Aufrufe
vor 3 Jahren

Netzwoche 16/2017

52 Service Event Plus

52 Service Event Plus KOMBINIEREN SIE JETZT IHREN EVENTEINTRAG (ONLINE UND PRINT) FÜR NUR CHF 860.– UNTER WWW.NETZWOCHE.CH/EVENTS E-Health & ICT Datum: 27.10.2017 Zeit: 08.45 – 11.45 Uhr Ort: Radisson BLU, Zürich-Flughafen Kontakt: c.jost@msmag.ch Veranstalter: MSM Research AG Anmeldung: www.msmag.ch/ehealth Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet voran und erfasst zunehmend Leistungserbringer und Patienten. Dabei umfasst sie eine ganze Reihe an Themen rund um Datenschutz, Sicherheit, Ethik, Vernetzung und Einsatz der ICT. Wesentlicher Bestandteil des digitalisierten Gesundheitswesens ist der Datenzugriff und -austausch über die ganze interne und externe Prozesskette hinweg. Mit der durchgängigen Vernetzung aller Beteiligten sowie dem Austausch und der Zusammenführung aller Patientendaten kann die Effizienz, Agilität und Reaktionszeit gesteigert und die individualisierte Betreuung weiter verbessert werden. Als Grundlage dazu wird eine hochverfügbare ICT-Infrastruktur benötigt, die eine hohe Connectivity und Sicherheit gewährleistet. Im Rahmen unseres Frühstücks-Briefings adressieren wir u.a. folgende Fragen und Themen: – Wie kann unter Berücksichtigung der Kosten eine sichere, flexible und hochverfügbare ICT-Infrastruktur geschaffen werden, die den heutigen und künftigen Anforderungen in der digitalen Transformation genügt? – Wie können Prozesse mit Unterstützung der ICT weiter verschlankt und optimiert werden? – Wie kann Sicherheit und Datenschutz gewährleistet werden? Die Referenten und Experten vermitteln Ihnen an unserem Frühstücks-Briefing wertvolle Impulse für Ihre Arbeit und anstehenden Entscheide. Die Teilnahme ist kostenlos für ICT-Verantwortliche & Fachbereichsleiter/innen aus Spitälern, Kliniken und Heimen. Swiss Payment Forum 2017 Datum / Zeit: Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: 06.11.2017: 08.00 – 17.30 Uhr anschliessend Apéro 07.11.2017: 08.00 – 16.00 Uhr Zürich Marriott Hotel marketing@vereon.ch Vereon AG www.swisspaymentforum.ch/anmeldung Das Swiss Payment Forum ist die jährlich stattfindende Plattform zum Thema Zahlungsverkehr in der Schweiz. Es ist der Treffpunkt für alle, die an neuen Payment-Trends interessiert sind. Fokusthemen sind innovative Payment-Modelle, Mobile Payment, Mobile Commerce und Mobile Banking. Im Rahmen des 6. Swiss Payment Forum der Vereon AG am 6. und 7. November 2017 in Zürich stellen Meinungsführer der Schweizer Payment-Industrie innovative Payment-Modelle vor und diskutieren die neuesten Erkenntnisse für das mobile Payment in der Schweiz. Die Teilnehmenden erhalten dabei einen umfassenden Überblick und Hintergrundinformationen sowie die Möglichkeit zum intensiven Networking. Die Themenschwerpunkte der 6. Jahrestagung: – Mobile-Payment-Trends: TWINT, Samsung Pay, Apple Pay, Alipay – Biometrie: Auswirkungen auf das digitale Bezahlen – 3-D-Secure 2.0: Vorteile für Händler und Kartenherausgeber – Bedeutung von PSD 2 für Handel und Banken – Value Added Services als Ausweg aus der Preisspirale – Use Case Tokenisation – Blockchain als Gamechanger? Besonderes Highlight in diesem Jahr ist die Keynote «Is the Blockchain Really Going to Change the World? What’s in the Blocks» von David Birch. Abgerundet wird das Swiss Payment Forum 2017 durch zwei T hemenzirkel, an dem alle Teilnehmer die Möglichkeit haben, ihre Fragen an die Referenten zu stellen. Seminar Digital Marketing Masterclass Daten: 30.11.2017 | 02./03.02.2018 Zeit: 08.45 – 17.00 Uhr Digital Marketing beginnt mit dem Digital Mindset! Genau darum geht es in dieser Masterclass, die aus dem Onlinekurs Digitales Marketing, Webinaren mit Experten, einem begleitenden Praxisprojekt und drei intensiven Workshop-Tagen bei der FHNW in Basel besteht. Über einen Zeitraum von zwei Monaten bauen Sie Ihr digitales Marketingwissen Schritt für Schritt aus. Zum Abschluss können Sie ihr Fachwissen im Lebenslauf als formale Weiterbildung dokumentieren. Ort: Kontakt: Veranstalter: Anmeldung: Basel & Webinare Noemi Hess, noemi.hess@fhnw.ch FHNW Institut für Wirtschaftsinformatik fhnw.ch/seminar-digital-marketing-masterclass Sie tauchen ein in die vielschichtige Welt der Online-Marketing-Instrumente und setzen sie an einem persönlichen Praxisbeispiel um. Teil des Seminars ist der offene Onlinekurs Digital Marketing (Atelier Digital) mit 23 Kapiteln. Nach jedem Kapitel können Sie Ihr Wissen anhand eines kurzen Quiz überprüfen. Am Ende des Onlinekurses gibt es eine Abschlussprüfung über alle 23 Kapitel mit einem Online-Zertifikat. Dieser Onlinekurs steht allen offen. Interessant ist für Sie die Kombination mit dem Praxiswissen von Experten. So untermauern Sie Ihr Wissen und können es auf Hochschulniveau unter Beweis stellen. Hierfür erhalten Sie ein Arbeitshandbuch mit 23 Aufgaben, um Ihr Unternehmen besser im digitalen Raum zu präsentieren. Zum Schluss präsentieren Sie Ihr digitales Marketingkonzept. Mit dem erfolgreichen Seminarabschluss erhalten Sie das FHNW-Zertifikat und 2 ECTS-Punkte. Diese Punkte können für weitere FHNW-Ausbildungen im Bereich Digital Marketing angerechnet werden. 