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Netzwoche 17/2020

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24 Best of Swiss Apps

24 Best of Swiss Apps Jurytag BEST OF SWISS APPS 2020 Das war der physisch-virtuell-hybride Jurytag von Best of Swiss Apps 2020 Die Juroren haben die Köpfe zusammengesteckt, diskutiert und entschieden. Am Jurytag von Best of Swiss Apps 2020 zeigte sich, worauf es beim Rennen um die besten Schweizer App-Projekte ankommt. Die Kategorie «Education» löste die Kategorie «Games» ab. Autor: Fabian Kindle Der Jurytag ging beim Weiterbildungsanbieter Digicomp und online über die Bühne. Bei eigenen Projekten verlässt man den Raum Für die Jurierung gibt es klare Regeln. Eine davon verlangt, dass Juroren, die an einem Projekt beteiligt sind, dies offenlegen und temporär in den Ausstand treten. Die Jurymitglieder verpflichten sich zudem zur Geheimhaltung: Was die Teilnehmer an projekt- und geschäftsbezogenen Informationen teilen, soll in den geschlossenen Diskussionsräumen bleiben. Dasselbe gilt für die Ergebnisse: Wer es auf die Shortlist geschafft hat, zeigt sich am 2. November. Und die Kür der Goldgewinner geht am 2. Dezember über die Bühne. An der Award Night zeigt sich, wer den Titel Master of Swiss Apps 2020 gewinnt und damit die Nachfolge von «VIA Strassengraben» antritt. Mit dem Projekt haben im vergangenen Jahr die eidgenössische Zollverwaltung und TI&M den Master-Titel geholt. Von den Projekten werden die Besten als Kandidaten für den Master-Titel ins Rennen geschickt. Der Master of Swiss Apps wird an der Award Night nach der Abstimmung von Jury und Publikum vergeben. Schon jetzt der Hinweis: Wer online abstimmen will, muss sich für den Netzticker (den Newsletter der Netzwoche) registrieren. i EINREICHUNGEN PRO KATEGORIE ▪▪ Business Impact: 25 ▪▪ Campaigns: 15 ▪▪ Design: 30 ▪▪ Enterprise: 8 ▪▪ Functionality: 43 ▪▪ Education: 8 ▪▪ Innovation: 37 ▪▪ Mixes/VR/AR: 9 ▪▪ Mobile Web: 15 ▪▪ User Experience & Usability: 39 Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.bestofswissapps.ch Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Am Jurytag fallen die ersten grossen Entscheidungen. Wer schafft es auf die Shortlist von Best of Swiss Apps? Dazu trafen sich 36 Juroren beim Weiterbildungsanbieter Digicomp vor Ort, 18 weitere nahmen vom Homeoffice aus teil. Die Schweizer App-Macher schickten dieses Jahr 229 Einreichungen in 10 Kategorien ins Rennen – ein neuer Rekord. Jury-Chairman Christof Zogg zeigte sich zufrieden über den diesjährigen Einreichungsrekord. «Für mich ist es ein Highlight, dass wir jetzt im vierten Jahr in Folge wieder am Wachsen sind», sagte Zogg. Deshalb waren dieses Jahr auch 10 Jurymitglieder mehr dabei. «Noch spannender ist, zu sehen, was das für die App- Branche bedeutet», sagte Zogg. Zwei Trends würden sich abzeichnen. Der erste betrifft die horizontalen Kategorien. Jede App muss ein gutes Design, User Experience, Innovation und Functionality haben. Der zweite Trend ist, dass die Kategorie Business Impact gewachsen ist. Education rein, Games raus Dieses Jahr wurde die Kategorie «Education» eingeführt. Sie ersetzt die Kategorie «Games». «Der Hintergrund ist, dass aus der App-Welt Schweiz nicht mehr so viele Einreichungen kamen», sagte Zogg. Das habe zwei Gründe: Zunächst sind die grossen weltweit agierenden Publisher nicht unbedingt an einem Schweizer Award interessiert. Viele der verbleibenden Publisher sind so klein, dass ihnen die Anmeldegebühr zu hoch sei. Die neue Kategorie wurde auch eingeführt, da man im Lockdown im März gemerkt habe, wie wichtig das Thema Homeschooling und E-Learning ist. «Es ist auch ein Ziel von Best of Swiss Apps, solche