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Netzwoche 4/2019

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36 Management & Career

36 Management & Career Aktuell WWW.NETZWOCHE.CH Zürcher Informatiktage 2019 in kleinerem Rahmen osc. Die Informatiktage sollen 2019 als Intermezzo mit Fokus auf das jüngere Publikum stattfinden. Vom 11. bis 15. März stehen Workshops und ein IT-Poetry-Slam auf dem Programm. 2020 soll die Veranstaltung wieder in gewohntem Rahmen stattfinden. ▸ Webcode DPF8_126446 200 Millionen für Schweizer Start-ups kfi. Credit Suisse hat angekündigt, ihr Risikokapitalgefäss «Credit Suisse Entrepreneur Capital» auf 200 Millionen Franken aufzustocken. Vom Fonds sollen sowohl Start-ups als auch KMUs profitieren. Seit der Schaffung im Jahr 2010 investierte der Fonds 130 Millionen Franken in mehr als 50 KMUs. ▸ Webcode DPF8_127003 Cisco bildet Experten für Cybersicherheit aus mur. Cisco und Fast Lane haben die Cybersecurity Academy gestartet: Sie soll ICT-Profis im Bereich IT-Sicherheit fit machen. Der Lehrgang dauert je nach gewählten Modulen sechs bis zwölf Monate. Interessierte müssen ein Auswahlverfahren durchlaufen. Der erste Ausbildungsgang beginnt Ende März und bietet Platz für 15 ICT-Fachkräfte. ▸ Webcode DPF8_126894 Neues Top-Thema für Verwaltungsräte Bild: rawpixel / unsplash.com osc. Deloitte, die Hochschule Luzern und die Vereinigung Swiss-VR haben Verwaltungsräte von Schweizer Unternehmen nach den wichtigsten Themen befragt, mit denen sie sich in den vergangenen zwölf Monaten beschäftigt haben. Die Umfrage zeige, dass die Unternehmenskultur in die Riege der Top-Themen aufgestiegen sei, heisst es in einer Mitteilung. Die Befragten sähen darin einen wesentlichen Treiber für den Unternehmenserfolg und fänden sie wichtiger als die Compliance. Bildung soll digitalisiert werden Neu auf Platz 1 der Rangliste liegt das Trio «Digitalisierung/Robotik/Automatisierung». Es habe die Themen «Effizienzsteigerung/Optimierung interner Prozesse» in der neuen Umfrage an der Spitze abgelöst. «Die digitale Transformation und Innovation sind heute ein entscheidend wichtiger Wettbewerbsvorteil. Für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist es wichtig, dass der Verwaltungsrat eine Unternehmenskultur prägt, die den Wandel nicht nur fördert, sondern auch von den Mitarbeitenden einfordert», kommentiert Cornelia Ritz Bossicard, Präsidentin Swiss-VR die Umfrage. «Dazu gehört, neben gemeinsamen Werten und einer offenen Diskussionskultur, die Mitarbeitenden zu befähigen und zu motivieren, neue Wege zu gehen – und dies über alle Unternehmensstufen.» Dunkle Wolken am Konjunkturhimmel Die befragten Verwaltungsratsmitglieder sehen am Konjunkturhimmel Wolken aufziehen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Anteil an neutralen und negativen Einschätzungen sei im Vergleich zu früheren Umfragen grösser geworden. Die Aussichten für die eigene Branche und vor allem das eigene Geschäft beurteilten die Befragten aber etwas zuversichtlicher. 42 Prozent schätzen ihre jeweiligen Branchenaussichten positiv ein. 14 Prozent seien der Meinung, dass ihrer Branche schlechtere Zeiten bevorstehen. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_126633 Die 19 Top-Fintech- Start-ups der Schweiz kfi. «Fintechnews» hat ein Ranking der 19 vielversprechendsten Schweizer Fintech- Start-ups des Jahres veröffentlicht. Diese seien Amnis Treasury Services, Apiax, Bitcoin Suisse, Crypto Finance, Loanboox, Instimatch, Melon- Port, Monito, Netguardians, Neon, Price Hubble, Proxeus, Parashift, Rice Exchange, Selma Finance, Sonect, Splendit, Viac und Yapeal. ▸ Webcode DPF8_127258 osc. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats hat zwei Motionen angenommen, die der Digitalisierung der Bildung in der Schweiz Impulse verleihen sollen. Mit 14 zu 8 Stimmen erteilte die Bildungskommission einem «Impulsprogramm zur Verbreitung innovativer Digitalisierungsprojekte im Bildungsbereich» ihre Zustimmung, wie es auf «Parlament.ch» heisst. In Abstimmung mit der im Dezember 2018 lancierten Plattform «Digitalinform.swiss» wolle die Kommission, dass bereits entwickelte Digitalisierungstools sowie «Good Practices» im gesamten Bildungsraum Schweiz ausgetauscht und weiterverbreitet werden. Dazu solle der Bundesrat die gesetzlichen Grundlagen schaffen. Auch die Schweizer Kantone arbeiten an der Digitalisierung des Schulwesens. Strategie «Digitale Schweiz» Mit 16 zu 8 Stimmen habe die Kommission ausserdem eine Motion zur Lancierung eines Digitalisierungs-Impulsprogramms für eidgenössische und kantonale Universitäten, Fachhochschulen, Berufs- und Weiterbildung angenommen. Sie fordere, dass der Bundesrat die gesetzlichen und finanziellen Voraussetzungen für die Erreichung der Ziele seiner Strategie «Digitale Schweiz» schaffe. Eine Minderheit der Kommission habe die Ablehnung beider Motionen beantragt, heisst es weiter. Ihr Argument war laut Bericht, dass die Digitalisierung ohnehin alle Bereiche tangiere und daher keine Ungleichbehandlung geschaffen werden solle. Artikel online: www.netzwoche.ch ▸ Webcode DPF8_127424 04 / 2019 www.netzwoche.ch © netzmedien ag

