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Netzwoche 08/2021

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Company Profile Sopra

Company Profile Sopra Steria – Ihre erfahrene Schweizer SAP-Partnerin mit internationalem Rückgrat Sopra Steria, ein europaweit führender Anbieter von Beratung, digitalen Dienstleistungen und Softwareentwicklung, unterstützt seine Kunden dabei, ihre digitale Transformation voranzutreiben und greifbare Vorteile zu erzielen. Wir bieten End-to-End-Services, um grosse Unternehmen und Organisationen wettbewerbsfähiger zu machen, in dem wir fundiertes Wissen über eine Vielzahl von Ge schäftsbereichen und innovative Technologien mit einem vollständig kollaborativen Ansatz kombinieren. Sopra Ste ria stellt den Kunden in den Mittelpunkt seines Handelns und setzt sich dafür ein, die Digitalisierung sowie Innovation bei den Kunden zu fördern. Über Technologien hinaus glauben wir an kollektive Intelligenz, weil wir überzeugt sind, dass sie zum Fortschritt der Welt bei- 20 000 6700 trägt. Mit 46 000 Mitarbeitenden in 2200 25 Ländern erwirtschaftete die Grup- 230 pe im Jahr 2020 einen Umsatz von 4,3 950 Milliarden Euro. In der Schweiz Sopra Steria ist seit mehr als 50 Jahren in der Schweiz tätig und beschäftigt mehr als 230 Mitarbeitende, die für grosse internationale Konzerne und Verwaltungen (Bun des- und kantonale Behörden) in den Bereichen Bera tung, Analyse, IS-Entwicklung und Infrastrukturmanage ment. Technologien bieten uns eine unendliche Anzahl von neuen Möglichkeiten. Demnach ist nicht abzusehen, was Technologie noch alles vermag – die Chancen sind grenzenlos. So faszinierend Innovation für uns alle ist, stellt sich aber dennoch die Frage, was hinter der Suche nach neuen Ideen und Veränderungen steckt. Die Antworten sind weder einfach noch liegen sie auf der Hand. Bei Sopra Steria ist es unsere Aufgabe unsere Kunden, Partner und Mitarbeitende zu mutigen Entscheidungen zu führen, sie zu begleiten und digitale Technologien zu nutzen, um eine positive Zukunft für alle zu gestalten. SAP – ein wichtiger Pfeiler SAP ist für viele Geschäftsprozesse ein zentraler Pfeiler. Unsere internationale Gruppe bietet umfassende Dienstleistungen im Zusammenhang mit SAP an. Sopra Steria besitzt eine exzellente SAP-Lösungskompetenz, KEY FACTS • Top 5 der European Player in der IT-Services- Industrie • 46 000 Mitarbeitende weltweit in über 25 Ländern • 2500 SAP-Spezialisten • Über 230 Mitarbeitende in der Schweiz • 5 Standorte in der Schweiz Rest Europa: 7500 Länder mit Sopra-Steria-Präsenz Rest der Welt: 520 Off-Shore: Indien 6000 Near-Shore (Polen, Spanien und Nord Afrika): 2100 die sich auf breitem Architektur-Know-how und aktuellen Applikations- und Technologiewissen begründet. Darauf und auf unserer branchenspezifischen Geschäftsprozess-Expertise aufbauend, entwickeln wir individuelle Lösungen, die Ihren Bedürfnissen und Herausforderungen gerecht werden. Wir gehen auch neue Wege, um Ihnen bei der Transformation Ihres Geschäfts zu helfen. Der Leistungsumfang von SAP-Anwendungen wächst stetig – nicht zuletzt dank der Add-on-Lösungen langjähriger Partner wie Sopra Steria. Unseren Kunden bieten wir exzellentes Knowhow und entwickeln innovative Softwarelösungen, die sich immer an unseren Erfahrungen am Markt und in den Unternehmen orientieren. Die lokalen Spezialisten verstehen unsere Sprache, unsere Kultur und setzen ihre Exper tise für den Finanzbereich, Business Intelligence und technische Beratung ein. Unsere massgeschneiderten Dienstleistungen bringen auch Ihr Geschäft zum Erfolg! Ein regional verankertes Team an fünf Standorten in der Schweiz mit der Stärke einer internationalen Gruppe – das ist Sopra Steria. Sopra Steria AG Steinackerstrasse 47 8902 Urdorf +41 (0)44 734 80 00 info.ch@soprasteria.com https://www.soprasteria.ch Weitere Standorte in der Schweiz: Basel, Bern, Genf, Lausanne