Trends aufzugreifen und zu fördern», sagte Zogg. In der Fachjury der Kategorien prüften die Experten die Projekt auf Herz und Nieren, testeten Funktionen, diskutierten und einigten sich auf eine Beurteilung. Dieses Jahr sollen die kategorienspezifischen Bewertungen höheres Gewicht erhalten – sie sollen 60 Prozent der Gesamtbewertung ausmachen. Die horizontalen Kriterien Design, UX, Functionality und Innovation machen die restlichen 40 Prozent der Bewertung aus. «So kann eine App auch gewinnen, wenn beim Design oder UX noch etwas verbessert werden kann, aber ein sensationeller Business Case dahintersteht», sagte Zogg. Am Ende des Tages stand fest, welche Einreichungen in die Kategorie «leider nein» gerutscht sind, wer es auf die Shortlist geschafft hat und wer zu den Goldgewinnern zählt. 17 / 2020 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Best of Swiss Web dot.swiss 25 «Swissmilk.swiss» gewinnt den Sonderpreis bei Best of dot.swiss «Swissmilk.swiss» hat bei Best of Swiss Web 2020 den Sonderpreis «Best of dot.swiss» abgeräumt. Jurypräsident Fabian Unteregger hatte an der Preisverleihung mehrere Hüte auf: einen als Laudator, einen als bekehrter Vegi-Burger-Fan – und einen als vermeintlicher Bundesrat. Autoren: Pamela Beltrame, Joël Orizet «Hätten Sie gewusst, dass eine Kuh 80 Kilogramm Raufutter pro Tag verzehrt?» Fabian Unteregger, Jurypräsident der Kategorie «Best of dot.swiss» Best of Swiss Web 2020 hat im Jubiläumsjahr zum ersten Mal den Sonderpreis «Best of dot.swiss» verliehen. Die Jury prämierte das beste Webprojekt des Jahres mit der Domain- Endung .swiss. Den Preis holte sich «Neue Rezepte fürs Digitale» – ein Projekt im Auftrag der Schweizer Milchproduzenten SMP, realisiert von Hinderling Volkart. Die Gewinner behaupteten sich in einem harten Wettbewerb, wie die Jury im Urteil festhielt. Doch der Muntermacher der Natur hatte mit swissmilk.swiss letztlich die Nase vorn. «Die Site überzeugt in allen Aspekten der Swissness und lädt im frischen Look zum Verweilen ein», sagte Jurypräsident Fabian Unteregger, der an der Award Night die Laudatio hielt. Die Website biete Rezepte, gut umsetzbare Abnehmtipps und Funfacts: «Hätten Sie gewusst, dass eine Kuh 80 Kilogramm Raufutter pro Tag verzehrt?» Die Jury bewertete die Eingaben nach folgenden Kriterien: ·· Handwerkliche Qualität: Genügt das Projekt mit einem soliden Web-Handwerk den allgemeinen Qualitätskriterien von Best of Swiss Web? ·· Schweizer Werte: Setzt das Projekt die als typisch schweizerisch geltenden Eigenschaften wie Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation in der visuellen Gestaltung um? i EINBLICK IN DIE JURY Fabian Unteregger: Comedian, Arzt und Jurypräsident Dass ein Comedian bei Best of Swiss Web als Jurypräsident auftritt, mag auf den ersten Blick erstaunen. Im Fall von Fabian Unteregger liegt es aber auf der Hand. Denn der studierte Ernährungswissenschafter und Arzt bringt auch in Digitalfragen die nötige Expertise mit. Sein Erststudium an der ETH Zürich finanzierte er unter anderem mit Webdesign. 2008 stand er bei den Best of Swiss Web Awards bereits auf der Bühne, und zwar als Goldgewinner für die beste Fussball-Marketing-Site Natifans.ch. Im Video-Interview spricht Unteregger darüber, warum er dieses Jahr als Jurypräsident dabei sein wollte und weshalb die Kategorie «dot.swiss» wichtig ist. Vegi-Burger und seine Vergangenheit als Den vollständigen Artikel finden Sie online www.netzwoche.ch Vegi-Skeptiker schneidet der Parodist ebenfalls an. Zum Schluss kommentiert auch noch «Alain Berset» die Award-Show. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 17 / 2020

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