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Netzwoche 14/2019

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WWW.NETZWOCHE.CH Seco optimiert Easygov.swiss mbr. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat den Onlineschalter Easygov.swiss um die Rubriken «Unternehmensfinanzierung» und «Betreibungs geschäfte» erweitert. Die Dienstleistung soll den Austausch zwischen Unternehmen und Behörden vereinfachen. Marketingfirma hortet heimlich Instagram-Daten jor. Die Marketingfirma Hyp3r hat Daten von Millionen Instagram-Nutzern heimlich gesammelt und dauerhaft gespeichert, wie «Business Insider» berichtet. Dazu hätten Standortdaten und Beiträge aus der «Storys»-Funktion gehört, die nur einen Tag lang sichtbar seien. Amazon führt für Schweizer Monatsabrechnung ein sma. Der Onlinehändler Amazon bietet ab sofort auch Schweizer Kunden die Zahlungsmethode der Monatsabrechnung. Der Kunde hat dann 14 Tage Zeit, die Rechnung per Banküberweisung zu begleichen. Einkäufe und Bezahlung erfolgen in Franken. Die neue Zahlungsoption gilt auch für Produkte von externen Verkäufern. Die kleinen Internetanbieter sind meistens die günstigsten 28 Web Aktuell rja. Die Preisunterschiede zwischen den Schweizer Internetangeboten sind riesig. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung des Vergleichsdienstes Moneyland. Dieser berechnete die jährlichen Kosten für Festnetz-Internet mit drei Geschwindigkeiten: langsam, mittel und schnell, respektive 10, 100 und 1000 Megabit pro Sekunde. Demnach bezahlt man in allen Fällen für das teuerste Produkt mindestens 90 Prozent mehr als für das günstigste. Das günstigste Internetangebot mit 10 Megabit pro Sekunde fand Moneyland bei Iway, das sein Produkt in einzelnen Städten für 398 Franken im Jahr anbieten. Dahinter folgen Monzoon mit 408 Franken und GGA Maur mit 428 Franken. Bei 100 Megabit pro Sekunde ist Solnet der günstigste Anbieter mit 57 Franken im ersten Jahr. Auch hier folgen Monzoon mit 628 Franken und Green und Iway mit je 638 Franken. Mindestens 1-Gigabit-Internet offerieren Salt für 699 Franken, Gefolgt von Green und Solnet mit 758 Franken. Vergleich mit Tücken Die grossen Anbieter Swisscom, UPC und Sunrise gehören in allen Vergleichen zu den teureren Anbietern. Verglichen mit dem jeweils günstigsten Angebot sind die Preise bei Swisscom zwischen 62,9 und 76,3 Prozent höher, bei Sunrise zwischen 45,3 und 80,2 Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Prozent und bei UPC zwischen 81,1 und 102,8 Prozent. Allerdings stehen einige der verglichenen Abos Bild: john-schnobrich / Unsplash.com nicht in der ganzen Schweiz zur Verfügung: So sind manche Dienstleister nur in Städten oder nur in Orten mit ausgebautem Glasfasernetz aktiv. Die hohen Preisunterschiede erklären sich teilweise auch dadurch, dass verschiedene Geschwindigkeiten verglichen wurden: Im Vergleich der Abos mit 10 Megabit pro Sekunde befinden sich auch einige deutlich schnellere Angebote. Laut Moneyland wurde bei Providern, die einen bestimmten Speed nicht führten, jeweils ein ähnliches Angebot gewählt. Für den einzelnen Kunden bedeutet dies, weiterhin individuell abzuklären, wer seinen Internetanforderungen in seiner Region am ehesten entspricht. Anzeige Die Gewinner der Big Brother Awards rja. Ende August sind die Big Brother Awards verliehen worden. Gemäss Mitteilung gewann das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Zürich in der Kategorie «Staat». Dieses Gericht bewillige etwa den Einsatz von Staatstrojanern, IMSI-Catchern oder Man-in-the-Middle-Attacken zur Serverüberwachung. Gleichzeitig sei es intransparent in Bezug auf Anzahl, Art und Umfang der bewilligten Anträge, heisst es in der Begründung. Das Bundesamt für Gesundheit heimste den Award in der Kategorie «Public-Private-Partnership» ein: Das geplante elektronische Patientendossier werde zentralisiert geplant und schaffe gefährliche Angriffspunkte. Auch werde zwar der Datenschutz, aber nicht die griffige und Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch durchgängige Verschlüsselung im Gesetz gefordert. Postfinance holte sich den Schmähpreis in der Kategorie «Publikum»: Das Finanzinstitut erstelle von Nutzern der Telefon-Hotline automatisch Stimmabdrücke, mit denen es seine Kunden identifiziere. Um Zustimmung würden einzig Anrufer aus dem Ausland gebeten. Schweizer Kunden müssten sich um ein Opt-Out bemühen. Die Jury der Awards besteht aus Vertretern des Chaos Computer Clubs, des Vereins Digitale Gesellschaft, der Pretty-Easy-Privacy-Stiftung und der Stiftung für Konsumentenschutz. 