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Zukunft-Banking Juli 2020

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18 Zukunft Banking FINTECH Gamechanger 12. / 13. Juli 2020 | netzwoche.ch/ZukunftBanking | moneytoday.ch Das Crypto Valley ist die Zukunft des Krypto-Standorts Schweiz Das Crypto Valley bietet ein einladendes Umfeld für Unternehmer und Investoren. Die Schweiz führt auch zuverlässig die Rangliste der innovativsten Staaten an und gilt als eines der Länder mit der höchsten Lebens qualität. Doch sind diese Voraussetzungen genug, damit sich das Crypto Valley im internationalen Wettbewerb durchsetzen kann? Eine Analyse. AUTOR: HEINZ TÄNNLER, PRÄSIDENT DER SWISS BLOCKCHAIN FEDERATION Die Schweiz geniesst seit Langem den Ruf, günstige Rahmenbedingungen für Unternehmer zu schaffen. Internationale Unternehmen wie Roche, Nestlé, Glencore und viele weitere haben ihren Hauptsitz in der Schweiz. Das deutet auf ein günstiges Steuersystem hin und kann auf gute Rahmenbedingungen für Unternehmen zurückgeführt werden. Die Gründung der Stiftung Ethereum ebnete Zug den Weg, das Zentrum des Crypto Valleys zu werden. Der Schritt von Ethereum führte viele andere auf Blockchain spezialisierte Unternehmen in die Schweiz und vor allem nach Zug. Inzwischen gibt es in der Schweiz über 800 Blockchain-Unternehmen, die insgesamt einen Wert von über 20 Milliarden Dollar repräsentieren. Die Gründung von Ethereum und Bitcoin Suisse, einem weiteren Early-Mover in der Branche und Mitglied der Swiss Blockchain Federation, zog zusätzlich Gleichgesinnte an den Zugersee. Eine starke und lebendige Gemeinschaft von Start-ups, Unternehmern und Investoren entstand. Doch schon bald war klar: Digitale Assets benötigen einen neuen Regulierungsrahmen. Die Offenheit der Schweizer Regierung in dieser Frage kommt den Unternehmern zugute. Im Frühjahr 2019 startete der Bundesrat eine Konsultation zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Blockchain/ DLT. Damit will er die Rechtssicherheit erhöhen, Hürden für DLT-basierte Anwendungen beseitigen und das Risiko von Missbrauch begrenzen. Der Entwurf dient der weiteren Verbesserung des regulatorischen Rahmens für DLT in der Schweiz, insbesondere im Finanzsektor. Wenn es um die Digitalisierung geht, steht die Schweiz nicht allzu schlecht da. Das zeigt der «Digital Competitiveness Report», den die IMD Business School in Lausanne jährlich erstellt. Er gibt Aufschluss Digitale Assets benötigen einen neuen Regulierungsrahmen. Heinz Tännler, Präsident der Swiss Blockchain Federation. darüber, wie fit einzelne Länder im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung sind. Die Schweiz erhält in diesen Reports im Durchschnitt gute, teils sehr gute Noten. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die guten Noten verdankt sie vor allem den Spitzenuniversitäten, den hochqualifizierten Spezialisten und dem Forschungsstandort. In den Bereichen Zukunfts- und Adaptionsfähigkeit, IT-Integration und Marktdurchdringung, die separat bewertet werden, ist die Schweiz jedoch nur Mittelmass. Hier haben Länder wie Australien, Finnland, die Niederlande und die USA klar die Nase vorn. In den baltischen Ländern etwa werden heute schon bis zu 90 Prozent aller Handelsregistereinträge online abgewickelt. Konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit Wenn der Staat gegenüber neuen Technologien offen ist, mit der Wirtschaft zusammenarbeitet und die richtigen Rahmenbedingungen setzt, geht es offenbar schnell vorwärts. In der Schweiz sind wir leider generell, aber besonders in Bezug auf die Blockchain-Technologie, noch nicht so weit. Wir haben zwar ein sensationelles Start-up- Cluster im Raum Zug und Zürich, aber wir nutzen es viel zu wenig. Natürlich birgt jede Technologie Risiken: Der Hype zieht unseriöse Leute an. Er blendet Konsumenten und Anleger, die dann keine Risiken und nur noch Chancen sehen. Doch auch regulatorische Unsicherheiten bergen Risiken, vor allem wenn ein Land oder ein Staat in der Entwicklung an der Spitze mitmischen möchte. Dazu braucht es eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Stakeholdern. Es braucht einen Dialog zwischen den klassischen Branchen und disruptiven Start-ups sowie ein vertieftes Verständnis der Technologie. Nur so wird es möglich sein, dass die Region Zug/Zürich und die ganze Schweiz ihre äusserst vorteilhafte Ausgangslage, was