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Netzwoche 05/2016

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08 Business Aktuell

08 Business Aktuell www.NETzwoCHE.ch Abacus mit mehr Umsatz dkl. Abacus hat seinen Umsatz letztes Jahr um 5,2 Prozent gesteigert. Absolute Geschäftszahlen nennt das St. Galler Unternehmen wie immer keine. Gemäss Mitteilung kletterte die Zahl der Mitarbeiter um 10 Prozent auf 286. ▸ Webcode 7078 IT-Logix im Plus cgr. Das Berner IT-Beratungshaus IT-Logix hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen. Wie die Firma mitteilt, stieg der Umsatz im Vergleich zu 2014 um 12 Prozent auf 7 Millionen Franken. Gewinn oder Verlust teilte das Unternehmen nicht mit. ▸ Webcode 6916 Lichtblick für HPE gsa. Hewlett Packard Enterprise hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2016 einen Umsatz von 12,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Ein Minus von 3 Prozent im Jahresvergleich. Im Bereich Hardware stieg der Umsatz laut Mitteilung um 1 Prozent auf 7,051 Milliarden Dollar. ▸ Webcode 6960 Online- und Versandhandel wächst deutlich mur. Der Online- und Versandhandel macht 7,5 Prozent des gesamten Detailhandelsvolumens der Schweiz aus. Er wuchs 2015 stärker als der klassische Handel. Das zeigen Zahlen, die der Verband des Schweizerischen Versandhandels, der Marktforscher GfK und die Schweizerische Post erhoben haben. Sie führten im Januar und Februar 2016 eine Onlinebefragung bei 156 Firmen durch. Onlinehändler, die keine Daten publizieren, wurden eingeschätzt. Auslandseinkäufe mit stärkstem Wachstum Besonders gut lief der Consumer-Bereich: Er generierte 2015 im Online- und Versandhandel rund 7,2 Milliarden Franken Umsatz. Das ist eine Steigerung von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 1,64 Milliarden Franken brachte das Heimelektronik-Sortiment am meisten Umsatz, gefolgt von Fashion/Schuhe mit 1,38 Milliarden. Die Händler, die an der Befragung teilnahmen, senkten ihre Preise gemäss Eigendeklaration um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Von den 7,2 Milliarden Franken entfielen 5,3 Milliarden auf den Schweizer Business-to-Consumer-Markt. Der Consumer-to-Consumer-Markt war deutlich kleiner: Die Bestellungen auf Auktionsplattformen und Marktplätzen beliefen sich auf rund 800 Millionen Franken. Ein starkes Wachstum verzeichneten die Onlineeinkäufe aus dem Ausland. Sie legten gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent zu. Schweizer, die im Ausland leben, tätigten Onlineeinkäufe im Wert von etwa 1,1 Milliarden Franken. Zwischen 2010 und 2015 wuchs der Online-Versandhandel um 1,8 Milliarden Franken, Abholstationen und ENTWICkLUNg MarkTVoLUMEN Online- und Versandhandel 2008-2015 Umsatz in Mrd. CHF 4.65 4.85 5.1 5.3 5.7 6.25 1 6.7 1 7.21 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 ▪▪ Online-Versandhandel wächst 2015 total 7,5 % oder CHF 500 Mio. (ohne Abholstationen) 1 ▪▪ Davon: reiner Online-Bestellwert 2015 CHF 6,45 Mrd. = + 8,5 % (2014: CHF 5,9 Mrd.) ▪▪ Direkte Cross-Border-Onlineeinkäufe mit Lieferung in die Schweiz nehmen mit 22 % überproportional zu 1 Abholstationen im benachbarten Ausland (2013: 200 Millionen Franken und 2015: 250 Millionen Franken) wurden in dieser Grafik nicht berücksichtigt. Quelle: GfK 2016; Online- und Versandhandelsmarkt Schweiz 2015; 14. März 2016 Auslandseinkäufe nicht mitgerechnet. Der stationäre Handel schrumpfte im gleichen Zeitraum um 2,5 Milliarden Franken. Die Marktforscher schätzten zudem den Wert der Waren, die Käufer online bestellten und an Paketstationen im Ausland abholten. Er soll sich auf rund 250 Millionen Franken belaufen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 6954 DigITALE TrANSForMATIon der IT Die Umwälzungen in angestammten Geschäftsprozessen lassen sich nicht aufhalten. Was wir derzeit im bargeldlosen Zahlungsverkehr erleben, ist nur ein Beispiel der seit längerem absehbaren disruptiven Geschäftsmodelle. «Software eats the Wolrd» und treibt alteingesessene Traditionsunternehmen in die Enge. Firmen werden sich fragen, wie sie die digitale Transformation für sich gestalten können. Die Business-Units wollen und müssen von den neuen Technologien profitieren. Für die zentralen IT-Organisationen wird entscheidend sein, wie der CIO seine Rolle in diesem Umwälzungsprozess wahrnimmt. Bleibt er der Hüter der traditionellen IT-Systeme und sicherheitskritische Mahner der schnelllebigen IT-Gadgets – oder treibt er die Veränderung mitsamt seiner IT-Organisation voran? Je mehr er sich dagegen stemmt, desto eher werden im Business Tatsachen und auch schwer kontrollierbare Schatten-IT geschaffen. Je stärker er die Veränderung zulässt, desto mehr wird die IT als zukunftsweisende Geschäftsprozesskompetenz integriert. Die meisten Firmen haben noch «Altlasten» an kapitalisierten Infrastrukturen und selbstentwickelten Softwareapplikationen. Sie sind schon aus Kontinuitätsgründen genötigt, diese auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Andererseits steigt der Druck, bei neuen Technologien und innovativen Serviceangeboten mithalten zu können. Es braucht