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Netzwoche 07/2016

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52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS CAS Google Business Professional Datum: 05.06. – 15.09.2016 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr Ort: Basel Kontakt: petra.abt@fhnw.ch Veranstalter: FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik Anmeldung: fhnw.ch/iwi/cas-google-business-professional Für die Kundengewinnung und Kundenbindung sind Google-Tools, wie AdWords, Maps, Shopping, Suche und Analytics der Dreh und Angelpunkt. Kaum ein Kauf oder eine Buchung erfolgt ohne den Einsatz von Google. Der richtige Mix dieser Instrumente ist für Unternehmen und Organisationen zentral. Genau dieses Suchmaschinenmarketing im weitesten Sinn steht im Zentrum des Lehrgangs. Gemeinsam mit Google wurde ein umfassendes Programm zusammengestellt, das die Grundkenntnisse vermittelt, zertifiziert und dann auf professionellem Level vertieft. In einem Bootcamp erwerben die Teilnehmenden bei Google die Zertifizierungen. Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an: Führungskräfte und Mitarbeitende in Marketingabteilungen, Webverantwortliche, Führungskräfte und Mitarbeitende in Webagenturen, Berater/innen im Umfeld von Online-Marketing und Kampagnen-Management sowie Geschäftsführer/innen von KMUs. Am Ende des Lehrgangs erhalten Sie das Certificate of Advanced Studies (CAS) der FHNW in Google Business Professional mit 15 ECTS-Punkten. Dieses CAS können Sie an den DAS E-Commerce Manager FHNW anrechnen lassen. CAS IT Service Management & IT Controlling Datum: 26.09. – 30.11.2016 Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 09.00 – 17.00 Uhr Basel annina.marti@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik www.fhnw.ch/iwi/cas-itsm Eine IT-Abteilung kann mehr sein als ein Technologielieferant! Sie sollte eine Organisation mit Service- Fokus sein, die für einen Betrieb oder den Kunden von strategischem Wert ist. IT-Verantwortliche sind gefordert, ihre Abteilung entsprechend zu entwickeln. Der CAS IT Service Management & IT Controlling ist richtig für Sie, wenn Sie das Potenzial von aktivem IT-Management erkennen. Sie erhalten das Rüstzeug, um komplexe ICT-Landschaften nach aktuellen Standards zu organisieren (Fokus ITIL V3). Sie wenden aktuelle Methoden des Projektmanagements wie etwa PRINCE2 an, um ITSM-Projekte zum Erfolg zu führen. Die Wirtschaftlichkeit von IT-Lösungen beurteilen Sie zuverlässig. In diesem CAS erhalten Sie die ITIL-Foundation-Zertifizierung. Der Kurs ist auf Fachkräfte in der Informatik ausgerichtet, die sich in IT-Service-Management weiterbilden wollen. Auch Berater und Projektleiter mit Hintergrund im E-Business sind angesprochen. Wer ITSM- Systeme oder Managed Services beurteilt oder einführt, profitiert ebenfalls. Sie schliessen mit dem Certificate of Advanced Studies (CAS) FHNW ab (15 ECTS-Punkte). Ihren CAS können Sie später zum Weiterbildungsdiplom DAS «E-Business Manager» erweitern oder als Wahlpflichtfach im MAS «Information Systems Management» anrechnen lassen. CAS .NET Web & Enterprise Applications Datum: 26.08.2016 – 11.02.2017 Zeit: 09.00 – 17.00 Uhr (Fr./Sa.) Ort: HSR Rapperswil Kontakt: weiterbildung@hsr.ch Veranstalter: HSR Hochschule für Technik Rapperswil Anmeldung: www.hsr.ch/net .NET unterstützt eine Vielzahl von Technologien für die Entwicklung von verteilten Systemen. Sie bestehen aus unterschiedlichsten Komponenten wie zum Beispiel workflowbasierte Services, Webapplikationen, Rich-Clients sowie mobile Applikationen. Die Schwierigkeit für den Entwickler besteht darin, diese Technologien richtig einzusetzen und geeignete Architekturen zu definieren. Die Applikationen sollen stabil laufen, erweiterbar und wartbar bleiben. Neben den technologischen Innovationen haben sich auch die Prozesse in der Softwareentwicklung verändert. Sie sind agiler geworden und werden mit mächtigen Tools effizient unterstützt. Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil bietet zusammen mit Lösungsanbietern einen zwanzigtägigen Weiterbildungslehrgang in .NET Enterprise Applications (.NET EA) beziehungsweise .NET Web Applications (.NET WA) an. Der Lehrgang vermittelt umfassende technologische und methodische Kernkompetenzen für den Entwurf und die Realisierung von verteilten Informationssystemen und für die praktische Umsetzung mit Microsoft© .NET Version 4.0 (teilweise 4.5). Er befähigt die Teilnehmenden, .NET-Applikationen in ihrem Unternehmen erfolgreich umzusetzen. Der Lehrgang richtet sich an erfahrene Entwickler mit guten Kenntnissen der OO-SW-Entwicklung, die verteilte Geschäftsanwendungen mit .NET konzipieren und entwickeln möchten. 07 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Braucht jedes Unternehmen eine Plattform? Seit fünf Jahren leben wir im Zeitalter der Plattformen. Sie verbinden unterschiedliche Stakeholder eines Unternehmens und lassen neue Wertschöpfungsketten zu. Ein Modell für alle? « Plattformen erlauben die Etablierung sogenannter zweiseitiger Märkte. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und Solution Manager der Trivadis AG. Er ist Autor und Co-Autor verschiedener Fachbücher. Der Gedanke ist bestechend: Statt unseren Lieferanten zu bezahlen, damit er liefert, lässt man ihn bezahlen, dass er uns beliefern darf. In gewissem Sinne zahlt er dafür, dass er Zugang zu unseren Kunden erhält. Für den Kunden selbst ändert sich eigentlich nichts. Er bezahlt nach wie vor für die erbrachte Leistung. Möglich werden solche Geschäftsmodelle dank Plattformen. Sie erlauben die Etablierung sogenannter zweiseitiger Märkte. Vor fünf Jahren zeigte der amerikanische Journalist Phil Simon in seinem Buch «The Age of the Platform» auf, wie diese Art von Geschäftsmodell für die vier Grossen des Internets funktioniert. Plattformen und zweiseitige Märkte Der Begriff «zweiseitiger Markt» als Wertschöpfungsnetzwerk, das zwei Kundengruppen über eine Plattform miteinander verbindet und beide für deren Nutzung bezahlen lassen, stammt von den beiden Wissenschaftlern Jean Tirol und Jean-Charles Rochet. Sie entwickelten bereits im Jahr 2003 im Artikel «Platform Competition in two-sided Markets» ein Modell, das die grundlegenden Mechanismen wie etwa den Einfluss der Transaktionsvolumina auf die Preisgestaltung und andere Effekte erklären. Zweiseitige Märkte funktionieren dank indirekter Netzwerkeffekte. Dies bedeutet, je grösser die eine Kundengruppe desto höher der Nutzen für die andere Kundengruppe. Im Falle einer Shoppingmall bedeutet dies: Je mehr Läden es gibt, desto attraktiver wird die Mall für potenzielle Kunden. Je mehr Kunden das Einkaufszentrum besuchen, desto interessanter wird es für die Läden. Dasselbe Prinzip gilt für Kreditkarten- und andere Zahlungssysteme, für Auktionen, für Spielkonsolen, Betriebssysteme oder für sehr viele Internetangebote. Das zentrale Element ist immer die Plattform, welche die Kundengruppe verbindet. Damit kommt dem Betreiber der Plattform eine wichtige Rolle zu. Er muss dafür sorgen, dass die Plattform sehr schnell an die Bedürfnisse verschiedenster Kundengruppen angepasst werden kann. Das kann bedeuten, auf bestehende Plattformen aufzusetzen oder sie sogar zu verbinden, etwa mittels Kombination einer Flight-Tracking-Plattform mit einem sozialen Netzwerk. Sie würde einem Hersteller von Halbfabrikaten durch direkte Kommunikation mit dem Veredler und dessen Kunden eine dynamische Preisgestaltung basierend auf Liefergenauigkeit oder Verzugsrabatten erlauben. Ein Modell für jedes Unternehmen? «Value Unchained» nennt das Beratungsunternehmen Accenture diese plattformbasierten Geschäftsmodelle und listet in der gleichnamigen Studie eine Vielzahl von konkreten Beispielen auf. So etwa den Einsatz einer Plattform zur optimalen Bestimmung von Anbauzeitpunkten in der Landwirtschaft, die Kunden mit Saatgut- und Feldmaschinenhersteller verbindet. Im Prinzip ist der Einsatz einer Plattform für jedes Unternehmen denkbar, das mit mehrere Lieferanten und Kunden oder Kundengruppen arbeitet. Es gilt aus der Vielzahl möglicher Netzwerkeffekte diejenigen auszuwählen, die den grössten Mehrwert für das Unternehmen mit sich bringen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode 7524 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2016

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