die Zukunftstechnologie Blockchain betrifft, gewinnbringend für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weiter nutzen kann. DIE ORGANISATION SWISS BLOCKCHAIN FEDERATION Regierungsrat Heinz Tännler ist Präsident der Swiss Blockchain Federation und Finanzdirektor des Kantons Zug. Die Swiss Blockchain Federation setzt sich als Public-private-Partnership für die Erhaltung und den Ausbau der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Blockchain-Standorts Schweiz ein. Die wichtigsten Ziele sind die Schaffung von Rechtssicherheit, günstige Rahmenbedingungen und ein breit angelegtes Ökosystem. Fintech-Firmen sehen sich als Krisengewinner Fintech-Unternehmer sehen die Coronakrise als Chance. Die wenigsten müssen sparen, die meisten wollen investieren – und rechnen damit, dass die Fintech-Branche profitieren wird. Ob sich das bewahrheitet, wird sich zeigen. AUTOR: JOËL ORIZET Christina Kehl, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied Swiss Finance Startups. Nur wenige Fintech-Unternehmen müssen derzeit sparen. Gerade jetzt wollen die meisten investieren und Personal aufstocken, wie aus einer Umfrage des Branchenverbands Swiss Finance Startups unter seinen Mitgliedern hervorgeht. 83 Prozent der Befragten sehen in der Coronakrise gros se bis sehr grosse Chancen für die Fintech-Branche. Die aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregeln würden Fintech-Unternehmen kaum zu schaffen machen, teilt der Verband mit. Knapp 90 Prozent der Befragten gaben an, dass ein grosser Teil oder gar alle Mitarbeiter aus dem Homeoffice heraus arbeiten würden. Nur wenige müssen sparen Nach den kurzfristigen Plänen während der Coronapandemie befragt, gab mehr als die Hälfte an, die Belegschaft ausbauen zu wollen. Eine knappe Mehrheit gab jeweils an, neue Möglichkeiten zu suchen respektive zu investieren. Nur wenige Befragte machten finanzielle Sorgen geltend: Knapp sieben Prozent gaben jeweils an, sie müssten Personal abbauen oder Sparmassnahmen einleiten. «Covid-19 dürfte Banken dazu zwingen, operative Abläufe zu optimieren und Kosten zu senken.» Sandipan Chakraborty, Gründer und CEO Sonect Optimismus gegenüber Fintech, geteilter Ausblick für Start-ups Die Befragten sehen deutlich mehr Chancen als Risiken für die Fintech-Branche. Für Start-ups im Allgemeinen sieht der Ausblick allerdings eher durchzogen aus. Zwar sieht die Mehrheit der Befragten (48,3 Prozent) mehr Chancen als Risiken für Jungunternehmen; 31 Prozent sehen jedoch überwiegend neue Risiken, wenn sie an die Auswirkungen der Coronakrise auf die Start-up-Szene denken. Sandipan Chakraborty, Gründer und CEO Sonect Corona bringt Banken zum Umdenken Durch die Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach digitalen Lösungen drastisch angestiegen, lässt sich Christina Kehl, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied von Swiss Finance Startups, in der Mitteilung zitieren. «Schweizer Fintechs erkennen in der Krise eine grosse Wachstumschance, die es zu nutzen gilt.» Dies gelte allerdings nicht nur für Start-ups, sondern auch für traditionelle Finanzdienstleister «mit einer soliden, adaptiven Marktposition». Anlass zum Optimismus gibt indes die Erwartung, dass viele klassische Banken aufgrund der Coronakrise ihre Kosten reduzieren wollen. «Wir denken, dass Covid-19 den Grossteil der Banken dazu zwingen wird, operative Abläufe zu optimieren und Kosten zu senken», schreibt Sonect- Gründer und -CEO Sandipan Chakraborty. Dies würde Fintech-Firmen ermöglichen, ihre Dienste breiter aufzustellen und mehr mit klassischen Banken zusammenzuarbeiten. AUF EINEN BLICK DIE ERGEBNISSE ▪▪ Bei knapp 90 Prozent der befragten SFS-Mitglieder arbeitet ein grosser Teil (oder sogar alle) der Mitarbeitenden im Homeoffice ▪▪ 69 Prozent der befragten SFS- Mitglieder müssen keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. ▪▪ 65,5 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie (kräftiges) Wachstum verzeichnen. ▪▪ Die Hälfte der Befragten baut in der Krise ihr Business aus (Kunden, Partner, Investoren). ▪▪ Nur 6,9 Prozent gaben an, Sparmassnahmen einzuleiten. ▪▪ Über 55 Prozent der Befragten gaben an, weiteres Personal einstellen zu wollen, wohingegen nur 6,9 Prozent angaben, Mitarbeitende zu entlassen. ▪▪ 83 Prozent der befragten Mitglieder gaben an, dass sie die Krise als grosse bis sehr grosse Chance für Fintech sehen.

