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Netzwoche 07/2020

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Business Nachgefragt 09 Kommt nach der Coronakrise der Automatisierungs-Boom? Der Fall Corona zeigt, dass die Wirtschaft nicht auf einen Pandemiefall vorbereitet ist. Automatisierung kann dabei helfen, auch in schwierigen Zeiten den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ist die Krise ein Signal für Schweizer Unternehmen, die Bemühungen zur Automatisierung voranzutreiben? Autor: Colin Wallace Covid-19 hält die Welt weiterhin in Atem. Doch stetig sinkende Fallzahlen geben Hoffnung, zumindest in der Schweiz. Bundesrat Alain Berset kündigte am 14. April an, dass noch im selben Monat erste Lockerungen der coronabedingten Massnahmen kommen sollen. Ein gutes Zeichen für die Wirtschaft, da Geschäfte eventuell bald wieder öffnen können, wenn auch unter Auflagen, und Produktionen wieder hochgefahren werden können. Die durch das Coronavirus verursachten Ausfälle haben weitreichende Konsequenzen für die ganze Welt. Die Prognosen sind düster. Der Internationale Währungsfond (IWF) hat am 14. April seinen «World Economic Outlook» für 2020 publiziert. Gemäss dem Basisszenario wird das Welt-Bruttoinlandsprodukt um rund 3 Prozent sinken, in der Schweiz sogar um 6 Prozent. Demnach stehe die Weltwirtschaft wahrscheinlich vor der gravierendsten Krise seit der Grossen Depression der 1930er-Jahre. Bild: elenabs / iStock Automatisierung als Stütze Die Pandemie zeigt, dass viele Unternehmen für solch aussergewöhnliche Situationen unzureichend gewappnet sind. Ein Bereich, der bei der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs von Wert sein kann, ist die Automatisierung. Durch Automatisierung können Betriebskosten gesenkt, Prozesse optimiert, die Produktqualität erhöht und sogar neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Ist es möglich, dass nach der Coronakrise und der damit verbundenen Rezession die Automatisierung einen Boom erfährt? Die Denkfabrik «Brookings» ist dieser Ansicht. Brookings sieht eine Verbindung zwischen Rezessionen und Automatisierung. Bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zeige die Coronakrise, dass das Unternehmen mit der Automatisierung entlang der Hauptprozesse bereits auf gutem Weg sei. Dies teilt das Unternehmen auf Anfrage mit. Dennoch ziehe die ZKB Automatisierungsprojekte in vereinzelten Bereichen vor und baue diese weiter aus. Betroffen seien hauptsächlich regelbasierte, wiederkehrende Tätigkeiten wie die Datenaufbereitung. Generell werde das Unternehmen Automatisierung bei repetitiven Prozessen intensivieren, damit sich Mitarbeitende besser auf das Kerngeschäft konzentrieren können. Dabei stütze man sich auf künstliche Intelligenz und Robotic Process Automation. Wie die Post auf Anfrage mitteilt, sind Digitalisierung und Automatisierung auch unabhängig von der Coronapandemie ein zentrales Thema und werden stetig vorangetrieben. So laufe etwa die Paketsortierung mittlerweile grösstenteils automatisiert ab, in neuen Paketzentren sogar alles bis auf das Austragen der Pakete. Zurzeit unternehme man auch Anstrengungen, autonome Fahrzeuge in der Logistik einzusetzen. Im Spital Nyon teste die Post zurzeit etwa selbstfahrende Lieferroboter, um Proben zwischen dem Empfang und dem Labor zu transportieren. Während der Coronakrise setzt Coop die Priorität nicht auf Automatisierung. Zurzeit liege der Fokus auf der Sicherstellung der Grundversorgung, teilt das Unternehmen mit. Man habe die Automatisierung bereits in allen Bereichen eingeführt, wo die Technik entsprechend reif sei. Daher plane Coop zurzeit auch keine neuen Automatisierungsprojekte. Grosse Schweizer Unternehmen scheinen in puncto Automatisierung bereits gut aufgestellt zu sein. Die Digitalisierung und Automatisierung in Unternehmen wird sich dennoch weiterentwickeln. Wenn die Annahmen von Brookings korrekt sind, wird die kommende Rezession diesen Prozess noch beschleunigen. Den Artikel finden Sie auch online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 07 / 2020

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