16 / 2017 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Wild Card 53 Es gibt kein Dort Unser Arbeitsplatz wird sich in Zukunft durch den kombinierten Einsatz neuer Technologien stark verändern. Flexibilisiert ist das Zauberwort und betrifft den Arbeitsort, die Arbeitsinhalte, die Arbeitszeit und die Arbeitsbeziehung. « Mit dem zunehmenden Aufkommen der Gig-Economy und dem Bedarf an interdisziplinären Teams und Spezialisten wird der Anteil der Freelancer in naher Zukunft stark zunehmen. » Daniel Liebhart ist Dozent für Informatik an der ZHAW (Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften), Experte für Enterprise-Architekturen und CTO Ambassador von Swisscom. Er ist Autor und Coautor verschiedener Fachbücher. Artikel online auf www.netzwoche.ch Webcode DPF8_61679 «Arbeitswelt der Zukunft: ortsungebunden; Arbeitskraft der Zukunft: selbstständig; Arbeitsplatz der Zukunft: flexibel», so kann die Studie «Der Arbeitsplatz der Zukunft» des Beratungsunternehmens Deloitte zusammengefasst werden. Die Studie ist in Zusammenarbeit mit Verbänden und Unternehmen und auf Basis einer repräsentativen Befragung von 1000 Personen in der Schweiz 2015 bis 2016 entstanden. Auch andere Untersuchungen, wie die lesenswerte Studie «Der Mensch in der Arbeitswelt 4.0» des Instituts für Angewandte Psychologie (IAP) aus dem Jahr 2017 bestätigen den allgemeinen Trend zur Flexibilisierung. Heute: Der flexible Arbeitsort Für 72 Prozent der Schweizer Organisationen ist die Etablierung mobil-flexibler Arbeitsformen einer der Gründe, sich mit den Möglichkeiten der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Bereits heute ist Homeoffice für knapp ein Drittel aller Beschäftigten (28 Prozent) eine Realität. Der Rest arbeitet zunehmend an Shared oder auch Hot Desks, in «Coworking Spaces» oder gar an sogenannten «Third Places». Das geht so weit, dass knapp die Hälfte aller Schweizer Unternehmen bei der Standortwahl die neuen Varianten der Arbeitsplatzmodelle berücksichtigen. Die Vorteile sind offensichtlich: effizientere Nutzung und damit geringere Kosten für den Arbeitgeber bei steigender Attraktivität und Produktivität der Angestellten. Bald: Die flexible Arbeitskraft Ein weiteres Element der Flexibilisierung betrifft die Arbeitskraft respektive das Arbeitsverhältnis. Heute arbeitet bereits ein Viertel aller Erwerbstätigen als Freelancer. Das sind bei einem Total von knapp 5 Millionen erwerbsfähigen Personen in der Schweiz 2016 immerhin 1,4 Millionen Personen. Sie können in die Kategorien klassische Freelancer (ca. 450 000), Arbeitnehmer mit Nebenjobs (ca. 370 000), Arbeitskraft mit verschiedenen Jobs (ca. 285 000), Kleinunternehmer (ca. 99 000) und Arbeitskraft auf beschränkte Zeit (ca. 24 000) unterteilt werden. Mit dem zunehmenden Aufkommen der Gig-Economy und ihrer Plattformen und dem immer grösseren Bedarf an interdisziplinären Teams und Spezialisten wird der Anteil der Freelancer in naher Zukunft stark zunehmen. Zukunft: Das virtuelle Team Der flexible Arbeitsort in Kombination mit der flexiblen Arbeitskraft verändert die heutige Form der gängigen Zusammenarbeit im Team vollständig. Was wir heute als Arbeitsinstrumente einsetzen, wie etwa das gemeinsame Büro und die Sitzungsräume, aber auch Telefon- oder Videokonferenzen, stösst an seine Grenzen. Unter den Stichworten «Next Generation Intranet», «Enterprise Social Network» oder auch «Digital Workplace» etablieren sich Ansätze für die technische Unterstützung neuer Arbeitsformen. Es werden jedoch weitere Innovationen notwendig sein, um das Teamerlebnis und die entsprechende Produktivität zu gewährleisten. Beispielsweise der Einsatz von Augmented- oder Virtual-Reality-Technologien für virtuelle Teams, sodass unabhängig vom Aufenthaltsort und der Umgebung des jeweiligen Teammitglieds eine realistische und direkte Zusammenarbeit möglich wird. Oder die Kompensation von Abwesenheiten durch intelligente Avatare. Und dann wird das Firmenwissen in Form einer aktiven künstlichen Intelligenz integraler Teil der Teams der Zukunft. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 16 / 2017

Archiv