Management & Career Event 37 Lernen und Arbeiten im Zeitalter der Digitalisierung Immer mehr Unternehmen und Organisationen setzen auf neue Arbeitsmodelle, moderne Arbeitsplätze und Weiterbildung für ihre Mitarbeitenden. Wie funktioniert das? Wie wird lebenslanges Lernen umgesetzt? Diese und weitere Fragen werden an der Swiss-ICT-Arbeitswelten-Konferenz am 28. März diskutiert. i DER AUTOR Simon Zaugg Leiter Kommunikation und Marketing, Swiss-ICT VERANSTALTUNG Arbeitswelten-Konferenz Datum: 28.03.2019 Zeit: 08.30 – 17.30 Uhr (Einlass ab 08.00 Uhr) Ort: Organisation und Informatik, Albisriederstrasse 201, 8047 Zürich Programm und Tickets unter: www.swissict-arbeitswelten.ch Onlinedossier auf www.netzwoche.ch/dossier/ swissict-arbeitswelten «Agil» wird wie ein Zauberwort in Management-Etagen gehandelt, und täglich erscheinen neue Blogs und Artikel zu dem Thema. Der Blogger, Visionär und Nerd Eckhard Klockhaus wird in seiner Eröffnungs-Keynote an der Arbeitswelten-Konferenz am 28. März Informationen, Tipps und Warnungen zu «Agility Work» weitergeben. Klockhaus gilt als grosser Fan agiler Methoden, hat bereits viele agile Projekte geleitet. Sein Kredo: «Agilität hilft Unternehmen – aber es muss gelernt werden.» Einen Einblick in die Praxis gibt Reto Bättig, CEO und Partner von M&F Engineering. Das Unternehmen hat bis vor fünf Jahren stark unter dem sogenannten Fachkräftemangel gelitten. Sein Vortrag erzählt die Geschichte einer Firma, die durch radikales Umdenken aus dem Problem des Fachkräftemangels eine Stärke und einen USP entwickelt hat. M&F Engineering bietet heute dank ihres Trainee-Programms jungen und wenig erfahrenen Ingenieuren einen attraktiven Einstieg. Die moderne Talentschmiede Einen mindestens ebenso spannenden Ansatz verfolgt die Stiftung Neustarter. Die Stiftung ermöglicht 2019 in einem Experiment «alten Hasen» aus etablierten Unternehmen ein vierwöchiges Praktikum in Start-ups mit dem Ziel, sinnvolle Learnings und Unlearnings in das Unternehmen zurückzutragen. Bernadette Höller wird über weitere Hintergründe des Experiments berichten. Die heutige Arbeitswelt mit ihrer hochgradigen Vernetzung, Dynamik und Komplexität zwingt uns, die gesamte HR-Wertschöpfungskette neu auszurichten. Fabiola Eyholzer verspricht, die Besucherinnen und Besucher auf eine Entdeckungsreise in die moderne Talentschmiede mitzunehmen. Sie wird unter anderem mehr über die sieben Dimensionen für Engagement, die Gütesiegel der Talentakquisition sowie das Karriere-Kaleidoskop als Grundstein für persönliches Wachstum und Talentmobilität berichten. Förderprojekte und Weiterbildung Ausser Querdenkern und innovativen Unternehmerinnen und Unternehmern kommt auch ein Vertreter des Staatssekretariats für Bildung Forschung und Innovation (SBFI) zu Wort. Scott Ryan wird auf das 2018 lancierte Förderprojekt in der höheren Berufsbildung eingehen, von dem auch die ICT-Branche profitieren kann. Die Einführung direkter Bundesbeiträge gleicht die finanzielle Belastung der Studierenden auf Tertiärstufe an, schafft eine schweizweit einheitliche Unterstützung für Absolvierende vorbereitender Kurse und leistet einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfs. Einen provokativen Titel für seinen Beitrag hat Jungpolitiker und Unternehmer Andri Silberschmidt gewählt. Er fragt: «Wie illegal ist meine Arbeitsweise?» Mit gutem Grund: Im Arbeitsrecht findet man einige Passagen, die ans letzte Jahrhundert erinnern – nämlich an diese Zeit, in der das Arbeitsgesetz geschrieben wurde. Die Politik sei sich dessen bewusst, sagt er, sei sich aber nicht einig darüber, wohin die Reise führen soll. In weiteren Beiträgen kommen Claudio Amoroso (Swiss Re), Pascale Lenz (IBM), Claudia Lienert (SBB), Rebekka Masson (Modell F), Reinhard Riedl (BFH, Präsident SI), Claudia Röhrs (Fitbase), Filiz Scarcella (Positive Leadership Coach) und Stephan Schmid (3L Informatik, Swiss-ICT) zu Wort. www.netzwoche.ch © netzmedien ag 04 / 2019

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