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Netzwoche 03/2020

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Advertorial « Die hatten verstanden, was wir wollten » ERP-Systeme bieten unternehmensspezifische Prozesse meist erst nach Anpassungen. Mit dem richtigen System lassen sich aber sogar komplett neue Produkte ohne teure Unterstützung durch den Softwareanbieter relativ einfach abbilden. BEREIT FÜR EIN ERP OHNE GRENZEN? FLEXIBEL, QUELLOFFEN, VOLLSTÄNDIG INTEGRIERT, ERWEITERBAR ... Die Industrial Application Software ist ein international tätiger Hersteller im Bereich betriebswirtschaftlicher Gesamtlösungen. 30 Jahre Erfahrung in der Softwareentwicklung sowie Konzeption, Umsetzung und Begleitung von komplexen ERP-Projekten in unterschiedlichen Branchen machen die Unternehmensgruppe zu einem Technologieführer unter den ERP-Anbietern für die mittelständische Industrie. Aktuell wird die Software von 30 000 Anwendern in 30 Ländern und 15 Sprachen genutzt. Die Wuppertaler HUEHOCO-Gruppe ist ein Global Player für die Veredelung von Metallprodukten. Mit über 1000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an 14 Fertigungsstandorten in Deutschland, Frankreich, Kanada, USA, Brasilien, Mexiko und China beliefert man von dort 40 Länder und über 30 Branchen. Vertretungen gibt es unter anderem in Hongkong und Südkorea. Durch die Vernetzung aller Unternehmen bietet die familiengeführte Unternehmensgruppe branchenübergreifende Systemlösungen für veredelte Metallbänder. Grösster Abnehmer ist die Automobilindustrie, wobei nicht die OEMs direkt beliefert werden, sondern deren Zulieferer, die dann wiederum die OEMs mit ihren Produkten beliefern. Weitere Kunden sind Elektronikfirmen und die Nahrungsmittelindustrie. Bis zum Jahr 2007 gab es bei HUEHOCO lediglich eine rein kaufmännische Software, die etwa einen Lieferschein oder eine Rechnung erzeugen konnte. Trotz Ausbau konnte das Programm die Anforderungen, die man an moderne Unternehmen stellt, nicht mehr erfüllen. Es war kaum möglich, die Daten in einen Gesamtzusammenhang zu bringen, also sich etwa mit den Themen Preisen und Disposition zu beschäftigen oder vorausschauende Planungen durchzuführen. In einem Auswahlprozess wollte man darum herauszufinden, welche Anbieter mit einem geeigneten Softwareprodukt es überhaupt gab. Die grossen Anbieter wie SAP hatte man grundsätzlich ausgeschlossen, weil sich deren Systeme relativ starr präsentierten und man eher die eigenen Prozesse an das ERP-System angleichen musste als umgekehrt. Die Wahl fiel rasch auf die ERP-Lösung caniasERP des Karlsruher Softwarehauses Industrial Application Software GmbH (IAS), welche ebenfalls eine Niederlassung in Altendorf betreibt. Das System überzeugte bei der Präsentation ausser durch seine Flexibilität direkt mit einem Testsystem, sodass IT-Leiter Klaus Peter Schönfeld sicher war: «Die hatten verstanden, was wir wollten.» Zunächst programmierten die Berater des IAS- Projektteams die meisten Anpassungen und übergaben sie der IT-Abteilung zum Testen, damit kleine Fehler beseitigt werden konnten. So entstand gleich so etwas wie eine Individualprogrammierung. Aber schnell konnte sich Schönfeld selbst intensiver mit der Programmierung beschäftigen und eigenständige Lösungen entwickeln. Denn das Highlight von caniasERP ist für den IT-Profi der Zugriff auf den kompletten Source Code und die Entwicklungsumgebung mit der Programmiersprache TROIA, die von IAS mitgeliefert werden. «Wir können alles abdecken, von der FiBu über die Anlagenbuchhaltung bis zur Konzernkonsolidierung erledigen wir alles in caniasERP», so Schönfeld. «Man kann mit logischem und mathematischem Verständnis alles selbst programmieren. Die Anpassungen, die wir bis jetzt schon programmiert haben, hätten wir mit keiner anderen Software realisieren können», weiss Schönfeld und resümiert: «caniasERP ist wirklich eine tolle ERP-Lösung. Wenn sie mal in unsere Transaktionsliste schauen, stellen sie fest, dass die Anzahl der Neuentwicklungen inzwischen grösser ist als die der Standardfunktionalitäten. Es ist ein absolutes Highlight für uns, dass wir über den gesamten Source Code inklusive der Prüftabellenwerte, die hinterlegt sind, verfügen. Und das tollste daran ist: Ich habe noch keine Grenzen entdeckt, die sich nicht mit eigenen Mitteln überwinden liessen.» IAS Switzerland AG Churerstrasse 55 8852 Altendorf sales@caniaserp.com www.caniaserp.com Bild links: HÜHOCO GmbH/Julian Kroehl Bild rechts: caniasERP/shutterstock/Rawpixel.com