12. / 13. Juli 2020 | netzwoche.ch/ZukunftBanking | moneytoday.ch Zukunft Banking KOLUMNE Gamechanger 19 In die Zukunft investieren – bei Null- Zins und Inflation am Aktienmarkt Die Inflation ist da – nur wird sie nicht gemessen. Sie findet am Aktien- und Immobilienmarkt statt. Für Investoren kommen schwierige Jahre – eine breit abgestützte MSCI-Strategie wird wenig Freude bereiten. Zum Erfolg führt eine differenzierte, auf Innovation gestützte Nischenstrategie. AUTOR: DR. TOBIAS REICHMUTH, VR-PRÄSIDENT VON SUSI PARTNERS; VR-PRÄSIDENT DER CRYPTO FINANCE GROUP; VR VON THE SINGULARITY GROUP «Sinn macht eine innovationsgewichtete Anlagestrategie.» Dr. Tobias Reichmuth, Unternehmer und Investor Das Rezept zur Behebung einer wirtschaftlichen Krise heisst seit jeher «Ausdehnung der Geldmenge». Die Null-Zins- Politik ist im Arsenal eines jeden Regulators und lässt sich schon bei den Venetiern vor Hunderten Jahren finden. Nach der Finanzkrise 2008/09 konnte die finanztechnische Zwangsbeatmung als Erfolg gewertet werden: die Märkte stabilisierten sich, Jobwachstum fand statt und – für viele eine Überraschung – der Inflationsanstieg blieb aus. Letzteres aber ist erstaunlich: Wo mehr Geld, da höhere Preise. Auch in der geldüberschwemmten Post-Corona-Welt der 2020er bleibt die befürchtete Inflation bisher aus. Wie kommt es? Kurz gesagt: Die Inflation bleibt nicht aus. Sie wird nicht gemessen. Ein globaler Anstieg der Aktien- und Immobilienpreise fand und findet statt – nur wird dies in einer Inflationsberechnung, die über einen definierten Warenkorb stattfindet, nicht berücksichtigt. Die gesteigerte Produktivität und hohe Verfügbarkeit der Konsumgüter halten die Preise tief, und da gleichzeitig der Ölpreis aufgrund erhöhter Fördermengen, aber auch dank neuer Energieträger und effizienterer Motoren, stagniert, wird keine Inflation erreicht. Da Geld investiert werden muss, Zinsen aus Staatsanleihen aber nicht attraktiv sind, fliesst viel Geld in Aktien- und Immobilienmärkte. Je mehr Geld in Immobilien fliesst, desto höher die Preise pro Quadratmeter Wohnfläche und desto tiefer die Renditen für den Investor, da die Mieten aufgrund vieler Neubauten im Vergleich zum höheren Quadratmeterpreis stabil bleiben. Auf den Aktienmärkten können die Unternehmen mit ihren Erträgen den steigenden Aktienpreisen nicht gerecht werden – was bedeutet, dass die Renditen der Aktien im Vergleich zum Preis abnehmen (erhöhte «Price-Earning-Ratio»). Das Problem der nächsten Quartale und Jahre wird es sein, dass viele Unternehmen, deren Bewertung wieder steil ansteigen, unter der Krise leiden: Die Menschen haben Zukunftsängste und konsumieren zurückhaltend, die Arbeitslosigkeit nimmt zu, es wird zu Konkursen kommen. Es ist eine Frage der Zeit, bis die nächste Aktienpreiskorrektur ansteht. S&P500 PRICE-EARNING RATIO VS. ZINSNIVEAU (QUELLE: THE SINGULARITY GROUP) 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 Price-Earnings Ratio (CAPE, P/E10) 1901 1929 Long-Term Interest Rates 1966 0 0 1860 1880 1900 1920 1940 1960 1980 2000 2020 2040 1981 2000 2020 29.9 18 16 14 12 10 8 6 4 2 In was kann investiert werden? Eine Krise beschleunigt Innovationen. Innovationen ermöglichen neue Geschäftsmodelle und lösen alte ab. Die Innovationen, mit denen wir in den nächsten zehn Jahren konfrontiert werden, haben exponentiellen Charakter. Um mit diesen extrem schnellen Veränderungen mithalten zu können, muss in die Innovationsführer eines jeden Sektors investiert werden. Nur hier werden