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Netzwoche 05/2021

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28 Best of Swiss Web

28 Best of Swiss Web Goldbach Crossmedia Award – Shortlist & Jury Shortlist: Goldbach Crossmedia Award Zum 17. Mal sucht Goldbach die besten crossmedialen Kampagnen des Jahres. Eine 13-köpfige Fachjury mit Vertretern von Kreativ- und Media-Agenturen sowie Werbeauftraggebern bewertete nun alle eingereichten Projekte. Autor: René Jaun Für den diesjährigen Goldbach Crossmedia Award haben sich 18 Projekte beworben. Deren neun hat die Expertenjury auf die Shortlist gewählt. Der Sieger wird an der Award Night der Best of Swiss Web Awards am 6. September gekürt werden. Zum 17. Mal wird dieses Jahr der Goldbach Crossmedia Award verliehen. Insgesamt wurden 18 Cases eingereicht, wie die Organisatoren mitteilen. Eine 13-köpfige unabhängige Expertenjury unter der Leitung von Marco Taborelli schaute sich die Projekte an. Wer den diesjährigen Goldbach Crossmedia Award nach Hause nehmen darf, wird anlässlich der Award Night der Best of Swiss Web Awards bekannt gegeben. Diese findet am 6. September in der Samsung Hall in Zürich statt. Diese Kandidaten haben es auf die diesjährige Shortllist geschafft Kampagne Auftraggeber Agentur Anlagekampagne 2020 Bank Cler PHD Schweiz | Heimat Zürich «Back to Business» SBB Schweizerische Bundesbahnen Farner Consulting Das Schweizer Taschenmesser Mercedes-Benz Schweiz PHD Schweiz | AMQ Schweiz | Publicis Emil Launch und Digital-App-Vermarktung «frankly» Zürcher Kantonalbank Jung von Matt/Limmat | Webrepublic | The House Agency «Mein AUTOgramm» Auto-Schweiz Farner Consulting Produkt-Launch-Kampagne CSX Credit Suisse (Schweiz) Thjnk Zürich Mehr zum Goldbach Crossmedia Award finden Sie online www.netzwoche.ch Save Food, Fight Waste Pusch Praktischer Umweltschutz Karling | JBW Media The Last Run Zalando Jung von Matt/Limmat Waiting Wins Canal+ Havas Village Geneva Goldbach Crossmedia Award – Jury Jurypräsident: Marco Taborelli, Marco Taborelli Consulting Jens Brecht, Omnicom Media Group Schweiz Regula Bührer, Rod Kommunikation Jonas Eliassen, Dentsu International Caspar Heuss, Wirz Communications Pam Hügli, Serviceplan Suisse Alexander Jaggy, Thjnk Zürich Dennis Lück, Brinkertlück Creatives Vanessa Marr, Localsearch Giovanni Porcelli, Volvo Car Switzerland Simon Rehsche, Heimat Zürich Marion Schmitz, Arosa Tourismus Désirée Strassmann, Migros-Genossenschafts-Bund Martin Walthert, Digitec Galaxus 05 / 2021 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Web Nachgefragt 29 « Die Schweizer Webconomy erweist sich als erstaunlich resilient » Der Jurytag von Best of Swiss Web ist dieses Jahr virtuell über die Bühne gegangen. Wie das die Jurierung beeinflusste, erklärt Christof Zogg. Der Jury-Chairman spricht darüber, welche Kategorien dieses Jahr besonders zu reden gaben und was ihn an Webprojekten zum Staunen bringt. Interview: Joël Orizet Der Jurytag fand dieses Jahr via Zoom statt. Wie läuft das im Vergleich zur Jurierung vor Ort? Sind die Diskussionen online effizienter, lebhafter oder vielleicht lustiger? Christof Zogg: Unsere Jurymitglieder sind digital sehr fit, und die Jurypräsidenten nutzen teilweise eigenes Audiound Video-Equipment, um noch bessere Bedingungen zu schaffen. Die Jurierung konnte deshalb wie gewohnt professionell und engagiert verlaufen. Was schon gefehlt hat, ist das Networking und der informelle fachliche Austausch beim Lunch. Die üblichen lustigen Szenen wie ins Zimmer platzende Kinder oder laut miauende Stör-Katzen hat es bestimmt auch gegeben. « Die üblichen lustigen Szenen wie ins Zimmer platzende Kinder oder laut miauende Stör-Katzen hat es bestimmt auch gegeben. » Christof Zogg, Jury-Chairman bei Best of Swiss Web Seit bald drei Jahren amten Sie als Jury-Chairman. Worauf freuen Sie sich in dieser Rolle am meisten? Es gibt in meiner Rolle verschiedene Momente, auf die ich mich jeweils freue, wie etwa die Verdichtung der Juryratings zu den Masternominierungen, die Preisverleihung an der Award Night und die Bekanntgabe des Master-Gewinners im Anschluss an das Saal-Voting. Ganz besonders freue ich mich auch darauf, nächstes Jahr unsere über 100-köpfige Jury wieder vor Ort begrüssen zu dürfen. 83 Projekte haben es dieses Jahr auf die Shortlist geschafft. Wie würden Sie diesen Jahrgang beschreiben? Insgesamt gab es nach drei Wachstumsjahren coronabedingt einen kleinen Rückgang an Projekteinreichungen, wobei sich die Schweizer Webconomy als erstaunlich resilient erwiesen hat. Dann fallen besonders diejenigen Kategorien auf, die in diesem Jahr sogar gewachsen sind, nämlich Performance Campaigns und Digital Commerce auf der einen und Public Value auf der anderen Seite. Das könnte man so deuten, dass sich Auftraggeber in der Pandemie einerseits besonders auf diejenigen Projekte fokussiert haben, die direkt Umsatz generieren – in Form von klar messbarer Werbung und Mehrumsatz auf den digitalen Vertriebskanälen – und andererseits in Projekten engagiert haben, die nicht profitorientiert sind, wie etwa einer Onlineberatung zu Suchtfragen. Und schliesslich fällt anhand der Masterkandidaten auf, dass in diesem Jahr nicht einer der grossen Brands dominiert, sondern wir eine breite Spitze an tollen Projekten haben, die um den Master of Swiss Web – die höchste Krone im hiesigen Webschaffen – kämpfen. Was muss ein Webprojekt mitbringen, um Sie zum Staunen zu bringen? Herausragende Projekte müssen sowohl in der Pflicht mit handwerklich höchster Qualität bei Usability, Design und Technology überzeugen und gleichzeitig eine beeindruckende Kür zeigen, etwa in Form von disruptiver Innovation, aussergewöhnlichem quantitativem Erfolg oder gestalterischen beziehungsweise funktionalen Wow- Momenten. Wie eine Werbekampagne im diesjährigen Wettbewerb, die nicht bloss zielgruppenspezifische, personalisierte Werbevideos ausgespielt, sondern die Werbemittel mit eindrücklichen Parallax-Animationseffekten zum Augenschmaus aufgewertet hat. Ein Highlight der Award Night ist jeweils Ihr persönlicher Jahresrückblick. Welche Ereignisse aus der Digitalbranche könnten es dieses Jahr in Ihre Retrospektive schaffen? Allzu viel möchte ich noch nicht verraten, aber sicher nicht fehlen wird die kritische Würdigung der Digitaltage Schweiz, der Aufholjagd der Schweizer Uhrenbranche um die Vorherrschaft bei den Smartwatches sowie die bundesrätlichen Digitalzitate von Ueli Maurer. Das Interview finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 05 / 2021

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