14 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Web Projects 29 Ihr Webprojekt in der Netzwoche Haben Sie eine Website umgesetzt, ein Redesign vorgenommen oder neue Technologien implementiert? Informieren Sie die Redaktion per E-Mail an desk@netzmedien.ch – mit etwas Glück stellen wir Ihr Webprojekt vor. Wir benötigen folgende Angaben: URL, Datum der Aufschaltung, Kontaktperson, beteiligte Unternehmen (Auftraggeber, Auftragnehmer, Partner) und die genutzten Technologien. Wir freuen uns auf Ihre Eingaben! Autor: René Jaun NEUE WEBSITES www.ktipp.ch Die Website der Konsumentenzeitschrift «K-Tipp» hat ein Redesign erhalten. Erneuert wurden das Layout sowie der technische Unterbau, wie die ausführende Agentur Update mitteilt. Der Besucher ruft über die Navigation etwa Tests, Mustervorlagen, Warnlisten oder Merkblätter auf. Abos und Ratgeber stehen im Shop zur Verfügung. Schliesslich können Abonnenten über einen geschützten Bereich das Beraterteam mit Rechts-, Finanz- und Konsumfragen kontaktieren. Wer kein Abo hat, kann eine Auswahl der Artikel kostenlos lesen. Für Gelegenheitsleser steht ein 30-tägiger Zugang zu allen Inhalten zum Kauf bereit. Wie es in der Mitteilung heisst, erhielten ausser dem «K-Tipp» auch weitere Websites der Konsumenteninfo- Gruppe neue Onlineauftritte. migros-gruppe.jobs/de/lehre Mit einem «Lehrstellen-Hub» will die Migros-Gruppe Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle individuell begleiten. Viele der angebotenen Inhalte stammen von Lehrlingen selbst und sollen Einblicke geben in ihre Ausbildung, Schule und persönliche Entwicklung. Besuchern der Plattform stehen interaktive Dienste zur Verfügung: So kann man sich mit einem Chatbot unterhalten oder vom «Talent Matcher» einen geeigneten Beruf empfehlen lassen. Zudem stehen kurze Videoclips bereit, welche die Nutzer für bestimmte Berufe begeistern sollen. Weitere Services sind in Planung, schreibt die Migros. So soll zukünftig ein Schnupperlehre-Finder sowie ein Bewerbungs-Coach zur Verfügung stehen. Das Unternehmen bildet nach eigenen Angaben 3800 Lernende in 60 Lehrberufen aus. www.suisse-epolice.ch Auf suisse-epolice.ch lassen sich Diebstähle, Sachbeschädigungen oder Kontrollschildverluste anzeigen sowie Erwerb oder Übertragung von Waffen melden. Ein «Notfall»-Knopf verbindet den User mit der nächsten Polizeistelle, und eine Suchfunktion zeigt die umliegenden Posten an. Wer Meldungen einreichen will, muss sich vorab auf der Plattform registrieren. Danach lassen sich einige einfache Behördengänge digitalisiert abwickeln, sodass der Besuch eines Polizeipostens entfällt. Möchte man jedoch seine Meldung etwa durch Zeugen bestätigen oder weitere Hinweise vorlegen, erscheint die Aufforderung, persönlich vorzusprechen. Derzeit können Einwohner von 15 Kantonen die Website nutzen. Die Plattform kann von kantonalen Polizeicorps als Service beim Entwickler Bedag Informatik bezogen werden. Auftraggeber Verlag Konsumenteninfo Auftragnehmer und Partner Update, Znuny, Postfinance, Iway, Künzler Bachmann Direktmarketing Technologien Typo3 Version 9, Apache/2.4.10 (Debian), PHP 7.2, Apache Solr, OTRS, Cloudflare Online seit August 2019 Auftraggeber Migros-Genossenschafts-Bund Auftragnehmer und Partner The House Agency, Liip Technologien Drupal mit JSON-API, Nuxt.js Server, Vue.js Online seit August 2019 Auftraggeber Verein Polizeitechnik und -informatik PTI Auftragnehmer und Partner Bedag Informatik, Glue Software Engineering Technologien Java, Spring, Spring Boot, Angular, Ionic (Mobile App), Kubernetes, PostgreSQL Online seit Juli 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag 14 / 2019

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