die Erträge mit den Preisentwicklungen der Aktien Schritt halten können. Was heisst das konkret? Aktien Aktien versprechen in den nächsten Quartalen eine Berg- und Talfahrt. Anleger müssen Titel wählen, die als Innovatoren Wert schaffen. Sinn machte eine innovationsgewichtete Anlagestrategie. Dabei werden diejenigen Titel ausgewählt, die einen grossen Anteil ihres Umsatzes mit innovativen Technologien wie etwa Robotik, Gentechnik, Bio-Informatik, Big Data, Künstliche Intelligenz etc. erwirtschaften. Solche Titel werden nach dem Anteil ihres Innovationsumsatzes am Gesamtumsatz gewichtet. Dies erlaubt es, überproportional in Unternehmen zu investieren, die von einer schnellen technologischen Entwicklung profitieren. Immobilien Bei Geschäftsliegenschaften – auch an A- Lagen – drohen Leerstände. Neue Geschäftsmodelle (z. B. Hauslieferdienste, Onlineshopping etc.) machen Läden obsolet. Luxusimmobilien und Büroimmobilien – letztere aufgrund der neuen Akzeptanz des dezentralen Arbeitens – werden einen schwierigen Stand haben. Günstige, auf Energieeffizienz ausgerichtete und gut erschlossene Kleinwohnungen mit geteilten Küchen und Aufenthaltsräumen werden eine erhöhte Nachfrage erfahren. Infrastruktur Infrastruktur wird in den kommenden Jahrzehnten von einem grossen Thema geprägt sein: Klimawandel. Was in den vergangenen 20 Jahren mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien begonnen hat, geht nun über in ganzheitliche Energie- und Verkehrskonzepte. Der vorsichtige Investor wird Infrastruktur, die auf fossilen Energieträgern oder alten Gewohnheiten beruht (z. B. Ölund Gaspipelines, aber auch Flughäfen und Schwimmbäder) veräussern und sich auf die Produktion, Speicherung und Verteilung erneuerbarer Energien oder den Ausbau des elektrischen Verkehrs fokussieren. Private Equity Hier gilt es, vermeintlich günstige Übernahmemöglichkeiten zu ignorieren: Selbstverständlich kann etwa eine Flughafenbetreibergesellschaft zu historisch günstigen Preisen übernommen werden, nur wird sich das Fluggeschäft nicht schnell erholen und durch neue Technologien wie Videokonferenzen und später virtuelle Realität bedrängt werden. Interessant sind Anlagen in Private Equity Fonds, die auf Innovation ausgerichtet sind, sofern keine tägliche Liquidität benötigt wird. Start-ups Dem Thema «Start-ups» ist grundsätzlich ein hohes Investitionsrisiko beizumessen. Hier bestehen aber sehr interessante Investitionsmöglichkeiten, da gerade junge Unternehmen am schnellsten aus einer Krise herausfinden und auf neue Gegebenheiten unter Einsatz aktueller Technologie reagieren können. So finden eine Vielzahl neuer Online-Hauslieferungsplattform oder digitaler Versicherungsbroker ohne physische Interaktion gerade reissenden Absatz. Gleichwohl gilt: Das Team des jungen Unternehmens ist wichtiger als die Idee dahinter. Eine hohe Diversifikation über einen auf Start-ups ausgerichteten Fonds ist angezeigt. Neue Beteiligungsmodelle Wie eingangs erwähnt, fliesst (zu) viel Geld in börsenkotierte Unternehmen. Der Markt der kleinen und mittleren Unternehmen, die nicht am Kapitalmarkt teilnehmen, wird jedoch tendenziell vernachlässigt. Durch «Tokenisierung» wird es in den nächsten Jahren möglich werden, sich in täglich liquider Form auch an kleinen Unternehmen beteiligen zu können – auch mit kleinen Beträgen. Tokenisierung, eine Blockchain-basierte Technologie, wird für Private Equity Fonds zu einer ernsten Konkurrenz werden. Gold und Bitcoin Weder Gold noch Bitcoin sind als produktive