Technology Event 45 So soll 5G CO2-Emissionen reduzieren Am 3. Juni 2021 hat das 67. Lunch-Forum der Asut stattgefunden. Diskussionsthema war der Ausbau des 5G-Netzes und dessen Chancen und Risiken im Zusammenhang mit dem Klimaschutz. Autor: Maximilian Schenner Am Ausbau des 5G-Netzes scheiden sich bekanntlich die Geister. Asut, der Schweizerische Verband der Telekommunikation, positioniert sich hierzu deutlich. Erst kürzlich hatte der Verband einfachere Zulassungen für den 5G-Netzausbau gefordert. Ohne einen Ausbau drohe eine Überlastung des 4G-Netzes und damit ein Datenstau. Dies war auch das Thema des virtuell abgehaltenen 67. Asut Lunch-Forums am 3. Juni 2021. Im Fokus stand die Frage, welche Chancen und Risiken sich durch 5G für den Klimaschutz ergeben könnten. Peter Grütter, Präsident von Asut, eröffnete und moderierte den Event. Erster Redner war Jan Bieser, Forscher für Digitalisierung und Nachhaltigkeit an der Uni Zürich sowie der KTH Stockholm. Er präsentierte die Ergebnisse einer Studie, an der er zusammen mit Empa, Swisscom und Swisscleantech geforscht hatte. Der erste Teil der Studie konzentrierte sich auf die Frage, wie viele Treibhausgase der Betrieb des 5G-Netzes erzeugen würde. Aktuell «koste» das Schweizer Mobilfunknetz, das zum Grossteil auf 2G bis 4G aufbaut, 30 Gramm Kohlendioxid pro übertragenem Gigabyte Daten. Mit einem Ausbau der fünften Mobilfunk- Generation könne dieser Wert bis 2030 um 86 Prozent sinken, wie Bieser anhand einer Grafik darstellte. Reduktionspotenzial soll Fussabdruck übertreffen Wie 5G die Emissionen in Zukunft einschränken könnte, war Inhalt des zweiten Teils der Studie. Konkretes CO2- Reduktionspotenzial sieht Bieser dabei in vier Anwendungsbereichen. Einer davon sei das automatisierte Fahren, das die Routen von Fahrzeugen optimieren könne. Ebenso nannte Bieser das flexible Arbeiten – nicht nur in Form von Fernarbeit, sondern auch unterwegs, etwa im Zug oder Bus. Die beiden letzten Bereiche seien ein sogenannter «Smart Grid» in der Netzinfrastruktur sowie Precision Farming, also die Anwendung von 5G in der Landwirtschaft. Und schliesslich räumte Bieser mit einem laut ihm weit verbreiteten Irrtum auf. Viele Menschen seien nämlich der Ansicht, 5G bedeute schlichtweg «mehr Daten». Die von ihm genannten Anwendungen würden jedoch nicht von einer grösseren Datenmenge profitieren. Vielmehr lägen die Vorteile in einer niedrigen Latenz sowie der hohen Zuverlässigkeit und Mobilität von 5G. Laut Bieser ist das Reduktionspotenzial dieser vier Bereiche zusammengerechnet grösser als der CO2-Fussabdruck der gesamten 5G- Infrastruktur. «Wer sich Sorgen um Strahlung macht, sollte beim eigenen Handy anfangen» Anschliessend hatte Res Witschi, Delegierter für nachhaltige Digitalisierung bei der Swisscom, das Wort. Die Anforderungen an das Mobilfunknetz hätten sich stark verändert. Der Datenverkehr habe sich im letzten Jahrzehnt um den Faktor 100 vervielfacht. «Man stelle sich vor, das würde auf den Strassen passieren», beschrieb Witschi. Auch er erwähnte gängige Vorbehalte gegenüber dem 5G- Netz. Explizit nannte er unter anderem das Thema Strahlenexposition. Witschi zeigte eine Grafik, welche die Strahlenbelastung verschiedener Geräte aufzeigte. Die höchste Strahlung ginge von Mobilgeräten aus. Darauf folgten Laptops, WLAN-Router und ähnliche Geräte. Mobilfunkantennen würden zwar auch ein Risiko darstellen, im Vergleich jedoch im Mittelfeld landen. «Wer sich Sorgen um Strahlung macht, sollte beim eigenen Handy anfangen», resümierte Witschi. Durch den Einsatz adaptiver Antennen könnte die Exposition zudem um ein Fünffaches reduziert werden, erklärte der Delegierte unter Berufung auf eine belgische Studie. Auch der CO2-Ausstoss könne so um 86 Prozent eingeschränkt werden. Gegenüber den Frequenzen eines 5G-Netzes gebe es zudem oft Vorbehalte: So heisse es oft, diese seien neuartig und nicht ausreichend getestet. Dieselben Frequenzen kämen jedoch bereits heute im Mobilfunk zum Einsatz und seien gut erforscht. Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch www.netzwoche.ch © netzmedien ag 08 / 2021

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