Wild Card 45 Unser digitaler Zwilling Der digitale Zwilling als elektronische Eins-zu-eins-Abbildung eines physischen Gegenstands ist die Schlüsseltechnologie, die hinter dem Innovations-Schub ganzer Branchen, wie etwa der Fertigungsindustrie oder dem Bau steckt. In der Zukunft werden noch weit interessantere Anwendungen möglich werden. Der Digital Twin ist immer mit seinem physischen Zwilling verbunden. Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador bei Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Die Kolumne finden Sie online www.netzwoche.ch Die Grundidee der Datenspeicherung hat mit dem digitalen Zwilling eine ganz neue Dimension erreicht. Sichtbar wird dies in der industriellen Fertigung. Bisher wurde auf Basis einer einzelnen genauen Beschreibung in Form von Daten die Fertigung einer Vielzahl von Produkten gesteuert. Seriennummern und andere wenige Kerndaten waren die einzigen elektronischen Zeugen der Individualität der gefertigten Produkte. In Zukunft wird für jedes einzelne hergestellte Produkt eine vollständige digitale Repräsentation gespeichert – der digitale Zwilling des Produkts. «Nicht einfach eine dreidimensionale Abbildung der Realität – eine Abstraktion der Wirklichkeit, die den Faktor Zeit berücksichtigt», so die treffende Beschreibung von Manfred Huber, Leiter des Instituts Digitales Bauen an der FHNW. «Zunächst habe ich den Begriff Doppelgänger benutzt», sagt der Begründer des Konzepts Michael Grieves, heute Chief Scientist for Advanced Manufacturing am Florida Institute of Technology. Er prägte im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität von Michigan im Jahr 2002 den Begriff «Digital Twin». Der digitale Zwilling ist gemäss Grieves eine virtuelle Eins-zu-eins-Repräsentation, die sämtliche Informationen einer physischen Entität enthält und diese über den gesamten Lebenszyklus hinweg reflektiert. Digital Twin – Physical Twin Das Konzept schlummerte lange Zeit vor sich hin, da es bis vor Kurzem schwierig war, den Zustand des einzelnen realen Produkts mit demjenigen des entsprechenden virtuellen Zwillings abzugleichen. Heute ist das dank moderner Sensortechnik und des Internets der Dinge sehr einfach möglich. Sensoren können Informationen über die Art und Weise, wie ein Produkt eingesetzt wird oder wie es auf eine Umgebung reagiert, liefern. Dieser Vorgang wird auch «Shadowing» genannt und erlaubt es, den Faktor Zeit mit einzubeziehen. Der Digital Twin ist damit immer mit seinem physischen Zwilling verbunden. Und das vereinfacht die Pflege, die Reparatur und die kontinuierliche Verbesserung des Produkts durch detaillierte Analysen und realitätsnahe Simulationen. Bereits heute existiert eine Vielzahl von Anwendungen, die auf der «Digital Shadow»-Technik basieren. Von Windrädern, die ihre Leistungswerte liefern, über Automobile, die Aufenthaltsort und Ladezustand laufend melden bis hin zu ganzen Gebäuden wie dem Campus der FHNW, dessen digitaler Zwilling eine Plattform für interdisziplinäre Anwendungen darstellt. Der intelligente digitale Zwilling Digitale Zwillinge basieren heute auf detaillierten Modellen, wie sie in der Fertigung und zunehmend im Bau üblich sind. Sie werden in den meisten Fällen als CAD-Pläne (Computer Aided Design) erstellt. Diese Pläne sind die Grundlage, die dann laufend mit Statusinformationen angereichert werden. In Zukunft werden andere Pläne als Modell für digitale Zwillinge dienen. Wie beispielsweise Genome, wenn es um die Bereitstellung von digitalen Zwillingen für Organe geht. Was Operationen vereinfachen oder sogar Tierversuche überflüssig machen könnte. Eine weitere Entwicklung geht in die Richtung, dass der digitale Zwilling selbst über Intelligenz verfügt und so sein Gegenüber in allen Lagen positiv oder zumindest bereichernd beeinflussen kann. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 03 / 2020

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