zum uneingeschränkten Optimismus sei dies jedoch noch keiner, sagte Dominik Rainer, Department Manager im Bereich IT-Skills bei Hays Schweiz: «Der Markt hat sich etwas erholt, aber einen Aufschwung kann ich noch nicht erkennen. Wir liegen weit unter dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.» Positive Signale Das deutlichste Wachstum im Index verbuchten die IT- Berater. Der Wert stieg sprunghaft von 102 auf 142 Punkte. Deutlich gefragter waren auch Anwendungsentwickler (138 auf 154 Punkte), SAP-Berater (82 auf 111 Punkte) und Projektleiter (138 auf 148 Punkte). Rainer begründet den Anstieg in diesen Segmenten damit, dass im letzten Jahr viele Projekte aufgeschoben worden seien, die erst jetzt umgesetzt würden. Eine Kehrtwende im IT-Markt sieht Rainer jedoch noch nicht. Die nächsten Monate würden erst zeigen, wohin sich die Nachfrage entwickle. In etwa auf dem Vorquartalsniveau stagnierten die Segmente IT-Support (114 Punkte) und Webentwickler (145 Punkte). Einen deutlichen Rückgang gab es einzig bei den Netzwerkadministratoren. Dieser Wert sank um 13 Punkte auf einen Indexwert von 107 Punkten. Anpassungen im Arbeitsmarkt Laut Rainer sind auch IT-Fachkräfte von Job-Streichungen betroffen. Durch den starken Franken würden Stellen ins Ausland verlagert oder «erst gar nicht in der Schweiz aufgebaut», sagte Rainer weiter. Einen Grund hierfür sieht er in den höheren Löhnen. Obwohl die Löhne in einigen IT- Bereichen in den letzten Jahren gesunken seien, seien sie im Vergleich zum europäischen Ausland noch deutlich höher. Besondere Schwierigkeiten attestierte Rainer ausländischen IT-Spezialisten, die über keine Deutschkenntnisse verfügen. Beschäftigten in der IT rät Rainer bei Weiterbildungen vermehrt auf «neue Technologien zu setzen», damit sie den Anschluss halten könnten. Zudem würden konzeptionelle Kenntnisse immer gefragter. Rainer glaubt nicht, dass sich die Situation im IT-Arbeitsmarkt in diesem Jahr wesentlich verbessern werde. Dazu seien die Unsicherheiten im Markt momentan zu gross. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6585 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2016

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