Investments anzusehen. Beide gelten als Wertaufbewahrungsmittel. Während Gold zwar knapp ist, trotzdem aber einen steten Zufluss erfährt, ist Bitcoin auf 21 Millionen Einheiten begrenzt und somit inflationsresistent. Wer aufgrund der hohen Tagesschwankungen der Kryptowährung keine schlaflosen Nächte hat, kann einen kleinen Teil seiner Mittel in Bitcoin investieren – analog zum bewährten Kassenschlager Gold. Auch in Post-Corona-Zeiten gibt es attraktive Investitionsmöglichkeiten. Klassische Aktienstrategien nehmen aber im Risiko zu und Staatsanleihen sind nicht attraktiv. Bargeldhaltung mag kurzfristig interessant sein – mittelfristig und frei nach Ray Dalio ist Bargeld aber meist die schlechteste Investition. Der vorsichtige Investor muss sich ständig fragen, ob er die aktuellen Innovationsentwicklungen versteht und ob sein Portfolio von diesen Innovationen profitieren wird. Nur dann kann er langfristig auch in turbulenten Zeiten gute Renditen erwirtschaften. PERSÖNLICH ÜBER TOBIAS REICHMUTH Dr. Tobias Reichmuth (41) ist Unternehmer und Investor. Ausser der Fondsgesellschaft SUSI Partners, die in Infrastruktur gegen den Klimawandel investiert und derzeit rund 1,6 Milliarden Franken verwaltet, hat er die Crypto Finance Group, die institutionelle Anleger in Blockchain- und Cryptothemen begleitet, und The Singularity Group, einen auf Innovationstitel spezialisierten Aktienfondsmanager, mitgegründet. Als Startup-Investor nimmt er als «Löwe» beim TV-Format «Höhle der Löwen» teil. IMPRESSUM « ZUKUNFT BANKING » ist eine gemeinsame Branchen-Kampagne von Brand Relations und Netzmedien. Die Publikation erscheint als Sonderbund in der «Sonntagszeitung» am 12. Juli 2020, im «Tages-Anzeiger» am 13. Juli 2020 und via «Netzwoche» am 26. August 2020 sowie online auf www.netzwoche. ch/zukunftbanking und auf moneytoday.ch. HERAUSGEBERIN Brand Relations GmbH Inhaberin: Sarah Schlagenhauf Bahnhofstrasse 21 | CH-6300 Zug Tel. 041 729 71 87 schlagenhauf @ brandrelations.ch VERLAG Netzmedien AG CEO & Verleger : Dr. Heinrich Meyer Heinrichstrasse 235 | CH-8005 Zürich Tel. 044 355 63 63 | info @ netzmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB : Best of Swiss Web GmbH REDAKTION Marc Landis, Chefredaktor Elsbeth Bruderer, Redaktorin Ruedi Maeder, Chefredaktor Moneytoday.ch Joël Orizet, Redaktor Colin Wallace, Redaktor Tel. 044 355 63 36 | desk @ netzmedien.ch LAYOUT Noemi Bühler, Viaduct, Chur KORREKTORAT Viaduct, Chur TITELBILD-ILLUSTRATION Mattia Mastroianni, Visual Communication | mmvc.ch ONLINE-MANAGEMENT Julia Ostermann SONDERBUND «ZUKUNFT BANKING» Druckauflage: 297 000 Ex. BILDQUELLEN Sofern nicht anders vermerkt, stammen die Bilder von den beschriebenen Unternehmen oder wurden von den interviewten Personen zur Verfügung gestellt. DRUCK DZZ Druckzentrum Zürich AG Bubenbergstrasse 1 | 8021 Zürich Alle Inhalte erstellte die Fachredaktion der «Netzwoche» für die beschriebenen Unternehmen. Die Inhalte von Unternehmensbeiträgen, Interviews und Gastbeiträgen geben die Meinung der beschriebenen Unternehmen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich. Die rechtliche Haftung liegt bei den beschriebenen Unternehmen. © 2020 BRAND RELATIONS GMBH UND NETZMEDIEN AG Die Wiedergabe von Artikeln, Bildern und Inseraten, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit Genehmigung von Brand Relations GmbH und der Netzmedien AG erlaubt. Hier geht es zur Online-Ausgabe von Zukunft Banking:

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