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Netzwoche 03/2016

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44 Service Event Plus

44 Service Event Plus KoMBInieren Sie jetzt Ihren EventeintRAG (onLIne und PRInt) für nur CHF 860.– unter www.netzwoche.ch/events MAS Software Engineering Datum: 05.04.2016 – 28.09.2018 Zeit: 17.15 – 21.50 Uhr (Di./Do.) Ort: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR, Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/mas-se Das berufsbegleitende Masterstudium MAS in Software Engineering FHO geht weit über einen «Fresh-up» hinaus: Sie erlernen aktuelle Grundlagen und wenden moderne «State-of-the-Art»-Technologien an. Nach dem Abschluss bearbeiten Sie kompetent Softwareprojekte von der Inception- bis in die Transition-Phase. Das Ausbildungsprogramm wird von Fachleuten aus der Hochschule und der Wirtschaft zusammengestellt. Besonderer Wert wird auf den systematischen und ziel gerichteten Einsatz von Software-Engineering- Methoden und -Technologien in Theorie und Praxis gelegt, wie sie zum Beispiel bei der Entwicklung von komplexen Internetapplikationen und anderen ver teilten Applikationen zum Einsatz kommen. Der Masterstudiengang richtet sich an Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die in der Softwareentwicklung tätig sind. Zugelassen werden auch ausgewiesene Berufspraktiker mit mehrjähriger Berufserfahrung. Nach drei CAS-Kursen mit Vorlesungen, Übungen und Projektarbeiten wird das erworbene Wissen im Anschluss in einer Master arbeit umfassend angewandt. Der Unterricht findet jeweils dienstags und donnerstags als Abendveranstaltung statt. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie den Titel Master of Advanced Studies in Software Engineering. Profis haben nie ausgelernt. Informieren Sie sich jetzt! Internet of Things (IoT) & Big Data Datum: 08.04.2016 Zeit: 08.45 – 12.00 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Airport Kontakt: briefing@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch Das Internet der Dinge (IoT = Internet of Things), M2M (Machine to Machine), Industrie 4.0 und auch Big Data sind die materialisierten und damit konkreten Themen der Digitalisierung unserer heutigen Welt. Die Business-Modelle und das Business-Leben werden durch das Internet der Dinge nachhaltig in ihrer ganzen Diversität verändert. – Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf die ICT und deren Betrieb? – Wie sehen künftige ICT-Betriebsmodelle aus? – Welche Anforderungen stellt dies an Business-Analytics-Lösungen? – Welchen Beitrag sollen und können Big-Data-Anwendungen leisten? – Und wo stehen wir in der Schweiz, auch im Vergleich zu Europa? Diese und weitere relevante Fragen werden anlässlich unseres Frühstücks-Briefings adressiert. Nutzen Sie diese einmalige Plattform für einen regen Gedankenaustausch mit Fachkollegen, Referenten und Experten. Das Briefing wendet sich an ICT-Verantwortliche und Business Manager und ist für Teilnehmer aus Anwenderunternehmen kostenlos. Sie organisieren Ihren Event. Mit uns erreichen Sie Ihre Teil nehmer. Unser Veranstaltungskalender macht Ihren Event bekannt! Tragen Sie Ihre eigenen Veranstaltungen unkom pliziert online unter www.netzwoche.ch/events ein; der Basis eintrag ist kostenlos. Mit einem «Event Plus»-Eintrag kombinieren Sie online und Print und werden nie mehr übersehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.netzwoche.ch/events Events, Kurse, Seminare, Workshops und andere Terminefür die Web- und ICT-Branche. 