ein neues Betriebskonzept: die IT mit zwei Geschwindigkeiten – einerseits die Bereitstellung von auf Tradition und Stabilität verpflichteten IT-Lösungen, andererseits die auf Geschwindigkeit und Innovation ausgerichteten digitalen Transformationsprojekte. Hier tut sich eine Schere in den IT-Organisationen auf: die bimodale Serviceorganisation. Die Herausforderung des CIOs wird darin bestehen, diese beiden Welten zusammenzuhalten und die Transformation nicht nur für das Business, sondern erst recht für die IT-Organisation zu gestalten. Artikel online: auf www.netzwoche.ch Webcode 7126 IT der zwei Geschwindigkeiten Martin Andenmatten Gründer und Geschäftsführer, Glenfis 05 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Business Event 09 Ein Wochenende für die Fintech gsa. Der Finanzdienstleister Six hat am ersten Märzwochenende seinen zweiten Hackathon zum Thema Fintech durchgeführt. Erstmals veranstaltete Six seinen Hackathon gleichzeitig in der Schweizer Finanzmetropole Zürich und in der europäischen Finanzmetropole London. Auf diese Weise wollte Six das Format weiterentwickeln, wie Gastgeber Andreas Iten von Six in einem Gespräch erklärte. Die Schweiz biete mit seiner Finanzbranche viel Potenzial. Allerdings sei sie in der weltweiten Fintech-Branche bislang wenig sichtbar. Da habe es sich angeboten, über das Büro in London den Event parallel zu veranstalten. 200 angemeldete Teilnehmer zählte Six, 120 in Zürich und 80 in London. Der volle Saal zeige auch den Stellenwert von Fintech in der Schweiz, betonte Iten. Vergangenes Jahr zählten die Veranstalter des Six-Hackathon 23 Projekte. Dieses Jahr reichten die Teilnehmer 40 Entwicklungen ein, davon 26 in Zürich und 14 in London. Als Ideengeber bot Six vier Workshops an: zwei Referenten in Zürich und zwei in London gaben einen Einstieg in die Themen Open Data, Paymit, Blockchain und Cognitive Computing. In diesen vier Segmenten prämierte anschliessend eine Jury herausragende Projekte. Den Preis für Cognitive Computing schnappte sich das Deep-Credit-Team. Thomas Debrunner, Andreas Steger und Dominic Brütsch entwickelten eine Anwendung für die Ermittlung der Kreditwürdigkeit. Den Preis für das beste Blockchain-Projekt erhielten Xavier Lepretre, Zinnirah Kasim, Cyril Lapinte und Loic Glemot. Das Team aus London programmierte einen Markt für Blockchain. Im Bereich Paymit setzte sich das Zürcher Team mit Marcel Mohler, Benjamin Weber, Thomas Richner und Jonathan Moy de Vitry durch. Sie entwickelten die Lösung Tipit für Mikrotransaktionen. Ein Team aus London kreierte einen Twitter-Bot. Dieser bietet Kauftipps für Aktien an. Mit ihrem Bot siegten Jaromir Latal, Amogh Malik und Abdul Faiz Punakkath im Das Siegerteam: Johan Chavaillaz, Nicolas Sanglard, Andreas Hosbach, Thomas Eppler. Bereich Open Data. Zusätzlich sicherten sie sich, als einziges Team aus London, einen Podestplatz im Gesamtranking. Den zweiten Platz erzielte Funbees, ein Zürcher Projekt. Die Anwendung von Dejan Prokic, Nenad Prokic und Matyas Albert soll Kindern und Jugendlichen altersgerecht den Umgang mit Geld beibringen. Auf den ersten Platz kam Pay Motion, ebenfalls ein Zürcher Projekt von Johan Chavaillaz, Andreas Hosbach, Nicolas Sanglard und Thomas Eppler. Pay Motion ist eine Erweiterung der Bezahl-App Paymit. Nutzer «zahlen» mit Paymotion kleine Gefälligkeiten, etwa ein Bierglas-Emoticon, verknüpft mit der Einladung zum Bier. Das Bier kann der Empfänger dann etwa in der Lieblingsbeiz mit dem Sender einlösen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7068 www.NETzwoCHE.ch Ascoms schwieriger Wandel zum Softwarekonzern mur. Ascom hat sein Fiskaljahr 2015 bilanziert. Die Technologiefirma schnitt nicht gut ab: Der Betriebsgewinn sank gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent, der Umsatz um 6 Prozent und der operative Cashflow um 28 Prozent. Die Firma wolle in Zukunft den Fokus auf Lösungen für das Gesundheitswesen legen. ▸ Webcode 7082 Rekordumsatz für Mobilezone fpo. Mobilezone hat im vergangenen Jahr äusserst erfolgreich gearbeitet. Wie das Unternehmen mitteilt, erzielte es im Geschäftsjahr 2015 einen Rekordumsatz von 859 Millionen Franken. Das entspricht einem Anstieg von 121 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis (Ebit) liegt mit 40,4 Millionen Franken, 38 Prozent über Vorjahr. ▸ Webcode 7106 Mässiges Jahr für Inficon cwi. Inficon hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 278,8 Millionen US-Dollar erzielt, wie das Unternehmen mit Sitz in Bad Ragaz mitteilt. Folglich sank das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent beziehungsweise knapp 27 Millionen Dollar. ▸ Webcode 7011 Anzeige GDBANZ CH 03-2016 NW Endpoint 235x83 #53907 • 5714090316 Die neue Generation der G DATA Endpoint Security Die neue Version der Endpoint Security • Network Monitoring • Schutz vor Sicherheitslücken in installierter Software • Antivirus für Mac-Clients • und vieles mehr... Kontakt E-Mail: cornelia.lehle@gdata.ch Tel: 044 580 32 54 www.gdata.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2016

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