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Netzwoche 17/2016

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Bild: iStock FOCUS SOURCING Ideen für das Sourcing gsa. IT wird zunehmend aus der Cloud bezogen. Es geht längst nicht mehr darum, ob man die Cloud nutzt, es geht eher darum, wie man die Cloud einsetzt. Die Möglichkeiten der Cloud eröffnen dem Markt neue Sourcing-Modelle, auch in traditionellen Infrastrukturbereichen. Drei Gastautoren stellen im Fokus drei verschiedene Sourcing-Ideen vor. Cloud Computing wird etwa genutzt, um neue Geschäftsmodelle und Ideen mit mobilen und geografisch verteilten IT-Ressourcen rasch umzusetzen. Das eröffnet Cloud-Dienstleistern ein attraktives Geschäftsmodell und Wachstum. Durch die Nähe der grossen Anbieter wie AWS, Google oder IBM wird das Mieten von IT-Infrastruktur für Schweizer Firmen immer attraktiver. Welche Vorteile die grossen Cloud-Dienste IT-Verantwortlichen in Unternehmen bieten, beleuchtet Andreas Windler, Head of Microsoft Department, Adesso Schweiz. Früher waren Rechenzentren den Grossunternehmen vorbehalten. Heute sind Sicherheit und Verfügbarkeit eines modernen Datacenters keine Privilegien von Konzernen mehr, wie Pius Grüter schreibt, CIO beim Colocation-Anbieter Green.ch. In seinem Fachbeitrag erläutert Grüter, in welchen Fällen Colocation auch für kleine Unternehmen attraktiv sein kann. Mit der Cloud steigen auch die Anforderungen an die unternehmenseigene Netzwerkinfrastruktur. Die Attraktivität der Cloud ist das Abrechnungsmodell. Man bezahlt für die genutzte Leistung. Ein Modell für das Netzwerk? Ja, meint Laurent Moureu, Country Manager, ALE Schweiz. Unternehmen könnten etwa neue Netzwerktechnologien früh einsetzen. Was es dabei zu beachten gilt, erklärt Moureu in seinem Fachbeitrag. 17 / 2016 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Focus Sourcing 41 Advisory Workshop für die Cloud Der «Cloud-Monitor 2016» von Bitkom bestätigt, dass die Cloud-Nutzung weiter wächst. Demnach nutzen 54 Prozent der Unternehmen mittlerweile bereits Cloud Computing, weitere 18 Prozent planen deren Verwendung. Für sie gilt es, den bestmöglichen Einsatz im Unternehmen zu finden. Ganz gleich, ob nur Dienste aus der Cloud bezogen oder eigene Leistungen in der Cloud angeboten werden sollen, für eine erfolgreiche Transition braucht es eine entsprechende Cloud-Strategie. Einerseits wird Cloud Computing in der strategischen IT genutzt, um neue Geschäftsmodelle und Ideen auf Basis einer schnelleren Implementierung von Anwendungen in Verbindung mit mobilen und geografisch verteilten IT- Ressourcen zu verwirklichen. Hier zeigen diverse Fallbeispiele, dass Unternehmen auf Cloud Computing setzen, um vollkommen neue Services anzubieten und neue Märkte zu adressieren. Andererseits liegen die klassischen Vorteile von Cloud Computing im Bereich der Utility-IT, bei der IT-Dienstleistungen nach Verbrauch abgerechnet werden. Hier ergeben sich Vorteile durch eine schnellere Skalierbarkeit der IT-Leistungen, eine erhöhte organisatorische Flexibilität sowie durch verringerte Administrationsaufwände. Die Strategie der Cloud-Anbieter Ein Grossteil der Cloud-Anbieter freut sich über den regen Zulauf von europäischen Kunden. Sie haben sich strategisch mit Rechenzentren in Europa positioniert, um ansässigen Kunden die physische Speicherung ihrer Daten vor Ort zu ermöglichen und die jeweiligen Gesetzesvorgaben zu erfüllen. Einen grossen Schritt in diese Richtung haben die Amazon Web Services gemacht. Mit einem regionalen Ableger in Frankfurt speziell für den deutschen Markt hat sich der IaaS-Marktführer zu seinem Engagement in Deutschland bekannt. Gleichzeitig positioniert sich Amazon damit in Europa und erhöht somit ebenfalls für Kunden aus angrenzenden Ländern seine Attraktivität. Auch der Anbieter Microsoft nimmt Fahrt in diese Richtung auf. Vor allem die Einführung von IaaS-Ressourcen in Azure beginnt, Früchte zu tragen. Neben einer bereits vorhandenen breiten Kundenbasis in Europa hat Microsoft den Vorteil, sämtliche Betriebsmodelle unterstützen zu können. Ein Advisory Workshop hilft Unternehmen, Cloud Computing richtig umzusetzen. Bild: iStock Wie packt man eine Cloud-Migration an? Die teilweise oder vollständige Migration einer bestehenden Anwendungslandschaft in die Cloud wirft für Unternehmen eine Reihe von Fragen auf. Soll ein externer Dienstleister wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure gewählt werden, oder sollen bestehende IT-Ressourcen im Rahmen eines privaten oder hybriden Cloud- Modells weiter betrieben werden? Welches Dienstmodell bietet den optimalen Kompromiss aus Kontrolle, Transparenz, Datenschutz und Kostensicherheit? Welche Anwendungen eignen sich besonders zur Migration, und in welchem Zeitrahmen und Zeitplan sollte die Migration durchgeführt werden? Sollen diese Anwendungen im Rahmen eines «Lift-and-Shift»-Projekts im Wesentlichen unverändert migriert werden, oder ist eine grössere Anpassung im Rahmen des Umzugs geplant? Diese Fragen können nicht allgemeingültig beantwortet werden und müssen, unter Berücksichtigung der jeweiligen Kundensituation, strukturiert erarbeitet werden. Cloud Advisory Workshop als Erfolgsfaktor Viele Kunden haben mit ihren aktuellen Lizenzverträgen bereits gewisse Nutzungsrechte oder -kontingente für Cloud-Lösungen erworben. Um Cloud Computing erfolgreich und effizient einzusetzen, lohnt sich jedoch der Einbezug eines kompetenten IT-Partners. Gemeinsam können so die Nutzenpotenziale für bestehende oder zukünftige Geschäftsmodelle identifiziert und darauf aufbauend eine konkrete Roadmap für die Umsetzung erstellt werden. Als Resultat eines solchen Cloud Advisory Workshops werden die ausgewerteten Daten unter Berücksichtigung aktueller Preise und Technologieaspekte präsentiert und dem Unternehmen somit eine optimale Entscheidungsvorlage geboten. DER AUTOR Andreas Windler Head of Microsoft Department, Adesso Schweiz Ein Grossteil der Cloud- Anbieter erfreut sich über regen Zulauf von europäischen Kunden. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2016

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