03 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 45 Digital Proficiency Ein digitales Grossprojekt geht live: E-Banking, E-Commerce, E-Government, E-Irgendwas. Gespannt und guten Willens ruft man die Startseite auf – und denkt sofort: Oh nein! Das hat doch sichtlich Millionen gekostet. Wie konnte das dabei herauskommen?! « Mitarbeiter brauchen eine natürliche Vertrautheit mit Technologie, mit der sie ihre Organisation in der digitalen Transformation vorwärtsbringen. » Peter Hogenkamp ist CEO des Start-ups Newscron, das die App «Niuws» (http://niu.ws/) für handkuratierte Nachrichten zu Fachthemen mit derzeit 60 Channels betreibt. Womöglich sind Web-Profis einfach arrogante Säcke und/ oder notorische Besserwisser, die jede Arbeit anderer grundsätzlich schlecht finden. Doch spätestens, wenn das ambitionierte Projekt irgendwann still und leise begraben wird, lässt sich nicht leugnen, dass es schieflief. Natürlich gibt es dafür viele mögliche Gründe: Bedarf beim Endkunden überschätzt. Zu geringer interner Support. Management by Committee. Den falschen Dienstleister gewählt. Trotzdem: Die Komplexität von Digitalprojekten scheint nicht per se höher als in anderen Bereichen, aber es werden mehr unpassende digitale Angebote lanciert als, sagen wir, nicht funktionierende Häuser gebaut (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Entscheider beim Auftraggeber, insbesondere die Geschäftsleitung, aber auch Mitarbeitende aller Ebenen, scheinen immer noch zu wenig von dieser Welt zu verstehen – und das nach 20 Jahren Desktop, 15 Jahren Web, 10 Jahren Social Media, 8 Jahren Smartphone, die sie alle täglich nutzen. Ein Teil des Problems ist für mich hausgemacht: Viele Organisationen setzen veraltete Hard- und Software ein, die ihren Mitarbeitenden nicht erlaubt, die nötige «Digital Proficiency» zu entwickeln. Für die inzwischen überall präsente digitale Transformation wird oft die Digitalstrategie als entscheidend beschrieben. Natürlich ist sie wichtig – aber ohne Proficiency keine gelebte Strategie. Wer in einem Konzern oder der öffentlichen Verwaltung arbeitet, befindet sich oft in der absurden Situation, privat bessere Hardware und Software zu nutzen, als der Arbeitgeber zur Verfügung stellt. Jeder kann sich am Wochenende ein schickes Tablet kaufen oder einen glänzenden iMac und darauf Gmail, Google Docs, Facebook, Spotify und Netflix nutzen – alle technisch State of the Art. Im Büro dagegen: ein alter Thinkpad mit Windows XP, Outlook, Word, Excel, Internet Explorer, Skype unter dem Radar. Ein bekannter Schweizer Konzern wirbt im Intranet damit, dass man demnächst vom Internet Explorer 9 (von 2011) auf den IE 11 (von 2013) migrieren werde. Mitarbeitende einer E-Commerce-Tochter, die wissen wollen, wie ihre Shopseiten da draussen aussehen, müssen mit privaten Geräten testen. In diesem Umfeld mag unterschwellig der Gedanke gären: «Toll ist unser Projekt wohl nicht, aber für uns hier gut genug.» Digitale Kompetenzen nennt man «E-Literacy»: Kann jemand eine E-Mail verschicken und eine Überweisung online vornehmen? Diese Consumer-Seite beherrschen inzwischen die meisten. Doch sie reicht nicht, um zu beurteilen, ob der neue Onlineassistent wirklich der grandiose Schritt nach vorn ist, als den die Agentur ihn verkauft, oder eher eine Feigenblattlösung. Was die Mitarbeiter brauchen, ist eine natürliche Vertrautheit mit Technologie, mit der sie ihre Organisation in der digitalen Transformation vorwärtsbringen. Der kanadische Social-Media-Experte Alan Lepofsky misst für die Digital Proficiency das Kompetenzniveau («skill level») und das Komfortniveau («comfort level»). Das sehe ich genauso: Ausser dem Wissen braucht es ein offenes Klima und eine neugierige Haltung gegenüber Innovationen aller Art. Selbstverständlich liegt dies nicht allein am Betriebssystem – aber der Blick in den PC mit altem Windows und Office kann wie eine tägliche Manifestation des Gegenteils wirken. In meiner nächsten Wild Card möchte ich einige Ansätze von Firmen zeigen, die die Digital Proficiency mit guten Ideen gefördert haben. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6576 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2016

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